Yasmin Levy – Sentir
9. März 2010
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In den letzten zehn Jahren ist Yasmin Levy zu einer Leitfigur der Ladino-Musik geworden. Auf dem aktuellen Album hat Produzent Javier Limón leider die dramatische Seite der Sängerin etwas gar stark überzeichnet.
Die ladinische Musiktradition, diese Stilmischung aus maurischen, jüdischen, und spanischen Quellen hat dank Sängerinnen wie Yasmin Levy in den letzten Jahren ein neues Publikum gefunden. Eine wichtige Würze in diesem Musikmix brachten die Gypsies mit. Sie halfen nicht nur mit, in den folgenden Jahrhunderten den Flamenco auszuformen, sondern verbreiteten als Fahrende, zusammen mit den vertriebenen Juden, die Melodien auch im ganzen Mittelmeerraum.
Yasmin Levy – Mano Suave
11. Februar 2009
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Die Worte stammen aus einer Sprache, die fast niemand mehr spricht. Die Musik ist irgendwie spanisch, und doch nicht – Yasmin Levy lässt Jahrhunderte verschmelzen.
Die Texte sind mehrheitlich in Ladino geschrieben, jener jüdisch-spanischen Sprache, welche die sephardischen Juden als ihre Muttersprache über manche Jahrhunderte bis ins Heute retteten. Die Musik der israelischen Künstlerin wächst aus denselben Wurzeln, die auch den Flamenco nährten. Die sephardischen Juden haben sich nach ihrer Vertreibung aus der iberischen Halbinsel rund um’s Mittelmeer niedergelassen. So ist es denn nicht verwunderlich, dass sich auch arabische, griechische, türkische oder marokkanische Melodien in die spanischen Lieder einnisten. Die arabische Oud ist ebenso wichtig wie die spanische Gitarre, die Ney Flöte ebenso selbstverständlich wie die Klarinette.


