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	<title>globalsounds.info &#187; USA Kalifornien</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; USA Kalifornien</title>
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		<title>Ry Cooder &#8211; Pull Up Some Dust And Sit Down</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 09:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf seine alten Tage wird der Gitarrist und Produzent Ry Cooder noch zornig. Diese CD ist eine bissige Abrechnung mit geldgierigen Bankiers und Wirtschaftsbossen, hilflosen und sozial inkompetenten Politikern und hirnlosen Militärs. Und musikalisch? Wäre der Begriff «Americana» nicht schon besetzt, das hier wäre die tönende Referenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf seine alten Tage wird der Gitarrist und Produzent noch zornig. Diese CD ist eine bissige Abrechnung mit geldgierigen Bankiers und Wirtschaftsbossen, hilflosen und sozial inkompetenten Politikern und hirnlosen Militärs.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/ry-cooder-pull-up-some-dust.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8923" title="ry-cooder-pull-up-some-dust" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/ry-cooder-pull-up-some-dust-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>No Banker Left Behind, El Corrido de Jesse James, John Lee Hooker for President</em></p>
<p>Ry Cooder hat sich im Laufe seines Lebens sämtliche Stilrichtungen der amerikanischen Musik einverleibt. Er wird von Scheibe zu Scheibe echter, und er hält nichts mehr zurück. Diese Produktion ist so was wie ein musikalischer Rundumschlag, und dabei streift er jeden musikalischen Pfosten den er in in den letzten vierzig Jahren mit unzähligen Produktionen eingeschlagen hat. Wir haben hier Folksong, Country, Filmmusik, Rock, Gospel, Mariachi und Tejano, und wir hören auch ein Echo von vielen Musikern, mit denen Cooder im Laufe seiner Karriere zusammen spielte.</p>
<p><span id="more-8917"></span>Aber an erster Stelle stehen die Texte &#8211; nein, an erster Stelle steht der Sänger. Cooder hat noch nie so echt, so gut gesungen. Und die Texte: bitterböse!, wenn er z.B. im Gespräch mit den Wallstreet-Haien das Gespräch seiner 44-Magnum überlässt. Wenn er darüber nachdenkt, ob  die Soldaten &#8211; «God bless America!» &#8211; noch an Weihnachten denken können, wenn ihnen der Krieg Beine, Arme oder die Seele geraubt haben, alles zu einem lüpfigen Tejano-Schenkelklopfer. Im Songwriting schimmern alle ehemaligen Weggefährten von <a href="http://www.davidlindley.com/" target="_blank">David Lindley</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Hidalgo" target="_blank">David Hidalgo</a>, <a href="http://johnhiatt.com/" target="_blank">John Hiat</a>t bis <a href="http://nicklowe.com/" target="_blank">Nick Lowe</a> durch. Und in «John Lee Hooker for President» meint man <a href="http://www.johnleehooker.com/home.htm" target="_blank">den verstorbenen Altmeister</a> selber singen zu hören.</p>
<p>Diese Scheibe ist wohl das Beste, Böseste und zugleich Zugänglichste was dieser Songschreiber je gemacht hat. Und musikalisch? Wäre der Begriff «Americana» nicht schon besetzt, das wäre die tönende Referenz.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Ry Cooder &amp; Manuel Galbán &#8211; Mambo Sinuendo</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 05:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Manuel Galbán fand Ry Cooder eine gitarristisch verwandte Seele. Von «Patricia» bis «La Luna En Tu Mirada» bringt diese CD einen Arm voll Evergreens. Dazu ein paar neue Songs, dargeboten von zwei Meistern des schwingenden Tons und der verwobenen Harmonien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Manuel Galbán fand Ry Cooder eine gitarristisch verwandte Seele. Aufgefallen war ihm der scheue Gitarrist während den Aufnahmen zu <a href="http://www.globalsounds.info/2010/08/buena-vista-social-club/" target="_blank">Buena Vista Social Club</a>. Galbán starb am 4. Juli 2011. Jon Lusk schrieb für den «Independent» <a href="http://www.independent.co.uk/news/obituaries/manuel-galban-guitarist-whose-work-with-ry-cooder-brought-him-fame-beyond-his-native-cuba-2315363.html" target="_blank">einen ausführlichen Nachruf.</a></p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/08/ry-cooder-manuel-galban-mambo-sinuendo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8614" title="ry-cooder-manuel-galban-mambo-sinuendo" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/08/ry-cooder-manuel-galban-mambo-sinuendo-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Patricia, Echale Salsita, La Luna En Tu Mirada</em></p>
<p>In Kuba gehörte Manuel Galbán in den 60er Jahren zu einer der berühmtesten Truppen, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Los_Zafiros" target="_blank">«Los Zafiros»</a>. Später tourte er unablässig mit seiner Truppe «Batey». Bis er für die Sessions mit Cooder nach Havanna eingeladen wurde. Cooder war so angetan vom Gitarrensound Galbáns, dass er fünf Jahre nach dem Grosserfolg nach Havanna zurückkehrte, um mit ihm eine Instrumentalplatte einzuspielen. «Mambo Sinuendo» erhielt 2004 einen Grammy als bestes Instrumental Pop Album.</p>
<p><span id="more-8608"></span>Viel zum Erfolg dieser Produktion beigetragen haben Conga-Spieler Miguel &#8220;Angá&#8221; Diaz, Drummer Jim Keltner und Bassist Orlando &#8220;Cachaito&#8221; López. Aber im Zentrum stehen die beiden Gitarren. Wo Cooder zu sliden beginnt, setzt Galbán seine grandiose Twang- und Vibrato-Technik ein. Da umgarnen sich Melodien, die selber so süss sind, dass man meint, dass jetzt gleich alles in einander verschmilzt. Sehr relaxt, etwas nostalgisch in der Songauswahl, aber nicht in der Interpretation. So geniessen wir das kubanische Liederbuch gerne.</p>
<p>Von «Patricia» bis «La Luna En Tu Mirada» ein Arm voll Evergreens. Dazu ein paar neue Songs, dargeboten von zwei Meistern des schwingenden Tons und der verwobenen Harmonien.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Dengue Fever &#8211; Cannibal Courtship</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/07/dengue-fever-cannibal-courtship/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 08:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Khmer-Rocker aus Kalifornien haben aus ihrer persönlichen Sound-Mischung zwischen Spät-Hippie-Süsse, schräg angesägtem Jazz und exotischen Asienmelodien elf neue Songs wachsen lassen.
Eine erfrischende Brise, die zwischen Pop, Weltmusik, Exotik und alternativem Rock hin und her weht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Khmer-Rocker aus Kalifornien haben aus ihrer persönlichen Sound-Mischung zwischen Spät-Hippie-Süsse, schräg angesägtem Jazz und exotischen Asienmelodien elf neue Songs wachsen lassen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/dengue-fever-canibal-courtship.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8314" title="dengue-fever-canibal-courtship" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/dengue-fever-canibal-courtship-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Cement Slippers, Sister in the Radio, Mr. Bubbles</em></p>
<p>Sie sind nicht untätig geblieben in den letzten Monaten, die Brüder Holtzman und ihre Sängerin Chhom Nimol. Sie haben sich um die Wurzeln ihres Sounds gekümmert. Herausgekommen ist dabei u.a. die CD <a href="http://itunes.apple.com/ch/album/dengue-fever-presents-electric/id359626382" target="_blank">«Electric Cambodia»</a> mit Aufnahmen von Ikonen des Khmer-Rocks der späten 60er und frühen 70er Jahre. Die Band hat sich den Sound und die Harmonien mittlerweile so zu eigen gemacht, dass die Zeitreise auch mit den eigenen neuen Songs perfekt funktioniert.</p>
<p><span id="more-8310"></span>Die rockige Attitude in den ersten Stücken des Albums macht in den späteren Stücke Arrangement und Psychodelik Platz. Neu hinzugekommen ist ein ganz leiser Latin-Touch. Alles wirkt authentisch: Die Farifsa-Orgel bemüht sich nach wie vor, wie eine Hammond zu tönen. Die Gitarrenriffs sind scharf, leicht verzerrt und die Hallspiralen werden tüchtig eingesetzt. Die Melodien sind manchmal etwas abenteuerlich gebaut, doch Nimol trägt sie mit ihrer hellen Stimme und bringt Schmelz und glaubwürdige Exotik. Dengue Fever schaffen es, an eine musikalische Tradition anzuknüpfen, ohne in museale Nachahmung zu verfallen.</p>
<p>Eine erfrischende Brise, die zwischen Pop, Weltmusik, Exotik und alternativem Rock hin und her weht.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Los Lobos &#8211; Tin Can Trust</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 13:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wölfe aus Los Angeles machen wieder das, was sie am besten können: Leicht verschleppte, texanisch verwurzelte Rocksongs schreiben und interpretieren. On Main Street, Yo Canto, Jupiter Or The Moon Sie haben sich einige Abstecher gegönnt in den letzten Jahren: Mal begleiteten sie Leute von Elvis Costello über Cafe Tacuba bis Ruben Blades auf «The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wölfe aus Los Angeles machen wieder das, was sie am besten können: Leicht verschleppte, texanisch verwurzelte Rocksongs schreiben und interpretieren.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/los-lobos-tin-can-trust.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6792" title="los-lobos-tin-can-trust" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/los-lobos-tin-can-trust-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>On Main Street, Yo Canto, Jupiter Or The Moon</em></p>
<p>Sie haben sich einige Abstecher gegönnt in den letzten Jahren: Mal begleiteten sie Leute von Elvis Costello über Cafe Tacuba bis Ruben Blades auf <a href="http://www.amazon.de/Ride-Los-Lobos/dp/B0001XANOE/ref=sr_1_19?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1283953697&amp;sr=8-19" target="_blank">«The Ride»</a>, dann lieferten sie ein produktionstechnisch spannendes, aber seltsam gefühlsarmes Album wie <a href="http://www.amazon.de/Town-City-Los-Lobos/dp/B000GIN486/ref=sr_1_11?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1283953679&amp;sr=8-11" target="_blank">«The Town And The City»</a> ab, oder spielten ein Album mit lauter Disney-Melodien ein: <a href="http://www.amazon.de/Los-Lobos-Goes-Disney/dp/B002IPDY6W/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1283953780&amp;sr=8-1" target="_blank">«Goes Disney»</a>. Und jetzt setzen sie dort an, wo sie vor zehn Jahren Erfolge feierten: Songs, ohne Firlefanz, gradlinig gespielt, irgendwo zwischen Hinterhof und Volksfest-Bühne gereift.</p>
<p><span id="more-6789"></span>Die Songschreiberei teilen sie sich getreulich: David Hidalgo und Louie Pérez liefern Melodien, die sie aus weiss ich nicht welchen Gefilden holen. Cesar Rosas liefert seine ruppigen Grooves  zwischen Blues- und Mex-Rock bei. Drummer Cougar Estrada ist zwar noch kein Lobo, aber fixes und sicheres rhythmisches Rückgrad der Band. Da kann sich die Band mal genüsslich zurücklehnen, mal ungestüm vorwärts preschen, der Mann hält die Zügel in der Hand. So bekommen die Songs jenes pulsierende Etwas, das u.a. den Charme dieser Truppe ausmacht. Und natürlich hat es mit «Mujer Ingrata» auch wieder eine astreine Tex-Mex-Nummer dabei.</p>
<p>Die Lobos haben zu alter, neuer Frische zurückgefunden.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Los Cenzontles with David Hidalgo &amp; Taj Mahal &#8211; American Horizon</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 04:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie heisst es im Booklet: Die ist die Geschichte eines Ortes, aber auch einer Haltung&#8230;. Das trifft’s. Hier wird mexikanische Kultur gepflegt, und weiter entwickelt. Die CD ist eine überraschende und lockere Stil-Reise. La Luna / Carpintero / Tecolote Los Cenzontles (die Spottdrosseln) sind eine Band, die aus einem Kulturprojekt heraus gewachsen sind. Das Projekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie heisst es im Booklet: Die ist die Geschichte eines Ortes, aber auch einer Haltung&#8230;. Das trifft’s. Hier wird mexikanische Kultur gepflegt, und weiter entwickelt. Die CD ist eine überraschende und lockere Stil-Reise.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/05/los-cenzontles-american-horizon.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5436" title="los-cenzontles-american-horizon" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/05/los-cenzontles-american-horizon-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>La Luna / Carpintero / Tecolote<br />
</em></p>
<p>Los Cenzontles (die Spottdrosseln) sind eine Band, die <a href="http://loscenzontles.com/">aus einem Kulturprojekt heraus</a> gewachsen sind. Das Projekt wurde 1989 in San Pablo, Kalifornien, gestartet. Hier können Kindern und Jugendliche lernen, was es mit ihrer mexikanischen Herkunft auf sich hat, wo die Wurzeln ihrer eigenen Kultur liegen. Die musikalische Kerntruppe hat mit ständig wechselnden Gästen die vielen Einflüsse und Farben der mexikanischen Musik auf mittlerweile 18 (!) Alben festgehalten. Einer der treusten Freunde ist des Projekts ist <a href="http://www.globalsounds.info/2009/07/los-lobos-just-another-band-from-east-l-a/">Los Lobos Mastermind David Hidalgo</a>. Los Cenzontles sind auch beteiligt am jüngsten Albums der <a href="http://www.globalsounds.info/2010/03/the-chieftains-feat-ry-cooder-san-patricio/">Chieftains: «San Patricio».</a></p>
<p><span id="more-5432"></span>«American Horizon» erzählt Geschichten zwischen Hoffen auf ein besseres Morgen, der Arbeit nachreisen müssen, warten, Enttäuschungen und den kleine Momenten dazwischen, wo man zusammen sein, feiern, tanzen, lieben kann. Mexikanische Melodien treffen auf den schwarzen Blues der Südstaaten, <a href="http://www.myspace.com/tajblues">Taj Mahal</a> zeigt seine spanische Seiten. Hier wird der musikalische Grenzverkehr gepflegt, die Band kippt mal in einen R&amp;B-Groove («Sueridos»), mal in einen mexikanischen Klassiker mit überraschendem Arrangement («Carpintero»). Und in einigen Songs verbandeln sich die Stile so stark, dass Neues entsteht («La Luna»).</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Rupa &amp; The April Fishes &#8211; Este Mundo</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/11/rupa-the-april-fishes-este-mundo/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 09:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Rupa & the April Fishes]]></category>
		<category><![CDATA[Singer/Songwriter]]></category>
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		<description><![CDATA[Die singende Ärztin aus San Franzisko und ihre Gauklertruppe lassen den Zweitling von Stapel: farbenfrohe Chansons, Tex-Mex und Gypsy-Grooves zwischen Mittelmeer und Pazifik. Vor einem Jahr verliess Rupa mit ihrer ersten CD «eXtraOrdinary rendition» den Käfig des bestgehüteten Musikgeheimnisses der Westküste Amerikas. In Windeseile eroberte sie die Ohren der Radio- und Musik-Redaktoren der westlichen Hemisphäre. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/rupa-the-fish-este-mundo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4152" title="rupa-&amp;-the-fish-este-mundo" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/11/rupa-the-fish-este-mundo-200x200.jpg" alt="rupa-&amp;-the-fish-este-mundo" width="200" height="200" /></a>Die singende Ärztin aus San Franzisko und ihre Gauklertruppe lassen den Zweitling von Stapel: farbenfrohe Chansons, Tex-Mex und Gypsy-Grooves zwischen Mittelmeer und Pazifik.</p>
<p>Vor einem Jahr verliess Rupa mit ihrer ersten CD <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/rupa-the-april-fishes-extraordinary-rendition/">«eXtraOrdinary rendition»</a> den Käfig des bestgehüteten Musikgeheimnisses der Westküste Amerikas. In Windeseile eroberte sie die Ohren der Radio- und Musik-Redaktoren der westlichen Hemisphäre. Eine erste Grosstour in den Staaten und Europa eroberte auch die Herzen des Publikums. Die zweite Produktion kopiert nun nicht einfach den erfolgreichen Erstling kopieren, sondern setzt neue, zusätzliche Akzente.</p>
<p><span id="more-4149"></span>Das Ohrenfälligste ist die Sprachverschiebung: Spanisch hat sich noch prominenter eingenistet, und passt auch bestens zu den Roma- und Balkan-Grooves, die jetzt etwas öfters im Repertoire auftauchen. Die französisch gesungenen Chansons sind noch da, aber nicht mehr so im Zentrum. Ranchero-Schmelz kommt hinzu, auch ein Schuss Reggae hat Platz, Indisches verbindet sich mit Klezmer-Tönen &#8211; es ist das friedliche Neben- und Miteinander, ein Echo der Hippies, welches hier zelebriert wird. Manchmal ist der Farbenwechsel fast zu schnell, etwas hastig, aber jede Wendung wird vom grandiosen und freundlich rumpelnden Orchester bestens gemeistert.</p>
<p>Die Welt, die Liebe, das Leben ist manchmal so was wie ein surrealer Zirkus &#8211; Rupa und ihre Aprilfische liefern den Soundtrack dazu.</p>
<ul>
<li>C’est Moi </li>
<li>Culpa De La Luna </li>
<li>Trouble </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Groundation &#8211; Here I Am</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 04:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Groundation]]></category>
		<category><![CDATA[Reggae]]></category>
		<category><![CDATA[USA Kalifornien]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Reggae gehörte, neben dem direkten Bezug zum Alltag mit seinen Problemen und Ungerechtigkeiten, schon immer der Traum von der besseren Welt. Groundation spielen den aktuellen Soundtrack zu diesem Traum. Seit 1998 gibt es die Truppe. Entstanden ist sie aus unterschiedlichen Begegnungen. Da war das einschneidenden Jugenderlebnis von Gitarrist Harrison Stafford: Bob Marley, Black Uhuru, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/groundation-here-i-am.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3361" title="groundation-here-i-am" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/groundation-here-i-am-200x200.jpg" alt="groundation-here-i-am" width="200" height="200" /></a>Zum Reggae gehörte, neben dem direkten Bezug zum Alltag mit seinen Problemen und Ungerechtigkeiten, schon immer der Traum von der besseren Welt. Groundation spielen den aktuellen Soundtrack zu diesem Traum.</p>
<p>Seit 1998 gibt es die Truppe. Entstanden ist sie aus unterschiedlichen Begegnungen. Da war das einschneidenden Jugenderlebnis von Gitarrist Harrison Stafford: <a href="http://web.bobmarley.com/index.jsp">Bob Marley</a>, <a href="http://www.myspace.com/blackuhuru">Black Uhuru</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Tosh">Peter Tosh</a> tönten aus dem Zimmer seines Bruders. Sonoma im Napa-Valley und seine Jazzschule spielen eine Rolle: Hier traf er auf seine zukünftigen Mitstreiter Marcus Urani an der Orgel und den Bassisten Ryan Newman. Gemeinsam teilen sie die Überzeugung, dass Achtsamkeit und Positivity nicht veraltete Tugenden sind. Darum führt die Band im Untertitel auch «Spiritual Roots Reggae».</p>
<p><span id="more-3357"></span>Mit ihrem sechsten Album heben die mittlerweile neun Musiker ab. Sie platzieren auf einem soliden Reggae-Fundament vertrackte Funk-Grooves und gönnen den Bläsern gerne etwas Solo-Auslauf. Gäste und Freunde gehören auf jedes Album, diesmal sind es<a href="http://www.myspace.com/pablomosesofficial"> Pablo Moses</a> und die<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Congos"> Congos</a>. Viele Song-Ideen stammen aus Jam-Sessions. So sagt  Harrison in einem Interview bei <a href="http://vibrationsmusic.com/magazine/sommaires/2009-07">Vibrations</a>:</p>
<blockquote><p>Die Improvisation ist die reinste und spontanste Ausdrucksform jedes Musikers&#8230; Du singst von Liebe und Gleichheit, Gleichberechtigung. Also mach auch so Musik!</p></blockquote>
<p>Die Balance zwischen Ideensuche in Jam-Sessions und akribischer Arbeit an den Arrangements ist sehr ausgewogen, Genauigkeit und Improvisation reichen sich die Hand. Live müsste diese Truppe mächtig aufdrehen können. Da müssen wir in Europa wieder etwas warten, denn im Moment machen Groundation  ihren Landsleuten gerade klar, dass Reggae auch ein amerikanischer Musik-Stil ist.</p>
<p>Auf «Here I Am» machen Groundation klar, dass Roots Reggae auch in Kalifornien zuhause ist.</p>
<ul>
<li>Everyone Could Lose </li>
<li>Blues Away </li>
<li>You Can Profit </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Dengue Fever &#8211; Sleepwalking through the Mekong</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 10:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Dengue Fever]]></category>
		<category><![CDATA[Khmer-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[USA Kalifornien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein lachender Roadmovie, gedreht in Kambodscha. Dengue Fever bringen die Khmer Songs in die Heimat zurück. Dengue Fever spielen eine Mischung von kalifornischem Surf-Sound und Khmer-Rock der 60ziger und 70ziger Jahre. Ein Teil ihres Repertoires besteht aus Klassikern aus der gefeierten Rock’n’Roll-Ära in Kambodscha, aus der Zeit vor der brutalen Diktatur von Pol Pot. Selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/07/dengue-fever-sleepwalking-thorugh-mekong.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2933" title="dengue-fever-sleepwalking-thorugh-mekong" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/07/dengue-fever-sleepwalking-thorugh-mekong.jpg" alt="dengue-fever-sleepwalking-thorugh-mekong" width="200" height="200" /></a>Ein lachender Roadmovie, gedreht in Kambodscha. Dengue Fever bringen die Khmer Songs in die Heimat zurück.</p>
<p>Dengue Fever spielen eine Mischung von kalifornischem Surf-Sound und Khmer-Rock der 60ziger und 70ziger Jahre. Ein Teil ihres Repertoires besteht aus Klassikern aus der gefeierten Rock’n’Roll-Ära in Kambodscha, aus der Zeit vor der brutalen Diktatur von <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Pol_Pot ">Pol Pot</a>. Selbst nach einem Viertel-Jahrhundert unter einem<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Khmer"> mörderischen Regime</a>, das beinahe die gesamte kambodschanische Kultur vernichtete, sind die Songs dieser Ära noch immer in den Ohren und Herzen der Kambodschaner.</p>
<p><span id="more-2932"></span>Die Band begleitet ihre Frontfrau Chhom Nimol zurück in die Heimat, und lässt sich damit auf einen Kulturaustausch der etwas anderen Sorte ein. Im dabei entstandenen Dokumentar-Roadmovie wird viel gelacht. Die Band tritt als Exot im kambodschanischen Fernsehen auf, studiert in einer Schule mit den Kids Songs ein, oder forscht in einem Aufnahmestudio mit den letzten Meistern kaum mehr gespielter Instrumente nach gemeinsamen Melodien und Sounds. Der mitgelieferte Soundtrack enthält  Songs aus ihrer eigenen Studioproduktion «Escape from Dragon House», und einige Originalaufnahmen von kambodschanischen Altstars. Die restlichen Nummern sind Soundtrack-Komposition, d.h. brauchen die Bilder um Wirkung zu entfalten.</p>
<p>«Sleepwalking &#8230;» ist in erster Linie ein Roadmovie, der Soundtrack  die Beilage. Als Dokument mit einzelnen starken Aussagen zeigt der Film, dass Melodien nicht einfach ausgerottet werden können.</p>
<ul>
<li>Dengue Fever: Tip my Canoe </li>
<li>Sinn Sisamouth &amp; Ros Serey Sothea: New Year’s Eve </li>
<li>Ros Serey Sothea: Today I learnt to drink </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
<p>Die Site <a href="http://cambodianrock.com/">cambodianrock.com</a> (auch ein Filmprojekt) bringt für Interessierte noch mehr Khmer-Rock der vier grössten Ikonen jener Zeit.</p>
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		<title>Das Cooder Dossier &#8211; The Title</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2008/12/das-cooder-dossier-the-title/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 19:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drum herum]]></category>
		<category><![CDATA[Roots]]></category>
		<category><![CDATA[Ry Cooder]]></category>
		<category><![CDATA[USA Kalifornien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ry Cooder vor das Mikrofon zu kriegen war früher einiges schwieriger als heute &#8211; vielleicht liegt es an seiner Altersweisheit. Sicher aber hat es damit zu tun, dass der Meistergitarrist Sicherheit in seinem Werk und  Ausdruck gefunden hat. Auf der einen Seite ist er ein Sucher: Hawaï, Okinawa, Mali, Roots, Mexiko, Kuba, Jazz, Seeger, R&#38;B, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2008/12/cooder-foto-nonesuch_corr1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-190" title="cooder-foto-nonesuch_corr1" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2008/12/cooder-foto-nonesuch_corr1-200x200.jpg" alt="cooder-foto-nonesuch_corr1" width="200" height="200" /></a>Ry Cooder vor das Mikrofon zu kriegen war früher einiges schwieriger als heute &#8211; vielleicht liegt es an seiner Altersweisheit. Sicher aber hat es damit zu tun, dass der Meistergitarrist Sicherheit in seinem Werk und  Ausdruck gefunden hat.</p>
<p>Auf der einen Seite ist er ein Sucher: Hawaï, Okinawa, Mali, Roots, Mexiko, Kuba, Jazz, Seeger, R&amp;B, Pop etc. pp. Es schien, als wolle Cooder alle Stile und alle Musik auf seiner Gitarre spielen. Davon ist er anfangs dieses Jahrhunderts abgewichen, und hat sich auf das konzentriert, was als musikalischer Humus rund um ihn herum aufgetürmt war.</p>
<p><span id="more-159"></span>Er hat sich als amerikanischer, als kalifornischer Geschichtenerzähler um die Stories der kleinen Leute in seinem weiteren Lebensumfeld gekümmert &#8211; und dabei seine Stimme gefunden. Irgendwo zwischen Blues, Country und TexMex.</p>
<p>Neben einigen Best-of-Listen kommt <a href="http://www.the-title.com/ausgabe-07-082008/musik/dossier-ry-cooder.html">im Dossier von The Title</a> Ry Cooder selber ausführlich zu Wort.</p>
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