Söndörgö – Tamburising

10. August 2011  
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Die junge Band aus Ungarn bringt eine Balkan-Musik, wie man sie unsern Breitengraden selten hört: Weder steht die Geige im Zentrum, noch dröhnt das Blech, sondern die Tanbura, eine Verwandte der Mandoline, gibt den Ton an.

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Tonci, Opa cupa, Cororo

Tanz- und Kammermusik gleichzeitig, gespielt von einer Truppe, die diese südslawische Musik zur Familientradition gemacht hat. Vier der fünf Bandmusiker sind Brüder, und ihre Liebe zu diesem Repertoire und zur Tambura wurde ihnen vom Vater Kálmán mitgegeben, der den Bass in der Truppe Vujiesics spielte. Als Forscher und Sammler ist die Familie Eredics mitverantwortlich, dass die Lieder der serbokroatischen Diaspora in Ungarn in die Gegenwart gerettet werden.

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Kálmán Balogh – Délibáb Mirage

18. Januar 2011  
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Der Meister des grossen ungarischen Konzertzymbals führt seine Gipsy Cimbalom Band in unterschiedliche jazzige Gefilde, ohne aber die Herkunft seiner Melodien zu vergessen.

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Sobri, Elindultam, Dunáról

Balogh ist der unbestrittene Meister des Zymbals. Dass er in Ungarn aufwuchs mag vielleicht ein Grund sein, wieso sich in seiner Musik die Genregrenzen auflösen. Schliesslich haben sich klassische Komponisten wie Liszt, Brahms oder Bartok schon in verschiedenen Zeitepochen von den ungarischen Tänzen und Melodien inspirieren lassen. Umgekehrt führen auch heute Gypsy-Truppen klassische Kompositionen in ihrem Repertoire. So gesehen ist es nur logisch, dass Balogh seine Musik in jazzige Strukturen verlängert.

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Mitsoura – Dura Dura Dura

18. September 2010  
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Ein Gypsy-Electronica Projekt, angeführt von einer einzigartigen Stimme – Mitsoura ist wohl eine der abenteuerlichsten Bands Ungarns.

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Sat Bhayan, Rumelaj, Pundela

Vielleicht gibt die Instrumentierung ein bisschen eine Idee, wohin die musikalische Reise geht: Sax, Sitar, Computer, Tabla, Zymbal, Gadulka, Keyboards, Kalimba – und im Zentrum eine ganz eigenartige Stimme. Frontfrau Mitsou ist seit den 80er Jahren eine bestimmende Grösse in Ungarns Musikwelt. Zusammen mit Jeno Zsigó führte sie die Roma-Truppe Ando Drom. Als Gastsängerin ist sie im ganze Balkanbereich gerne gesehen, so u.a. bei den Aufnahmen für das Tribute-Album von Fanfare Ciočarlia: Queens and Kings.

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Márta Sebestyén – I can see the gates of heaven…

11. Januar 2010  
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Márta Sebestyén ist die singende Musik-Enzyklopädie der ungarischen Volksmusik. Diese Aufnahmen sind gleichzeitig sorgfältig studierte Tradition und Improvisation.

Das Leben von Márta Sebestyén war von dem Moment an vorgezeichnet, als sie als 12jährige einen Gesangswettbewerb gewann. Der Preis wurde ihr übergeben von einem der bekanntesten Musikforschern Ungarns, Lázlo Vikár. Seit jenem Tag ist sie Forscherin und begnadete Interpretin fast vergessener Lieder in einer Person. In ihrem aktuellen Album greift sie tief in den Fundus ihrer eigenen Feldaufnahmen und anderer Sammlungen. Die Lieder stammen aber nicht aus einem Liederbuch, es sind quasi musikalische Collagen.

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A Hawk and A Hacksaw – Délivrance

13. August 2009  
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a-hawk-and-a-hacksaw-delivranceDie Fortsetzung einer Liebesbeziehung, oder wenn sich amerikanische Roots-Musiker in die musikalische Welt des Balkans verlieben.

Akkordeonist Jeremy Barnes und Geigerin Heather Trost sind der harte Kern von «A Hawk and A Hacksaw». Und sie sind Weltenbummler, im Leben und in der Musik. Sie hatten schon die Finger im Spiel, als 2006 ein gewisser Zach Condon, a.k.a. Beirut, mit dem Album «Gulag» versuchte, der amerikanischen College-Jugend die Klangwelten des Balkans vorzustellen. Während Beirut sich in der Folge Mexiko zuwandte, machte es das Duo umgekehrt, brach die Zelte in New Mexico ab und schlug sie neu in Bukarest auf. Ihre Zusammenarbeit mit dem Hun Hangár Ensemble ergab 2007 eine erste Produktion. Das vorliegende Album ist quasi die Fortsetzung, mit erweitertem Musikerstamm.

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Rotfront – Emigrantski Raggamuffin

6. August 2009  
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rotfront-smigrantski-raggamuffinIm Lineup fehlt ein Name: Berlin. Ohne die Stadt und seine Partynächte gäbe es diese Band nicht.

Rotfront ist ein Kollektiv um Yurihy Gurzhy und Simon Wahorn. Ersterer ist die eine Hälfte von RussenDisko, der Andere betreibt das HungaroGroover Soundsystem. Fix gehört zur Truppe auch die Schauspielerin/Sängerin Dorka Gryllus und der Rapper Mad Milian. Dazu kommt das Akkordeon von Daniel Kahn, eine Bläsertruppe die auf den Punkt spielt, und mit Stix Pfenning ein Drummer, der zwischen Drum’n’Bass und Hau-schnell-das-Fell zuhause ist.

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Makám – Zarándokének

15. Mai 2009  
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makam-zarandokenekDie ungarische Truppe um Zoltán Krulik verbindet alte Folk-Tradition aus der gesamten Balkan-Region mit Arrangements, die man sonst eher im Jazz oder in der Klassik hört.

Dass Makám ihre musikalischen Einflüsse gerne jenseits der heimatlichen, ungarischen Grenzen suchen, beweist schon der Gruppenname: Makam (auch: Maqam) ist eine türkisch arabische Melodieform. Dreh- und Angelpunkt der Band ist der Gitarrist, Komponist und Sänger Zoltán Krulik. Er benutzt in seinen Liedern Melodien und  Tonleitern der gesamten Balkanregion, schöpft aus der Musik von Béla Bartók, studiert die vertrackten Tanzrhythmen der Gegend und verbindet alles in modernen Arrangements.

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