Kuljit Bhamra bringt in London Sängerinnen, Sänger und Orchester zusammen und lässt die frühen Jahre dessen auferstehen, was wir heute mit «Bollywood»-Sound umschreiben.
Ammar 808 alias Sofyann Ben Youssef reiste mit seiner Ausrüstung und einer klaren Vorstellung von Brüssel nach Indien – dies ist sein klingendes Tagebuch aus Chennai.
Anoushka Shankar macht mit diesem Album einmal mehr deutlich, dass sich die Sitar auch in nicht-indischen Umfeldern wohl fühlt. Halbschwester Norah Jones setzt sich dazu und singt mit.
Der indische Slide-Gitarrist hat Kollegen mit harmonischer und grooviger Empathie ins Studio eingeladen: John McLaughlin, Jerry Douglas sind die bekannteren Namen.
Der Weltenwanderer hat sein Tryptichon vollendet: Indien, Türkei, Marokko – drei wichtige Stationen für die Musik von Titi. Entstanden ist ein musikalischer Erzählband. Es ist Kammermusik – nur dass die Kammer ein Wohnzimmer, ein Zelt oder ein Feuer ist, um das man sitzt und sich Geschichten erzählt.
Susheela Raman ist der Hochglanz-Pop-Weltmusik entschlüpft und mit diesem Album unterwegs in eine vielschichtig komponierte, geheimnisvolle Soundlandschaft.
In den englischsprachigen Teilen Europas wird er als DIE Entdeckung aus Indien gefeiert. Und das alles hat nichts mit Bollywood zu tun. Indien mal ganz anders. Puristen sagen dem wohl verwestlicht. Sollen sie, dem Publikum gefällt dieses Folkrock-Pop-Indien.
Nguyên Lê startet ein asiatisches Projekt mit Koto, Tabla, Flöte und Gitarre, das zwischen Tradition und Jazz mäandert. Die Welten sind gut ausbalanciert.