Eine musikalische Verabschiedung: Vor fünf Jahren starb der Mastermind von Dub Colossus, Nick Page. Seine Band vollendet jetzt die letzten Song-Ideen.
Als Count Dubulah war Nick Page eine Richtgrösse in der Dub Szene Londons zu Beginn des Jahrhunderts. Als er vor fünf Jahren starb blieben einige Tracks unvollendet. Nun haben seine Lebenspartnerin Cristina Moran, aka Dubulette, und Perkussionist, Soundengineer und langjähriger Sideman von Page, Toby Mills, die letzten Songidee vervollständigt.
Sie konnten dabei auf die Mithilfe von ehemaligen Bandmitgliedern der Urformation der Band zählen. So auf die Sängerin Mimi Zenebe oder den Perkussionisten Paul Chivers. Ehemalige Weggefährten aus Transglobal Underground Zeiten und einige Freunde aus dem Londoner Umfeld beteiligten sich an dem Projekt.
Die Songs des Albums sind nicht alle wirklich ausgereift. Die Dub-Produktion spielt gerne mit Teil-Ideen, verliert den Faden aber zuweilen in den Hallschlaufen. Doch die Grundidee der Truppe, die Verbundenheit über kulturelle und soziale Grenzen hinweg, bleibt erhalten. Dubulette als Mitproduzentin greift diese Idee auf, indem sie zum Album meint:
Dub Will Keep Us Together talks of the understanding of the collective as the counteraction to international events which are shaping our societies and minds, a fight for justice. Love will keep us together.
Und gibt damit dem Album einen zweiten, leicht abgewandelten Titel.
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