Paul Simon – Graceland

12. Juni 2012  
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Vor 25 Jahren erschienen, ist diese Produktion immer noch Teil einer öffentlichen Diskussion. Was Paul Simon damals unternahm war gleichzeitig ein politischer Fauxpas und eine musikalische Entdeckungsreise.

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 Diamonds On The Sole Of Her Shoes (unreleased version), You Can Call Me Al, Homeless

Als Paul Simon im Jahr 1985 nach Südafrika reiste, um dort mit lokalen Musikern ein Album einzuspielen, herrschte im Land noch ein Apartheid-Regime. Die Welt boykottierte diese Regierung auf allen politischen und wirtschaftlichen Kanälen. Mit den Aufnahmen geriet er sowohl in die Schusslinie des African National Congress ANC wie auch der Anti-Apartheid-Bewegungen weltweit. Wie naiv er selber damals die Sache anging, erzählt er heute, rund 25 Jahre nach der Publikation der LP in einem ausführlichen SPIEGEL-Interview.

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Loga Ramin Torkian – Mehraab

7. April 2012  
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Logan legt hier sein erstes Soloalbum vor. Ein cineastisches Liederalbum, das einige Geschichten des persischen Poesiealbums neu vertont – vorgetragen von der grandiosen Stimme von Khosro Ansari.

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 Through The Veil, Garden Of The Beloved, Your Bewitching Eye (Carmen Rizzo Remix)

Logan Ramin Torkian kennen einige vielleicht als einer der drei kreativen Köpfe von «Niyaz», jener Truppe welche die musikalische Tradition des Irans ins digitale Zeitalter überträgt. Wie in seinen bisherigen Band-Projekten legt Loga grossen Wert darauf, dass seine Musik Bilder hervorruft. Diese visuelle Art zu komponieren hat er bisher auch in diversen Filmsoundtracks umsetzten können.

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Yemen Blues – Yemen Blues

18. Januar 2012  
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Jemenitische Melodien, latinisierte Wüsten-Rhythmen und jazzige Arrangements – zuviel Fusion? Keineswegs, dieser etwas intellektuelle Wüstengroove hebt nicht ab, bleibt gut geerdet.

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 Eli, Um Min Al Yaman, Jat Mahibathi

Im Zentrum der Grosstruppe mit Musikern aus Israel, Uruguay und New York steht Sänger und Gimbri-Spieler Ravid Kahalani. Der zweite Grundpfeiler der Truppe ist der Bass- und Oud-Spieler Omer Avital. Beide stammen aus einer jemenitischen Familie, wobei Omer’s Stammbaum auch noch eine marokkanische Wurzel hat. Während Ravid seine Karriere in Israel startete machte sich Omer in der Jazz-Szene New Yorks seinen Namen. Das tönt alles nach etwas zu viel Fusion, doch die beiden arbeiten sehr sorgfältig an ihrem Amalgam aus den verschiedensten Musikwelten.

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Matuto – Matuto

5. Januar 2012  
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Bluegrass, Americana und Forró zu kombinieren ist keine seltsame Idee von Musikern, die sonst schon alles ausprobiert haben, sondern eine Kombination die wirklich in Ohr und Knie geht.

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Dois Nordestes, Retrato De Um Forro, Recife

Die Idee, Rhythmen aus Pernambuco, dem Nordosten Brasiliens mit amerikanischen Musikstilen zu vermischen ist nicht ganz neu. Ein Beispiel wäre da Nation Beat. Und irgendwie scheint der Forró sich in den Schluchten New Yorks wohl zu fühlen, Beispiel hierfür: Forro in the Dark. Und nun die Matuto-Kombination: Noch eine rechte Portion Jazz hinzu (auf der CD), und live etwas prägender auf Bluegrass gesetzt. Dreh- und Angelpunkt bei Matuto sind das Akkordeon von Rob Curto und Gesang / Gitarre von Clay Ross.

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Takashi Hirayasu & Bob Brozman – Jin Jin / Firefly

4. Januar 2012  
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Die Aufnahmen dieses glücklichen Zusammentreffens vermögen auch über zehn Jahre nach ihrem Entstehen zu begeistern: hier haben sich zwei verwandte Geister getroffen.

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Akata Sun Duchi, Tsuki Nu Kaisha, Chon Chon Kijimuna

Bob Brozman ist ein Gitarrist ohne Berührungsängste. Und er liebt Herausforderungen. Anders ist es nicht zu erklären, dass er sich so unterschiedliche musikalische Partner wie Debashish Bhattacharya, Djeli Moussa Diawara, Cyril Pahinui, René Lacaille oder eben Takashi Hirayasu aussucht. Takashi seinerseits hatte bereits als Gitarrist in der Band von Shoukichi Kina die Grenzen verwischt zwischen der Tradition von Okinawa und den amerikanischen Musikstilen von R&B bis hawaiianischer Steel-Musik.

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The Rough Guide to Cajun & Zydeco

5. Dezember 2011  
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„No french no more“ sang einst Zachary Richard. Für die französische Sprache in Amerika gilt dies heute mehr denn je. Umso erfreulicher zu hören, dass die französich-afrikanisch-amerikanische Musikkultur sich bester Gesundheit erfreut.

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Horace Trahan: Same Knife Cut The Sheep Cut The Goat, Feufollet: Femme L’A Dit, Bonsoir Catin: J’Aimerais Sentir Comme Ça Chez Moi, Kevin Naquin And The Ossun Playboys: T’Es Jamais Satisfait

Zydeco und Cajun sind die schwarz-weissen Geschwister einer französischen Musiktradition, die sich mit afro-amerikanischen Einflüssen vermischte. Die Cajuns waren die französischen Einwanderer, die nach dem britisch-französischen Krieg im 18. Jhd aus ihrer „Heimat“ im Osten Kanadas vertrieben wurden und in den Südstaaten eine neue Bleibe fanden. Cajun und Zydeco sind seit jeher Tanzmusik, und die Instrumentierung ist handlich, die Band also schnell bereit: Akkordeon, Geige, Waschbrett, Triangel, später dann auch Stehbass, Gitarre, Schlagzeug, Banjo.

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Snakefarm – My Halo At Half-Light

8. November 2011  
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Diese Songs schleichen und schmeicheln sich nicht nur in die Gehörgänge sondern tief ins Herz. Und sie haben keinerlei Absicht, je wieder von dort zu verschwinden – das ist sehr gut so!

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Johnny, The Lady O, Marbletown Girl

Snakefarm ist ein Duo: Anna Domino und Michael Delory. Halt! Anna Domino? Electro-Pop in den 80er Jahren? Ja genau, die. Schon 1999 hatten die amerikanische Weltenbürgerin und ihr belgischer Multiinstrumentalist eine CD mit Coverversionen von amerikanischen Folkklassikern – von Tom Dooley bis House of The Rising Sun – in eigenwilligen Adaptionen herausgebracht, und wurden als die Zukunft der Folkmusik gefeiert («Songs from My Funeral»). Dann verschwanden sie wieder von der Bildfläche. Wer Snakefarm heute hört, sagt sich: Die dürfen nicht mehr abtauchen, die sind zu gut!

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Abigail Washburn – City of Refuge

30. Juli 2011  
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Washburn ist eine der führenden Banjo-Protagonistinnen. Sie schreibt üppig arrangierte Americana-Songs, die aus Gospel, Folk und Bluegrass-Wurzeln genährt werden. Und mitten drin finden auch chinesische Töne einen Platz.

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City of Refuge, Ballad of Treason, Burn Thru

Mit gerade mal drei Produktionen hat es Abigail Washburn an die Spitze der Banjo-Gilde in den USA gebracht. Das kommt nicht davon, dass diese Spitz klein ist, sondern weil Washburn gleich mehrere Ebenen zusammen bringt. Da ist ein gradliniges und klares Banjo-Handwerk. Zum zweiten ist sie eine Komponistin, die Stilgrenzen ohne grosses Spektakel einfach auflöst. Und da hilft drittens ihr direkter Draht zum Land der Mitte. Sie studierte in China, tourte mehrmals durch das Land, und auch nach Tibet, und bringt nicht nur im Arrangement chinesische Instrumente unter, sondern singt auch gerne mal in Mandarin. Solche Songs finden sich aber nur auf der früheren Produktion mit dem Sparrow Quartett.

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Bob Brozman, John McSherry, Dónal O’Connor – Six Days In Down

30. September 2010  
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Ein glückliches Zusammentreffen von drei Musikern, die keine stilistischen Berührungsängste haben und einfach gerne spielen. Hier treffen Zeit, Humor und Können aufeinander.

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Brelydian, A Mháire Bruineall, Portaferry Swing

Sie sind Meister ihres Fachs: Bob Brozman spielt so ziemlich alles was Saiten hat, am liebsten seine National Steel Gitarre. John McSherry spielt auf allem, was Flötenform hat, ob jetzt ein Luftsack dranhängt oder nicht. Und Dónal O’Connor kennt die direkteste Verbindung zwischen Geige und Tanzbein. Nach seinen Abstechern nach Hawaï, Okinawa oder La Réunion hat sich Bob mal für sechs Tage in Downpatrick, Irland, niedergelassen. Dass dabei ein nicht voll-traditionelles Album entstand, dürfte klar sein.

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Native America Calling

12. Juli 2010  
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Diese Sammlung aus den Beständen der Annenberg National Voice Studios, einer Radiostation aus Albuquerque, zeigt die Vielfältigkeit der Stilrichtungen, in denen sich heute Musiker mit indianischen Wurzeln ausdrücken.

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Joanne Shenandoah: I May Want A Man / Ulali: Shan Ooh Jhee / Peter La Farge: Radioactive Eskimo

Der Titel der Sammlung stammt von der gleichnamigen Radioshow. In der Musik aller hier vorgestellten InterpretInnen vermischen sich die eigenen Stomp-Rhythmen, die musikalischen Strömungen der weissen oder farbigen Kultur, und, vor allem in den Texten, die Erinnerung an geschehenes Unrecht. Die Themen von heute sind nicht weit weg von jenen der Vergangenheit. «Custer» heisst heute Uranabbau, «der Feind» ist heute die Verdrängung oder der Alkohol.

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Lila Downs y La Mysteriosa en Paris – Live à FIP

26. Mai 2010  
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Aufgenommen in den Studios des französischen Radios ist diese Produktion so was wie eine Live-Version ihres letztjährigen Best Of-Albums «El Alma de…»

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El Relampago, Cumbia Del Mole, Yo Envidio El Viento

Begleitet von einer exzellenten Band spielte Lila Downs vor ziemlich genau einem Jahr in den Studios von FIP France Inter ein fast ausschliesslich spanisch-sprachiges Album ein. Im Gegensatz zum Best of Album «El Alma…» haben diesmal auch Songs aus der letzten regulären Studio-Produktion «Shake away» einen Platz in der Set-Liste erhalten. Kein Wunder, handelt es sich doch bei der Begleitband « La Misteriosa» um eben jene Truppe, die für einen Grossteil der Töne auf Shake Away verantwortlich war.

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Béla Fleck – Throw Down Your Heart

23. März 2010  
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Die Tonspur einer Entdeckungsreise durch Afrika gewann – überraschend für viele – den Grammy 2010 als «Best Contemporary World Music Album».

Béla Fleck ist unbestritten einer der grossen Banjo-Virtuosen unserer Zeit. Und er spielt sein Banjo nicht nur in Nashville, sondern trägt es rund um die ganze Welt. So spielte er z.B. mit dem indischen Slide-Gitarristen V.M. Bhatt und der chinesischen Erh-hu-Virtuosin Jie-Bing Chen, den Chieftains, Chick Corea oder Rory Gallagher. Und nun also Afrika, weil ihm u.a die Songs von Oumou Sangare nicht mehr aus den Gehörgängen verschwinden wollten.

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Lhasa – The Living Road

5. Januar 2010  
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lhasa-living-roadMit diesem Album sang sich Lhasa 2003 in die Herzen des grossen Publikums, mit «The Living Road» machte sie den Schritt vom Geheimtipp zum stillen Star.

Das Leben von Lhasa de Sela war ein Leben unterwegs. Sie verbrachte einen Grossteil ihrer Jahre „on the road“: Als Kind im Wohnwagen ihrer Eltern unterwegs in Mexiko und ganz Nordamerika, als Erwachsene zwischen Kanada und Europa, als Künstlerin zwischen der Malerei und der Musik. Sie bearbeitete, was immer Bildhaftes sich in ihrer Existenz einnistete. Dabei spielte die Stimmung eine grössere Rolle, als der Stil oder die Sprache. Am 1. Januar 2010 verlor sie in ihrer Wahlheimat Montreal ihren Kampf gegen den Krebs.

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Bonsai Garden Orchestra – Take One

24. Oktober 2009  
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bonsai-garden-orchestra-take-oneEs lebe die Ukulele, und die Lust am Musizieren! Solche Produktionen entstehen, wenn stilistischer Schabernack, Freude am Handwerk und ein herzliches Lachen zusammen kommen.

Als der Medienkünstler Wolfgang Temmel vor ein paar Jahren eine Ukulele geschenkt erhielt, ahnte er wohl nicht, wohin ihn das kleine, unscheinbare Instrument führen würde. Er ist in guter Gesellschaft – das Instrument feiert in diesen Zeiten so was wie eine Renaissance. Als künstlerischer Grenzüberschreiter sah er keinen Grund, die bislang verborgene Verwandtschaft von österreichischer und hawaiischer Musik weiterhin vor der Welt zu verbergen. Und er fand für sein Unterfangen Mitstreiter, die alle irgendwie musikalische Wilderer sind:

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Lila Downs – El Alma De…

28. Juli 2009  
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lila-downs-el-alma-de…und im Untertitel heisst es : «The Very Best of…». Stimmt fast, denn die letzte Produktion wird ausgeblendet.

Es müsste also heissen: Die besten Songs bis zum Album «Shake away». Mit dem letzten Album ist die Stimmakrobatin auch zu vielen HörerInnen durchgedrungen, die sie vorher als „zu mexikanisch“ oder „zu pathetisch“ ausgeblendet hatten. Das sind aber auch zehn Jahre, oder fünf Alben, welche hier zusammengefasst werden. Dass der eine oder andere Song „fehlt“, liegt im Schicksal einer Best-of-Sammlung.

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Depedro – Depedro

9. Juli 2009  
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depedroWenn ein spanischer Gitarrist mit der Band Calexico zusammen spannt, kann eigentlich nur etwas rauskommen, das irgendwie nach Mexico tönt. Auf jeden Fall relaxt.

Jairo Zavala war Gitarrist und Frontmann in spanischen Rock- und Bluesbands (Vacazul, 3000 Hombres). Nun hat er ein neues Projekt gestartet. Damit seine Songideen auch gleich die richtige Form erhielten, fuhr er  anfangs Sommer 08 nach Tucson ins Studio von Calexico. Man kannte sich, denn als Gastmusiker hatte er die Band schon auf Tourneen begleitet. Joey Burns und John Convertido hatten gerade die Aufnahmen für Amparo Sanchez, Ex-Frontfrau von Amparanoia, abgeschlossen, waren also eh in einer „spanischen Phase“.

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King Kora – Mandingda

23. Juni 2009  
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king-Kora-MandingdaWie kriegen wir unsere Songs auf den Dancefloor? Diese Frage stellten sich King Kora vor gut drei Jahren. Die Antwort liegt als Silberling vor, und macht Freude.

Als Grossorchester mit scharf arrangiertem Gebläse hat sich King Kora in den vergangenen acht Jahren einen beachtlichen Ruf erarbeitet. Die Fachblätter verliehen den bisherigen zwei Alben gute bis sehr gute Wertungen, die Konzertbesucher in Europa und Afrika schwärmen. Die Band hat zu einem Sound gefunden, der klar die Kora, das Königsinstrument, in die Mitte stellt. Darum herum aber wuselt und groovt es gehörig, die Bläsersätze kommen kompakt und funky daher. Das ging immer schon in die Beine.

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The Rough Guide to Afrobeat Revival

13. Juni 2009  
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rough-afrobeat-revivalAfrobeat wurde nicht mit seinem Erfinder Fela Kuti zu Grabe getragen, sondern feiert gerade jetzt eine Renaissance.

Vom Gründervater selber ist keine Nummer auf diesem Rough Guide Sampler zu finden – ist ja ein Revival – aber vom zweiten Vater dieses Musikgenres, von Tony Allen. Fela behauptete immer: Ohne Allen kein Afrobeat. Er legte zusammen mit seinen Perkussionisten die treibenden Grooves, auf die Fela seine Bläserarrangements setzte und seine politischen Attacken gegen Regierung und Kapital ritt. Die Mischung der Revivalbands ist gleichgeblieben: groovende Rhythmen, funky Gebläse, und Liebeslieder haben nichts zu suchen.

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