Amadou & Mariam waren das wohl verliebteste Musikerpaar Malis. Jetzt, ein halbes Jahr nach dem Tod von Amadou Bagayoko, erscheint ihr letztes gemeinsames Album.
Es ist unmöglich, alles zu sehen und zu hören am Les Suds à Arles. Zum Glück erfährt man über Mittag, was man verpasst hat. Oder nicht verpassen sollte.
«So Kono» ist ein überraschendes Comeback einer der grossen Stimmen Afrikas: Salif Keïta. Ein unplugged-Album im besten Sinn dieses Begriffs – losgelöst.
Arat Kilo, die Ethio-Jazzer aus Frankreich, Mamani Keita, ihre Sängerin aus Mali und der amerikanische Wortakrobat Mike Ladd legen ein neues Werk vor – verschachtelt.
Fast acht Jahre sind seit der Zusammenarbeit des Trio da Kali mit dem Kronos Quartet vergangen. Das Warten auf die erste Studioproduktion des Trios hat sich gelohnt.
Sie heissen Aliou, Garba und Oumar Touré – nicht verwandt! Sie gaben dem Songhoy Blues einen kräftigen Stromstoss, sind aber auch in leiseren Tönen zuhause.
Songhoy Blues haben für dieses Album den Strom gekappt, zu akustischen Instrumenten gegriffen und viele Freunde eingeladen. Eine Rückbesinnung, Kraft tanken.
Djely Tapa wuchs in Mali in einer Griot/Djely-Familie auf. Ihre musikalische Karriere formte sie jedoch erst, als sie wegen ihres Studiums nach Montreal kam.
Das Afropop-Paar Amadou & Mariam aus Bamako, Mali, ist unterwegs auf einer Herbsttour durch Europa. Dieses Best Of Album ist vielleicht auch ihre Setliste.
Wenn die Ngoni den Blues hat, und der rote Staub Malis durch die Melodien weht: Bassekou Kouyaté und Amy Sacko bezaubern mit einem Gruss aus ihrer Heimat.
Hier spielen zwei Saitenvirtuosen der Ausnahmeklasse miteinander. Ballaké Sissoko und seine Kora, und Derek Gripper mit seiner ganz speziellen Gitarrentechnik.
Wie hätte dieses Album wohl getönt, wenn alles so gekommen wäre wie geplant? Amatssou klingt auf jeden Fall nach Tinariwen, mit einem Hauch von Nashville.