Kronos Quartet

6. Dezember 2014  
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kronos-facebook-gsDie Anfänge des Kronos Quartet liegen in den 70er Jahren. Seither ist das Quartett mit einem Repertoire zwischen klassischen Neutönern und Minimal Music Komponisten, Jazzern, Rockern und Performing Artists an den Rändern zur Musik der wohl biegsamste Streicher-Klangkörper des Planeten. Immer auch auf der Suche nach musikalischen Abenteuern. Was ihnen nicht nur einen randvollen Tourplan beschert, sondern im Lauf der Jahrzehnte wohl fast jede erdenkliche musikalische Auszeichnung eingebracht hat.

Das Quartett ist nicht nur mit eigenem Repertoire ständig rund um den Globus unterwegs, sondern sie sind auch begnadete Kollaborateure. Ob das nun mit der Performerin Laurie Anderson ist, mit der indischen Filmsong-Ikone Asha Boshle oder mit Tangopionier Astor Piazzolla. Und sie fördern den musikalischen Nachwuchs mit ungezählten Projekten.

Diskografie (ganz kleiner Auszug)
1985: The Kronos Quartett plays music of Thelonious Monk
1991: Five Tango Sensations (mit Piazzolla)
1995: Heat (Filmsoundtrack)
2001: Steve Reich – Triple Quartet
2005: You’ve Stolen My Heart ( mit Asha Boshle)
2011: Uniko (mit Kimmo Pohjonen und Samuli Kosminen)
2014: A Thousand Thoughts

Leyla McCalla – Vari-Colored Songs

11. April 2014  
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Lieder ihrer ehemaligen Heimat Haiti und Blues-Songs zu Gedichten von Langston Hughes machen das Repertoire dieser Produktion aus – Vari-Colored beschreibt diese Melodiensammlung in mehrfacher Hinsicht.

Layla McCalla ist von Haus aus klassische Cellistin, und von Geburt Haitianerin. Aufgewachsen ist sie in New York und heute lebt sie mehrheitlich in New Orleans. Bekannt wurde sie bei uns als Mitglied der «Carolina Chocolate Drops», jener Band, welche das Repertoire der schwarzen Banjo-und-Streicher-Tanzbands in den Südstaaten wieder aufleben lässt. Oder man kann sie  in den Strassen von New Orleans eine Bach Suite spielen hören.

Dieses Album ist eine Herzblut-Produktion von McCalla. Die eine Hälfte der Songs stammt aus dem traditionellen haitianischen Liederalbum, die andere Hälfte besteht aus meist bluesig vertonten Gedichten von Langston Hughes, Autor, Aktivist und Humanist. Als Librettist von Kurt Weill entstand u.a. eine der ersten afro-amerikanischen Opern: Street Scene, aus der ein Song ebenfalls auf diesem Album neu zu entdecken ist. Einige seiner Gedichte und Geschichten hat McCalla in bluesige Melodien gefasst, spärlich instrumentiert mit Cello, Banjo, Gitarre und Geige. Die Melodien stehen im Zentrum, sie leben durch die Kraft einer ehrlichen und berührend ausdrucksstarken Interpretation.

Ein wunderbares Liederalbum, nicht nur was für Folk-Freunde. Live zu erleben ist Layla McCalla am 1. Mai an den Stanser Musiktagen!

Rating: ★★★★½ 

Alsarah & The Nubatones – Silt

4. Februar 2014  
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alsaran-nubatones-gsSo tönt Migrationsmusik: Alsarah hat ihre familiären Wurzeln im Sudan, lebt aber in  den USA. Sie selber beschreibt ihre Musik als “Ostafrikanischer Retro Pop”. Pop ist viel drin, traditionelle Grooves aus der alten Heimat ebenfalls, aber auch ein Schuss “Retro”-R&B amerikanischer Prägung.

David Wax Museum – Knock Knock Get Up

12. Januar 2014  
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David und Suz haben ihre Folknummern ein opulentens, manchmal ziemlich kunterbunt rumpelndes Arrangement verpasst. Vieles ist selber eingespielt, für den Rest sorgt eine grosse Gästeliste. Nicht jede Nummer trägt gleich, aber es ist ein wunderbares Neo-Americana-Folk-Album geworden.

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CDs und Download

David Wax Museum

12. Januar 2014  
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david-Wax-Museum-offizielles-presse-fotoUm das Duo David Wax und Suz Slezak dreht sich alles. Die beiden sind der Nukleus einer ständig neu zusammengewürfelten Band, die irgendwo zwischen Folk, Rock, Flower-Power, Americana und Soundcollagen unterwegs ist. Ohne stilistische Scheuklappen, mit viel Enthusiasmus und einem guten Händchen / Öhrchen, was die (Ohrwurm-)Melodien anbelangt.

David Wax studierte nicht nur ganz offiziell mexikanische Folk Musik, sondern hat aus dieser Tradition auch sein Lieblingsinstrument ausgewählt, die Jarana – eine Kurzhalsgitarre mit 8 Saiten. Was die beiden nicht selber einspielen, und im Studio zusammenkleben, wird von einem grossen Freundeskreis erledigt – vom Glockenspiel über das Piccolo bis zum Euphonium.

Diskografie

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Leni Stern – Jelell

6. Januar 2014  
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Die Jazzgitarristin Leni Stern ist in den letzten fünf Jahren tief in die Musik Afrikas eingetaucht. Jetzt taucht sie wieder auf und bringt einen reichen Fang mit.

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Leni Stern

6. November 2013  
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leni-stern-officialLeni Stern ist eine Singer-Songwriterin aus Deutschland, die in Amerika zur Jazzgitarristin wurde. Sie veröffentlichte über zehn Alben als Jazzerin und wurde mehrfach ausgezeichnet.

In den letzten Jahren und Produktionen vertiefte sie ihre Liebe zu Afrika. Sie arbeitete intensiv mit afrikanischen Musikern für ihre eigenen Aufnahmen, und wurde von diesen auch immer öfter auf die Konzert-Bühnen Afrikas eingeladen, so u.a. von Baaba Maal, Dobet Gnahoré oder Amy Sacko.

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Diskografie (Auszug)

1985: Clairvoyant
1989: Closer To The Light
2007: Africa
2011: Sabani
2012: Smoke, No Fire
2013: Jelell

Weiterführende Links

Leni Stern – Smoke, No Fire

6. Oktober 2013  
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Die musikalische Grenzgängerin Leni Stern hat sich noch tiefer in die afrikanische Erde eingegraben. Die engere Zusammenarbeit mit ihrem Trio-Bassisten Mamadou Ba, mit der Sängerin Ami Sacko (Bassekou Kouyaté Ngoni Ba) hat die Songs westafrikanischer/malischer gemacht. Bis auf Behi Mounou Mounou, dieser Song hat Garifuna-Style. Gäste von Esperanza Spalding bis Mike Stern verfeinern den Gesamtsound.

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Leni Stern – Sabani

6. Oktober 2013  
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Die Jazzgitarristin Leni Stern ging nach Westafrika um ihre neusten Songs einzuspielen. Ein spartanisches Album ganz ohne technische Spielereien und mit ganz wenig Strom: Stimme, Gitarren, Ngoni, Perkussion, fertig.

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Bob Brozman – eine Homage an den verstorbenen Slide-Gitarristen

3. Mai 2013  
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Bob Brozman war fasziniert von Saiteninstrumenten, auf denen man sliden konnte. Der König der National Steel Guitar und der Hawaii-Gitarre starb am 23. April in Ben Lomond. In rund 30 CD-Produktionen lebte er zwei Seiten seines Könnens aus: Zum einen war da die Liebe zum Blues, insbesondere zum Delta-Blues.

Zum anderen war er einer der experimentierfreudigsten Projektpartner rund um den Globus. Seine Aufnahmen führten ihn von Hawaii nach Papua Neu Guinea, nach Indien und Irland, nach La Réunion oder Senegal.

Der Podcast auf den musikalischen Spuren von Bob Brozman führt um den Planeten. Eine Verbeugung vor einem, der der Welt mit offenen Ohren, Schalk und grossem Können begegnete.

 

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Joe Driscoll & Sekou Kouyaté – Faya

10. April 2013  
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Die Rakete hat gezündet: Nominiert für den Songlines-Award, im Line-up des WOMAD-Openairs im Charlton Park – der amerikanische Folk-Rapper und sein Kora-Kollege aus Guinea haben ihre Formel gefunden.

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 Passport, Faya, Wonamati

Das beliebteste Zitat in den Besprechungen zu dieser CD ist jenes, dass die beiden nicht über Sprache kommunizieren können: Joe kann kein Französisch, Sekou kein Englisch. Musikalisch verstanden haben sich die beiden Musiker sicher, weil beide in vielen Stilrichtungen unterwegs sind. Joe begann als Folkmusiker, ist ein Fan von Bob Marley, kam über’s Sampling und Beatboxen in stilübergreifende Gewässer. Sekou hat in Frankreich den Übernamen «Hendrix der Kora», und ist mit seinem Spiel stilprägend für die Band seines Cousins Ba Cissoko.

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Joe Driscoll & Sekou Kouyaté: Faya

9. April 2013  
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Ein Amerikaner und eine Malier treffen sich in Marseille.

Titeltrack der aktuellen CD «Faya»

Ali Farka Touré with Ry Cooder – Talking Timbuktu

19. Dezember 2012  
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Es ist ein trauriger Anlass, der mich diese CD wieder mal aus dem Gestell holen lässt: in Malis Norden führen islamistische Fundamentalisten einen Kulturkampf, indem sie die Seele Malis, die Musik, zu Tode prügeln.

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 Soukora, Ai Du, Diaraby

Für Weltmusik-Ohren war die Zusammenarbeit von Ali Farka Touré, dem Blueser aus dem Norden Malis, und Ry Cooder, dem musikalischen Spurensucher aus Kalifornien, eine Entdeckung. 1994 waren kultur-übergreifenden Musikprojekte noch selten. Cooder hatte bereits einschlägige Erfahrung. Da war bereits 1975 die Zusammenarbeit mit der Hawaii-Legende Gabby Pahinui, und 1993 das Album mit dem indischen Slide-Gitarristen V.M.Bhatt.

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Firewater – International Orange

9. Oktober 2012  
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Das ist ein Silberling von der anderen Seite des Worldmusic-Gartenzauns, aus dem Garten namens Rock. Aber Tod A tanzte schon mit «Golden Hour» über die Stilgrenzen hinweg – ist quasi ein Wiederholungstäter.

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 A Little Revolution, Glitter Days, Dead Man’s Boots

Tod A ist ein Weltenbummler, physisch und musikalisch. Neuerdings hat er seine Zelte in Istanbul aufgeschlagen. Er vergleicht sie als kultureller Schmelztiegel und von der Energie her mit New York.  Hier hat er mit seiner Band die aktuelle Scheibe eingespielt, und sie von Tamir Muskat (Balkan Beat Box) abmischen lassen. Das ergibt ein saftiges Rock-Album mit nah-östlichen Gewürzen.

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Paul Simon – Graceland

12. Juni 2012  
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Vor 25 Jahren erschienen, ist diese Produktion immer noch Teil einer öffentlichen Diskussion. Was Paul Simon damals unternahm war gleichzeitig ein politischer Fauxpas und eine musikalische Entdeckungsreise.

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 Diamonds On The Sole Of Her Shoes (unreleased version), You Can Call Me Al, Homeless

Als Paul Simon im Jahr 1985 nach Südafrika reiste, um dort mit lokalen Musikern ein Album einzuspielen, herrschte im Land noch ein Apartheid-Regime. Die Welt boykottierte diese Regierung auf allen politischen und wirtschaftlichen Kanälen. Mit den Aufnahmen geriet er sowohl in die Schusslinie des African National Congress ANC wie auch der Anti-Apartheid-Bewegungen weltweit. Wie naiv er selber damals die Sache anging, erzählt er heute, rund 25 Jahre nach der Publikation der LP in einem ausführlichen SPIEGEL-Interview.

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Loga Ramin Torkian – Mehraab

7. April 2012  
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Logan legt hier sein erstes Soloalbum vor. Ein cineastisches Liederalbum, das einige Geschichten des persischen Poesiealbums neu vertont – vorgetragen von der grandiosen Stimme von Khosro Ansari.

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 Through The Veil, Garden Of The Beloved, Your Bewitching Eye (Carmen Rizzo Remix)

Logan Ramin Torkian kennen einige vielleicht als einer der drei kreativen Köpfe von «Niyaz», jener Truppe welche die musikalische Tradition des Irans ins digitale Zeitalter überträgt. Wie in seinen bisherigen Band-Projekten legt Loga grossen Wert darauf, dass seine Musik Bilder hervorruft. Diese visuelle Art zu komponieren hat er bisher auch in diversen Filmsoundtracks umsetzten können.

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Yemen Blues – Yemen Blues

18. Januar 2012  
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Jemenitische Melodien, latinisierte Wüsten-Rhythmen und jazzige Arrangements – zuviel Fusion? Keineswegs, dieser etwas intellektuelle Wüstengroove hebt nicht ab, bleibt gut geerdet.

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 Eli, Um Min Al Yaman, Jat Mahibathi

Im Zentrum der Grosstruppe mit Musikern aus Israel, Uruguay und New York steht Sänger und Gimbri-Spieler Ravid Kahalani. Der zweite Grundpfeiler der Truppe ist der Bass- und Oud-Spieler Omer Avital. Beide stammen aus einer jemenitischen Familie, wobei Omer’s Stammbaum auch noch eine marokkanische Wurzel hat. Während Ravid seine Karriere in Israel startete machte sich Omer in der Jazz-Szene New Yorks seinen Namen. Das tönt alles nach etwas zu viel Fusion, doch die beiden arbeiten sehr sorgfältig an ihrem Amalgam aus den verschiedensten Musikwelten.

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Matuto – Matuto

5. Januar 2012  
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Bluegrass, Americana und Forró zu kombinieren ist keine seltsame Idee von Musikern, die sonst schon alles ausprobiert haben, sondern eine Kombination die wirklich in Ohr und Knie geht.

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Dois Nordestes, Retrato De Um Forro, Recife

Die Idee, Rhythmen aus Pernambuco, dem Nordosten Brasiliens mit amerikanischen Musikstilen zu vermischen ist nicht ganz neu. Ein Beispiel wäre da Nation Beat. Und irgendwie scheint der Forró sich in den Schluchten New Yorks wohl zu fühlen, Beispiel hierfür: Forro in the Dark. Und nun die Matuto-Kombination: Noch eine rechte Portion Jazz hinzu (auf der CD), und live etwas prägender auf Bluegrass gesetzt. Dreh- und Angelpunkt bei Matuto sind das Akkordeon von Rob Curto und Gesang / Gitarre von Clay Ross.

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Takashi Hirayasu & Bob Brozman – Jin Jin / Firefly

4. Januar 2012  
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Die Aufnahmen dieses glücklichen Zusammentreffens vermögen auch über zehn Jahre nach ihrem Entstehen zu begeistern: hier haben sich zwei verwandte Geister getroffen.

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Akata Sun Duchi, Tsuki Nu Kaisha, Chon Chon Kijimuna

Bob Brozman ist ein Gitarrist ohne Berührungsängste. Und er liebt Herausforderungen. Anders ist es nicht zu erklären, dass er sich so unterschiedliche musikalische Partner wie Debashish Bhattacharya, Djeli Moussa Diawara, Cyril Pahinui, René Lacaille oder eben Takashi Hirayasu aussucht. Takashi seinerseits hatte bereits als Gitarrist in der Band von Shoukichi Kina die Grenzen verwischt zwischen der Tradition von Okinawa und den amerikanischen Musikstilen von R&B bis hawaiianischer Steel-Musik.

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The Rough Guide to Cajun & Zydeco

5. Dezember 2011  
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„No french no more“ sang einst Zachary Richard. Für die französische Sprache in Amerika gilt dies heute mehr denn je. Umso erfreulicher zu hören, dass die französich-afrikanisch-amerikanische Musikkultur sich bester Gesundheit erfreut.

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Horace Trahan: Same Knife Cut The Sheep Cut The Goat, Feufollet: Femme L’A Dit, Bonsoir Catin: J’Aimerais Sentir Comme Ça Chez Moi, Kevin Naquin And The Ossun Playboys: T’Es Jamais Satisfait

Zydeco und Cajun sind die schwarz-weissen Geschwister einer französischen Musiktradition, die sich mit afro-amerikanischen Einflüssen vermischte. Die Cajuns waren die französischen Einwanderer, die nach dem britisch-französischen Krieg im 18. Jhd aus ihrer „Heimat“ im Osten Kanadas vertrieben wurden und in den Südstaaten eine neue Bleibe fanden. Cajun und Zydeco sind seit jeher Tanzmusik, und die Instrumentierung ist handlich, die Band also schnell bereit: Akkordeon, Geige, Waschbrett, Triangel, später dann auch Stehbass, Gitarre, Schlagzeug, Banjo.

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