Nach sieben Jahren erscheint eine neue Produktion von Yasmine Hamdan. Sie hat die Baupläne ihrer Songs verfeinert und nichts von ihrem Schmelz verloren.
Der libanesisch-französische Trompeter Ibrahim Maalouf erinnert sich auf diesem Album an all die Förderung und die Melodien, die er durch seinen Vater erfuhr.
Das ist eine wundersame Entdeckung: Libanon, 70er Jahre. Rogér Fakhr ist ein Songschreiber, der seine Songs fünf Jahrzehnte lang in der Schublade vergass.
Yasmine Hamdan, die libanesische Sängerin mit dem Schmelz in der Stimme, ist sich treu geblieben: schmeichelnde Melodien und elektronische Klangwelten.
Geboren im Libanon, aufgewachsen zwischen dem arabischen Golf und dem Mittelmeer, lebt sie heute in Paris. Ihre musikalische Heimat liegt zwischen den schmelzenden Melodien der 50er Jahre und Triphop.
Wer weiche Oud-Töne und Melodien à la Fairuz erwartet wird schon mit den ersten Tönen vertrieben. Hier zeigt Beirut sein modernes, globalisiertes, lautes und digitales Musikprofil.
Geübt in der Kunst, die westliche und die arabische Welt zu vermischen, harte Beats und weiche Melodien zu verweben macht Natacha Atlas den nächsten Schritt: Sie lässt die Maschinen weg und wird orchestral.