Beinahe zehn Jahre vergingen, bis die Studioaufnahmen der beiden Afrika-Ikonen Tony Allen und Hugh Masekela leicht ergänzt und fertig abgemischt waren.
Das passiert, wenn ein Radiomensch und Gitarrist nach Südafrika / Johannesburg reist, um die dortige Musikszene zu porträtieren: Es gibt einen Film und diese CD.
The Soil: Drei Harmonie-Stimmen und eine zuverlässige Beatbox-Grundlage – Mehr brauchen die Drei aus Soweto nicht, um ihre Songs zum swingen zu bringen.
Südafrikanische A-Cappella-Harmonien mit jazzigen Einflüssen – die drei jungen Stimmen aus Soweto greifen alte Musikstile auf und geben ihnen einen modernen Dreh. Ansteckend positiv.
Wer bei solchen Sammlern eher die Nase rümpft, soll sich mal die Songliste anschauen. Dann sieht er vielleicht auch noch, wer für diese Sammlung verantwortlich zeichnet: Nigel Williamson.
Clegg war «der weisse Zulu», geboren in Manchester, UK, aufgewachsen in Simbabwe und Südafrika. Er war eine kulturelle Schlüsselfigur in den letzten Jahren des Apartheid-Regimes.
Ansteckend, unbekümmert, popig und doch nicht im Mainstream klebend klingt die aktuelle Produktion von Freshlyground aus Südafrika daher – eine gut gelaunte Sommerplatte.
Seit über vierzig Jahre singen die Mahotella Queens ihre wundervollen Harmonien. «Reign & Shine» zeigt, dass Hilda, Nobesotho und Mildred zurecht so was wie ein südafrikanischer Nationalschatz sind.