Anoushka Shankar – Traveller
3. Januar 2012
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Kein Wunder schoss dieses Album überall in die obersten Ränge der Weltmusik-Charts: Dieser indisch-spanische Musikdialog ist offen, vielschichtig und voller Überraschungen.
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Boy Meets Girl feat. Pepe Habichuela, Traveller, Casi Uno feat. Concha Buika
Die Beziehung zwischen indischer Musik und dem Flamenco wurde schon in vielen Projekten erforscht. Wie genau die verwandtschaftlichen Fäden laufen ist noch lange nicht geklärt. Je nach Forschungsgebiet – Melodie, Rhythmus, Tanz – zeigen sich andere Verwandtschaften, die manchmal über zwei Jahrtausende zurück reichen. Sehr oft wurde dies Verwandtschaft aus europäisch-spanischem Blickwinkel erkundet. Anoushka Shankar kehrt den Fokus für einmal um, bringt ihre Kompositionen in ein spanisches Umfeld.
June Tabor & Oysterband – Ragged Kingdom
7. Oktober 2011
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Sie produzierten schon vor 21 Jahren ein epochales Album für die Folkrock-Welt – jetzt machen sie es noch besser. Passt bestens in die neue englische Folk-Szene.
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That Was My Veil, Son David, Seven Curses
June Tabor ist eine jener englischen Stimmen, welche für Drama, Lamento und melancholische, englische Balladen stehen. Ihre Karriere überspannt mehr als 35 Jahre und an die 20 Produktionen. Die Oyster Band ist genau gleich lange unterwegs und brachte es auf ein paar Produktionen mehr. Sie stehen für Folkrock der rockigen Sorte mit sozialkritischen Tönen in den Texten. 1990 veröffentlichten sie zusammen das Album «Freedom & Rain» und schufen einen Folk-Roots-Meilenstein. Letztes Jahr brachte Sängerin und Band für einige Konzerte erneut zusammen – und wieder sprang der Funke.
Rough Guide to Sufi Music
11. September 2011
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Nach fünf Jahren legt Rough Guide seine zweite Sufi Musik Sammlung vor, kuratiert von William Dalrymple, einem schottischen Schriftsteller der sich zeitlebens für den Islam und insbesondere die Sufis interessierte.
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Sain Zahoor: Allah Hoo, Gani&Maideen&Maideen: The Saint, Sanam Marvi: Manzil-e-Sufi
Musik, Gedicht, Tanz und Mystik werde im Islam als eine Möglichkeit zum direkten Kontakt mit den göttlichen Welten angesehen. Der Kanon der Gedichte und Melodien begann bereits zu Lebzeiten von Mohammed zu wachsen, und wird noch heute als Grundlage und Inspiration für immer neue Variationen und Interpretationen des direkten Dialogs mit dem Unerklärlichen genutzt. Durch die Verbreitung des Islams entstanden auch überall auf der Welt regionale Ausprägungen des Sufismus.
Owiny Sigoma Band – Owiny Sigoma Band
5. September 2011
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Dies sind musikalische Schnappschüsse eines Projekts angesiedelt zwischen London und Nairobi, und eingespielt nach der Devise: Es ist roh, es ist einmalig, also muss es auch gut sein. Ist das so?
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Odera Lwar, Doyi Nyjo Nan, Here On The Line
In den britischen Musikerkreisen zwischen Blur-Mastermind Damon Albarn und DJ und Produzent Gilles Peterson ist in den letzten Jahren eine neue Produktionsform entstanden: Musiker von der britischen Insel versetzen sich in eine fremde Kultur, mal Angola, mal Kuba, mal Mali, hier Kenya. Natürlich haben sie ihre Computer und Pro Tools dabei. Mit Musikern vor Ort wird dann gejamt. So entstehen musikalische Schnappschüsse, die mal verspielt und klimpernd daherkommen, mal von der Originalität der Gäste leben. Es sind aber selten mehr als eben Schnappschüsse, die vielleicht ein zweites Kurzleben als Dancefloor-Remix erleben werden.
The Penguin Cafe – A Matter Of Life….
1. September 2011
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Das ist kammermusikalische Minimal Music, oder melancholische Träumerei für akustische Instrumente, oder schlichtweg nicht zu beschreiben. Die Musik hat da einen Vorteil: Man kann sie hören!
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Landau, Pale Peach Jukebox, Ghost in the Pond
Das Penguin Cafe ist die Fortsetzung des musikalischen Traums und Werks von Simon Jeffes. Zwischen 1973 und 1997 schuf Komponist und Gitarrist Jeffes sein ganz eigenes musikalisches Universum. Beeinflusst von allem, von Melodien und Herzschlägen aus allen Weltgegenden, von der Klassik, und von den Tönen des alltäglichen Lebens schrieb er musikalische Traumfetzen. Nach seinem Tod regelt sein Sohn den musikalischen Nachlass und geriet im Verlauf dieser Arbeit, und einiger Live-Konzerte mit dem Orchester seines Vaters, immer mehr in den Sog dieser Klangwelt.
Eliza Carthy – Neptune
25. Juli 2011
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Theatralisch, burlesk, dramatisch, witzig – Eliza Carthy beweist mit diesem Album erneut, dass sie eine der kreativsten Quellen der neuen englischen Folk-Bewegung ist. Wobei die Frage erlaubt sei: Ist das noch Folk?
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Blood On My Boots, War, Revolution
Eliza Carthy ist nicht zu schubladisieren. Mal ist sie die Sammlerin der Tradition, mal sprengt sie die Grenzen dessen, was man von ausserhalb er Insel als «britische Folkmusik» kennt. Egal in welchem Umfeld die Sängerin, Gitarristin, Geigerin und Komponistin auftritt, ihr Massstab ist die Musikalität. Ob sie zusammen mit Mutter Norma Waterson ein klassisches Song-Album aufnimmt, oder zusammen mit ihrem Vater Martin Carthy mit Projekten wie «The Imagined Village» unterwegs ist, sie setzt überall klare Marken.
Susheela Raman – Vel
22. Juli 2011
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Sie ist der Hochglanz-Pop-Weltmusik entschlüpft und mit diesem Album unterwegs in eine vielschichtig komponierte, geheimnisvolle Soundlandschaft. Etwas sperriger, herausfordernder, aber nachhaltiger.
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Daga Daga, Magdalene, Ennapane
Zwischen 2001 und 2005 veröffentlichte Susheela Raman zusammen mit Sam Mills drei Alben, die bei den Kritikern auf offene Ohren und Begeisterung stiessen. Eine schmeichelnde Stimme und die stilsichere Mischung zwischen südindischem Melodienzauber und Pop-Gespür machten sie schnell zum Liebling der Fachpresse. Dass da noch eine andere Künstlerin im Verborgenen wartete machte sie mit einem unerwarteten Album mit Coverversionen von Songs zwischen Velvet Underground und Captain Beefheart klar. «33 ⅓» war für mich ein Bruch in der Wahrnehmung.
JuJu – In Trance
20. Juli 2011
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Es ist das etwas andere Hörerlebnis. Erwarte keine Sammlung von Songs, sondern interpretiere den CD-Titel richtig: Es geht hier weniger um eine Anhör-CD, sondern um eine Eintauch-CD. Trance eben.
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Nightwalk, Waide Nayde, Deep Sahara
Zuerst zum Namen: Die beiden Frontleute Justin Adams und Juldeh Camara segeln neuerdings unter JuJu – das ist einfacher zu merken, hat aber nichts mit dem gleichnamigen Musikstil zu tun. Und sie haben ein kräftiges Rückgrad zu ihrem Projekt eingeladen. Der Bassist Billy Fuller wird zukünftig nicht nur im Studio sondern auch auf der Bühne mit von der Partie sein. Schlagzeuger Dave Smith wird als einer der innovativsten jungen Drummer Englands bezeichnet und ist irgendwo zwischen Jazz und Roots-Musik zuhause.
Dub Colossus – Addis Through The Looking Glass
16. Mai 2011
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Nick Page alias Count Dubullah hat seine Liebe zu den äthiopischen Tönen und Grooves ausgebaut. Seine zweite Produktion mit Dub Colossus zeigt eine jazzigere Seite des Projekts, und die Soundkulturen aus London und Addis sind viel enger zusammen gewachsen.
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Dub will tear us apart, Satta Massagana, Kuratu
Was vor rund 2 Jahren als Projekt begann hat sich zu einer interkontinentalen Band entwickelt. Dubulah, seine äthiopischen Sängerinnen und Musiker und die englischen Kollegen brachten die Songs der ersten Produktion auch live auf die Bühne. Das zeigt erste Früchte: Die neuen Songs sind mehr von den Äthiopiern beeinflusst, es tönt weniger nach Jam und Zufall. «Sie brachten mehr Ideen für die Weiterentwicklung der Band, und überliessen es dann mir, diese Ideen in den richtigen Sound zu rücken», wird Dubulah im Booklet zitiert.
Radioclit presents – The Sound of Club Secousse
16. Dezember 2010
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Die Produktion ist was für den DJ-Bag. Die beiden Groove-Bastler von Radioclit präsentieren ihre Favoriten für heisse Clubnächte.
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The Very Best feat. Mo Laudi: Angonde, Magic System: Petit Pompier, Skeat: Dumelang
Etienne Tron aus Frankreich und Johan Hugo aus Schweden haben als Radioclit ihre Homebase in London. Als «The Very Best» produzierten sie zusammen mit Esau Mwamwaya schon mehr als einmal heisse Clubhits. Sie sind gefragte Remixer und legen in Paris, London und rund um die Welt auf. Der Nottinghill Arts Club ist ihre Residenz auf der Insel. Sie versammeln auf dieser CD einige Tracks, die sie in den Clubnächten gerne drehen lassen.












