globalsounds.info https://www.globalsounds.info World Music, Roots & Beats Tue, 19 Nov 2019 08:57:58 +0200 de-DE hourly 1 https://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2015/11/cropped-globalsounds_nur_logo-200x200.jpg globalsounds.info https://www.globalsounds.info 32 32 http://www.globalsounds.info/feed/podcast/ globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor. Jodok W. Kobelt Jodok W. Kobelt jodok@jodok.info jodok@jodok.info (Jodok W. Kobelt) globalsounds.info Die Welt zwischen den Ohren globalsounds.info http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/powerpress/globalsounds_rss.jpg https://www.globalsounds.info Moussu T E Lei Jovents – À la Ciotat https://www.globalsounds.info/moussu-t-e-lei-jovents-a-la-ciotat/ https://www.globalsounds.info/moussu-t-e-lei-jovents-a-la-ciotat/#respond Tue, 19 Nov 2019 08:54:51 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30653 Moussu T E Lei Jovents feiern den 15. Geburtstag ihres Plattenlabels «Manivette» mit einem "Best of" Album - Lieder aus La Ciotat, mit Blick auf's Meer.

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Moussu T E Lei JoventsMoussu T E Lei Jovents feiern den 15. Geburtstag ihres Plattenlabels «Manivette» mit einem „Best of“ Album – Lieder aus La Ciotat, mit Blick auf’s Meer.

La cabussada À la Ciotat Cosmopolida Embarcatz! Bons baisers de Marseille

Wir wollen jetzt nicht in Diskussionen ausbrechen, welche Songs denn wirklich unbedingt, und überhaupt, und auf jeden Fall noch hätten auf dem Album sein müssen. Aber doch, doch, es gäbe da doch den einen oder anderen Song. Denn Tatou und Blue, die beiden Köpfe der Truppe, haben sich für die mittlerweile sieben Studioalben viele Ohrwürmer einfallen lassen. Dabei war die Truppe eher als zweites Standbein neben ihrem Raggamuffin / Okzitan-Projekt Massilia Sound System gedacht. (Übrigens: Von den grössten Massilia-Hits hat ihr Band-DJ Kayalik zum Label-Geburtstag einen Best-of-Mix erstellt (hier z.B auf Spotify). Es kam dann alles anders….

Alle Songs sind in jener schlendernden Matrosen-Gelassenheit geschrieben – oft verbunden mit einer tiefen Verbeugung vor der holden Weiblichkeit – welche die beiden Songschreiber bereits auf der zweiten Scheibe so in Worte fassen (hier etwas frei übersetzt). Es ist auch der a capella Opener des Best of Albums: La Cabussada

Ein Spaziergang am Morgen,
Eine Zigarette zwischen den Fingern
Die Augen am Horizont des Meeres
Erwartungsvoll, was der Tag wohl bringt.
Da – wie vom Blitz getroffen –
Er sieht nur noch Sie!

Manivette, das Plattenlabel, verdankt seine Geburt der Nachlässigkeit der Musikindustrie. Damals, vor 15 Jahren, hatte es überall geheissen: Schöne Musik, würden wir gerne nehmen, aber wir können nichts investieren. Tatous Partnerin Emmanuelle Tirmarche nahm dann die Sache in die Finger. Daraus wurde eine kleine Erfolgsstory, denn Moussu T E Lei Jovents wurden zu angesagten Troubadours des okzitanen Liederbuchs (Mehr dazu in zwei Podcasts). Und La Ciotat, dieses Städtchen mit seinen verrostenden Werften, eine Fahrstunde von Marseille entfernt, fand seinen Platz auf der musikalischen Landkarte Frankreichs.

Für alte Freunde der Truppe ein manchmal überraschender, bluesiger Best-of-Mix. Für Ohren, welche diese Songs neu entdecken, ein sehr guter Einstieg ins Liederbuch von Moussu T E Lei Jovents.

Rating: ★★★★☆ 

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Playlist 19-43 News https://www.globalsounds.info/playlist-19-43-news/ https://www.globalsounds.info/playlist-19-43-news/#respond Sun, 17 Nov 2019 19:31:50 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30648 Wie bunte Herbstblätter fallen in diesen Tagen neue Produktionen auf mein Pult - höchste Zeit mit der Playlist 19-43 etwas Laub zu rechen.

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Playlist 19-43Wie bunte Herbstblätter fallen in diesen Tagen neue Produktionen auf mein Pult – höchste Zeit mit der Playlist 19-43 etwas Laub zu rechen.

Es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei haben: Jazziges mit dem kubanischen Pianisten Roberto Fonseca, dem extravaganten, österreichischen Trio Brot & Sterne, dem kanadischen Gitarristen Adrian Raso. Selbst Natacha Atlas hat ein jazziges Album mit einem arabisch schwelgenden Orchester eingespielt.

Es gibt Feel-good-songs aus Paris mit der Brasilianerin Flavia Coelho, ebenfalls aus Paris kommen neue algerische Chansons von Souad Massi, Diaspora-Songs vom Collectif Medz Bazar und das posthume Album von Rachid Taha.

Die Haitianer von Lakou Mizik sind nach New Orleans gereist, Lucas Santtana verlässt sich ganz auf seine Gitarre und die Kraft der Worte, Baye Magatte zielt auf die Tanzbeine, Dimitris Mystakidis hat Sehnsucht, ebenso Udu. Im Süden Frankreichs, in La Ciotat, feiern Moussu T E Lei Jovents und das Massilia Sound System das 15jährige Jubiläum ihres eigenen Plattenlabels – mit Best of Sampler und Mixtape.

Wie immer: die Playlist 19-43 (und alle vorherigen Playlists) gibt’s auf den drei grossen Streaming-Plattformen, in der Songliste die Links zu Kaufmöglichkeiten.

SongArtistAlbumJahr
Vem ChamegarFlavia CoelhoDNA2019
KachuchaRoberto Fonseca Feat. Ibrahim MaaloufYesun2019
Pistach GriyeLakou Mizik feat. Trombone ShortyHaitiaNola2019
Inch g'ellaCollectif Medz BazarO2019
YamonaPat Thomas & Kwashibu Area BandObiaa!2019
I Musicanti Di BremaVinicio CaposselaBallate Per Uomini E Bestie2019
It's a Man's WorldNatacha AtlasStrange Days2019
SilberseeBrot & SterneTales of Wanderlust2019
Enta WenaSouad MassiOumniya2019
Ninguém Solta a Mão de NinguémLucas SanttanaO Céu é Velho Há Muito Tempo
2019
À la Ciotat, pt. 1Moussu T E Lei JoventsÀ la Ciotat2019
Toujours (Et Toujours)Massilia Sound System, DJ KayalikMix Tape Par DJ Kayalik2019
El Cavilante (feat. Sara Van & Mikongo)Dengue Dengue DengueZenit & Nadir2019
AnsitRachid TahaJe Suis Africain2019
Baye YayeBaye MagatteKaye Kaye2019
Emilja's WaltzAdrian RasoGypsybilly King2019
Magkiko melachrinoDimitris MystakidisEdo & Ekei (Here & There)2019
Zulayashie - Duno upéUduUdu2019

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Professor Wouassa – Yobale Ma! https://www.globalsounds.info/professor-wouassa-yobale-ma/ https://www.globalsounds.info/professor-wouassa-yobale-ma/#respond Tue, 12 Nov 2019 10:28:33 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30613 Die dritte Produktion von Professor Wouassa - die Romands mit dem Afrobeat in den Adern gehen es gekonnt, aber leider etwas gar kontrolliert an.

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Professor Wouassa Yobale MaDie dritte Produktion von Professor Wouassa – die Romands mit dem Afrobeat in den Adern gehen es gekonnt, aber leider etwas gar kontrolliert an.

Yobale Ma Iba Niawoulo Djougoudja

Nicht ganz einfach, eine Truppe zusammen zu halten, die zwischen Genf und Biel zuhause ist. Doch das Herz schlägt immer noch am selben Ort: Afrobeat heisst die gemeinsame Wohnung. Der Bass tänzelt, die Gitarren reihen Hook an Hook, die Hörner sitzen auf dem Kontrapunkt, die Beats punktgenau, Mamadou Diagne singt in Wolof, Thaïs Diarra in Bamara – alles da.

Vieles stimmt auf dieser dritten Produktion. Auch die Beobachtung, dass es immer schwer ist, die Live-Stimmung einer Afrobeat-Truppe auch auf einen Silberling zu bannen. Vielleicht ist es eben diese Vergleichsmöglichkeit mit Konzerterlebnissen, die mich ein wenig zögern lässt, gleich in Verzückung zu geraten. Ich habe den Eindruck, dass hier ein hochgetuneter Sportwagen in einer 50km-Zone unterwegs ist. Darum der Hinweis: Wann immer ihr diese Truppe live erleben könnt: Hingehen! Dort wird der Turbo angeworfen. Die Songs dazu hätten sie.

Ohrwürmer und Afrobeat, das passt zusammen, nur müsste die Truppe auch noch im Studio die Groove-Handbremse lösen.

Rating: ★★★½☆ 

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Stephan Eicher – Homeless Songs https://www.globalsounds.info/stephan-eicher-homeless-songs/ https://www.globalsounds.info/stephan-eicher-homeless-songs/#respond Sat, 09 Nov 2019 17:17:05 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30603 Geschichten mit Geschichte, verpackt in Melancholie und Einsamkeit - Stephan Eicher bringt eine Schatulle voller Preziosen.

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Stephan Eicher Homeless SongsGeschichten mit Geschichte, verpackt in Melancholie und Einsamkeit – Stephan Eicher bringt eine Schatulle voller Preziosen.

Si Tu Veux (Que Je Chante) Monsieur - Je Ne Sais Pas Trop Broken Still

Preziosen – ein altmodisches Wort, hier verwendet für eine Handvoll Lieder, die fast nicht mehr in eine Welt passen, in der Musik mehr Industrie als Kreation ist. Stephan Eicher findet für 14 Gedichte seiner beiden Schriftsteller-Freunde Philippe Djian und Martin Suter leise, oft melancholische Melodien. Auf zwei Songs sind auch Gedichte eines anderen Poeten, und Seelenverwandten Eichers, eingewoben: Carl Albert Loosli (1877-1959). Die Songs sind zum Teil sehr kurz, und das hat seinen Grund:

Da ist zum einen der Streit von Eicher mit seiner Plattenfirma: die verlangten eine neue Produktion, strichen aber über die Hälfte des Produktionsbudgets. Eicher lieferte ein Album mit Liedern, die über die Hälfte kürzer waren als industrie-üblich. Das Album wurde in der abgelieferten Form nie veröffentlicht, resp. taucht in Auszügen erst jetzt, drei Jahre später, in stark redigierter Form doch noch auf.

Die andere Geschichte – auch das eine subtile Attacke gegen die Musikindustrie – erzählte Eicher auf SRF3:

Auf iTunes oder Amazon werden ja jeweils 30-Sekunden-Schnipsel eines Songs zum Vorhören angeboten. Ich dachte: Dann mache ich doch ein Album, dessen Songs höchstens 30 Sekunden lang sind – so kann man ein Album hören, ohne dafür zahlen zu müssen.

Haikus schreiben, so nannte er diese Schaffensperiode. Entstanden sind Preziosen: kleine, oft kurze, funkelnde Schmuckstücke. Für dieses Album angereichert mit „normalen“ Songs, zwei sogar in Überlänge, und zwei bereits bekannt vom letzten Album „Songbook“. Einige opulent ausgeschmückt mit Chor und Streichern. Andere allein zur akustischen Gitarre, zum Piano gesungen.

Man stelle sich vor: Stephan Eicher kommt für ein persönliches Konzert ins eigene Wohnzimmer. Geht leider nicht, aber diese Produktion bringt genau dieses intime Erlebnis. Nicht vergessen: zwischendurch dem Geschichtensänger, mit einem guten Tropfen Rotwein im Glas, zuprosten.

Rating: ★★★★★ 

Mehr Infos über Stephan Eicher…

 

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Traktorkestar – Ostring https://www.globalsounds.info/traktorkestar-ostring/ https://www.globalsounds.info/traktorkestar-ostring/#respond Wed, 06 Nov 2019 16:51:04 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30565 Das Traktorkestar nutzt seine Klangmöglichkeiten auf allen Gebieten: vom cinematischen Grossbild bis zum Minimal Music Arrangement.

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Traktorkestar OstringDas Traktorkestar nutzt seine Klangmöglichkeiten auf allen Gebieten: vom cinematischen Grossbild bis zum Minimal Music Arrangement.

Uf dere Syte vor Stadt feat. Simon Jäggi Agatha feat. Schmidi Schmidhauser Bučimiš

Man ist versucht, den faustischen Spruch von den „zwei Seelen in meiner Brust“ zu zitieren – nur müsste man dann das „Ach!“ weglassen. Denn die Berner haben sich bestens in der Situation eingerichtet, dass die Balkan-Brass Musik ihr Geburtshelfer und der Jazz ihr Pate ist. Mit diesem grossen Horizont lassen sich denn auch stilistisch weitläufige Spaziergänge machen. Das darf auch durchaus in Richtung Filmmusik gehen. Die dazu passenden Szenen kann man sich sehr gut ausmalen, die Musik ist sehr kontrastreich und dramat(urg)isch.

Es gibt Fixpunkte: Die Gastsänger sind „alte Bekannte“: Simon Jäggi von den «Kummerbuben» singt zwei Mal den Grossstadt-Blues einer Kleinstadt, der, weil Bern halt doch sehr übersichtlich ist, irgendwie noch etwas verlorener klingt. Schmidi Schmidhauser heult ein weiteres, verzweifeltes Liebeslied ins leere Glas. Neu ist der Gastauftritt von Stephan Eicher – ein Echo auf «Hüh», der Zusammenarbeit bei Eichers Revitalisierung seines eigenen Liederbuchs.

Traktorkestar zeigen mit diesem, ihrem fünften Album, dass die Herkunft sie zwar nicht loslässt – warum auch! – und die Zukunft immer noch weit offen und viel-harmonisch ist.

Rating: ★★★★☆ 

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Playlist 19-42 RIP: We will miss you https://www.globalsounds.info/playlist-19-42-rip-we-will-miss-you/ https://www.globalsounds.info/playlist-19-42-rip-we-will-miss-you/#respond Fri, 01 Nov 2019 21:09:37 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30541 Allerheiligen und Allerseelen, der 1. und 2. November, gelten – zumindest im christlichen Kalender – als Erinnerungstage an die Verstorbenen.

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Playlist 19-42Allerheiligen und Allerseelen, der 1. und 2. November, gelten – zumindest im christlichen Kalender – als Erinnerungstage an die Verstorbenen. Wir gedenken einiger verstorbener WeltmusikerInnen.

Wir werden nie mehr das Saxophon von Issa Cissokho hören, der so manche Orchestra Baobab-CD versüsste. Dorothy Masuka, die Weggefährtin von Miriam Makeba, ist verstummt. Ebenso die Ikone aus Simbabwe, Oliver Mtukudzi, oder der weisse Zulu Johnny Clegg.

Das Geheimnis von João Gilberto ist gelüftet – er konnte gehen. Ebenso die Cumbia-Legende Celo Piña, die Roma-Sängerin Vera Bila oder der Cellist der keltisch-bretonischen Musik, Yann-Fañch Kemener, und der Oud-Virtuose und -Lehrer Adel Salameh.

Art Neville wird niemals mehr in New Orleans die Orgel anwerfen, Ronnie Moipolia die Gitarre traktieren, Mamane Barka sein uriges Instrument, die Biram, zupfen. Cyril Pahinui hat seine 12-saitige Gitarre weggelegt und Solo Cissokho seine Kora. Auch Ayub Ogada, der im Realworld-Universum Uganda vertrat, ist verstummt.

Wir alle werden eure Kreativität, eure Kunst und euer Engagement vermissen.

SongArtistAlbumJahr
Ami Kita BayOrchestra BaobabMade In Dakar2007
Mfan' OmncaneDorothy MasukaThe Definitive Collection2002
Ndima NdapedzaOliver MtukudziOliver Mtukudzi Collection: The Tuku Years2003
Asimbonanga (Mandela)Johnny Clegg & SavukaThe Very Best Of Johnny Clegg & Savuka1987
Samba De Unma Nota SóJoão GilbertoGilberto & Jobim1972
Oye Mi CumbiaCelso PiñaPachanguero2002
Sako RatiVera Bila & KaleRom Pop1995
Plinn - Ton KentanYann-Fanch Kemener & Aldo RipocheAn Dorn (La Main)2004
Palestinian love storyNaziha Azzouz & Adel SalamehRissala2006
Steer Me RightNeville BrothersBrother's Keeper1990
DitakanengRonnie MoipolaiI'm Not Here To Hunt Rabbits2018
Doro LelewaMamane BarkaIntroducing Mamane Barka2009
Kilakila `O Moanalua + Inu I Ka WaiCyril PahinuiHe`eia2007
KäiraSolo CissokhoFulanimesse2005
ObieroAyub Ogada30: Real World at Womad Disc 11993

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Playlist 19-41 Echos der WOMEX https://www.globalsounds.info/playlist-19-41-echos-der-womex/ https://www.globalsounds.info/playlist-19-41-echos-der-womex/#respond Thu, 31 Oct 2019 15:04:44 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30527 Gleich vorneweg: Die Playlist 19-41 gibt es nur auf Mixcloud zu hören. Das hängt damit zusammen, dass einige Aufnahmen bisher nur als Promo-CD zu haben sind.

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Echoes der WOMEXGleich vorneweg: Die Playlist 19-41 gibt es nur auf Mixcloud zu hören. Das hängt damit zusammen, dass einige Aufnahmen bisher nur als Promo-CD zu haben sind.

Ein weiterer Grund: Es handelt sich um Aufnahmen ab Samplern, die von den Kultur-Delegierten einzelner Länder zusammen gestellt wurden. Oder um Aufnahmen, die noch gar nicht erschienen sind, resp. erst demnächst auftauchen. Oder nochmals anders gesagt: Viele Aufnahmen sind auf den Streaming-Portalen gar nicht zu finden.

Ich habe daraus eine Playlist gebaut, die in etwa der Bandbreite dessen entspricht, was ich live von den sechs verschiedenen WOMEX-Bühnen in Tampere zu hören bekam. Wer zu den vergangenen Konzerten einige Fotos und Kurzbeschriebe lesen möchte:

Der Eröffnungsabend
Die erste Konzertnacht
Die zweite Konzertnacht
Die dritte Konzertnacht

Die Songliste ist aus den oben genannten Gründen ebenfalls nicht verlinkt. Auf die eine oder andere Veröffentlichung werde ich in den nächsten Tagen und Wochen aber sicher zurückkommen.

SongArtistAlbum
IkoniPekko Käppi & K:H:H:LVäärä Laulu
Flor Do SonhoSaulo DuarteAvante Delírio
Jeongdulgosimne (Veridikal Serenade) 정들고싶네NST & The Soul Sauce meets Kim YulheeVersion
El Sonido del TamborLa Mojarra Eléctrica Colombia Sampler 2019
Un Anyo AyJako El MuzikanteVen Al Luna Park
Hukkuneen valssiDuo Emilia Lajunen & Suvi OskalaPiilokisa
Soldiers songSaucejasSaucejas
Waiora Mihirangi FlemingSomebody Shake The Tree
Bez kochania (Z Dawna Dawnego, 2000)Orkiestra Św. Mikołaja - Saint Nicholas OrchestraStara Muzyka - Old Music
Scura MojeMaria MazzottaAmore Amaro
Mój boże kochanyJanusz Prusinowski KompaniaIn the footsteps
Valsa Das EstaçaoesAyomAyom
The IrexJessie LloydMission Songs Project
Mantissa LIVEMarina SattiPromo
Mun vereniFBB (Sibelius Academy Folk Bigband)Quadrille from another life

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WOMEX 2019 – Party https://www.globalsounds.info/womex-2019-party/ https://www.globalsounds.info/womex-2019-party/#respond Wed, 30 Oct 2019 15:47:55 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30443 Nicht immer gleich laut und überschäumend, doch irgendwie war in der letzten WOMEX-Konzertnacht in Tampere auf jeder Bühne Partystimmung angesagt.

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Nicht immer gleich laut und überschäumend, doch irgendwie war in der letzten WOMEX-Konzertnacht in Tampere auf jeder Bühne Partystimmung angesagt.

Doch zuerst kurz zur wohl meistbesuchten Mittagsvorstellung: Asmâa Hamzaoui and Bnat Timbouktou. Die vier jungen Frauen haben radikal mit der Tradition gebrochen, denn Gnawa Musik war bislang ausschliesslich den Männern vorbehalten. Jetzt hat dieses Frauenquartett das Tabu gebrochen, und sich sogar auf der Bühne des grössten Gnawa-Festivals in Essaouira in die Herzen des Publikums gespielt. In Tampere waren sie ein Geheimtipp. Zuhause in Marokko nörgeln nur noch puristische Traditionalisten.

Die wohl vielseitigste Kapverdin im Moment ist Elida Almeida. Sie versuchte etwas gar viel in die zur Verfügung stehenden 45 Minuten zu packen. Das geriet ein bisschen zur Slalomtour zwischen Tanznummern und Schmelz-Mornas.

Klezmer mit mehr als einem Hauch Jazz brachten die Dänen nach Finnland: Mames Babegenush. Auch wenn die sechs Musiker eher auf Kammermusik machten, die Spielfreude machte gute Laune, da musste man nicht unbedingt dazu tanzen. Besonders auffalend: die Kombination von Schlagwerk und Hackbrett. Cool.

Die Ladies bitten zum Tanz

Dona Onete, die alte Dame im Sessel auf der Bühne, genoss sichtlich die Aufmerksamkeit und die ausgelassene Stimmung des WOMEX-Publikums. Onete hatte die Musik immer zugunsten der Familie zurück gestellt – jetzt geniesst sie die späte und wohlverdiente Anerkennung.

Mariachi-Sounds gab’s mit Flor de Toloache. Sie hatten mir schon vor einem Jahr bei ihrem Auftritt in Bogota gefallen. Fiel mir damals noch die Rivalität zwischen beiden Leadsängerinnen auf war jetzt davon nichts mehr zu hören. Tolle Stimmen, sehr überzeugende Musikerinnen.

Santrofi: Eine Band, die es schafft, mit nur gerade einer Aufnahme (Spotify) als Visitenkarte auf den Bühnen von WOMAD, Roskilde oder im Programm der WOMEX zu stehen, will was heissen. Die acht Musiker aus Ghana legten sich denn auch mächtig ins Zeug und belegten, dass Highlife als Musikgenre nicht ausgestorben ist. Ich warte auf die Studioproduktion!

Zwei ruhigere Abschnitte gab’s in meinem abendlichen Konzertprogramm: Zuerst  Surel, Segal und Gubitsch. Nur gerade Cellist Vincent Segal war mir bekannt. Er hat im Violonisten Sébastien Surel und im Gitarristen Tomás Gubitsch zwei Brüder im musikalischen Geist gefunden – Improvisation mit viel Tango und Jazz im Kern.

MA Rouf ist ein Tan-Spieler aus dem Iran, der in Finnland eine neue Heimat gefunden hat – auch musikalisch. Die Nordländer erstaunen immer wieder wenn es darum geht, Muisk au sdem nahen Osten mit einem jazzigen Slbstverstädnnis anzunehmen und neu zu interpretieren.

Zum Abschluss gab’s nochmals ein Ohr voll Südkorea. Reggae-Bassist Noh Seonteck hat die Genregrenzen überschritten und mit Pansori-Sängerin Yulhee Kim eine sch(r)illernde Frontfrau in seine Jazz-Psychedelik-Afrobeat-Fusion gefunden. Vertrackt der Bandname: NST & The Soul Sauce, aber die zugänglichste und verständlichste Musik aus Südkorea, die ich bislang gehört habe.

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WOMEX 2019 – Oldies und YouTube-Stars https://www.globalsounds.info/womex-2019-oldies-und-youtube-stars/ https://www.globalsounds.info/womex-2019-oldies-und-youtube-stars/#respond Tue, 29 Oct 2019 18:46:32 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30393 MusikerInnen, die seit Jahrzehnten auf den Konzertbühnen unterwegs sind treffen auf digitale Bild/Ton-Puzzler und YouTube-Überfliegerinnen.

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MusikerInnen, die seit Jahrzehnten auf den Konzertbühnen unterwegs sind treffen auf digitale Bild/Ton-Puzzler und YouTube-Überfliegerinnen.

Einen echten Kultur-Clash gab’s gleich zu Anfang des Abends. Ak Dan Gwand Chil aus Südkorea sind angesagt. Ein Kollege definiert: Traditionelle Instrumente und Melodien neu eingekleidet in ein K-Pop-Outfit. Etwas gar schrill.

Omiri, der Bild und Ton Puzzler aus Portugal hatte Pech: Weil der Bühnenboden etwas sehr flexibel war entkoppelten sich bereits nach dem dritten Stück die Videokabel, und ab dann war Improvisation angesagt. Er rettete sich und sein Projekt aber souverän und konnte mindestens andeuten, wie seine digitale Improvisation des ländlichen Portugals klingt und aussieht.

Yossi Fein und Ben Aylon boten Gnawa Sounds made in Israel. Yossi Fine zeigte Fingerfertigkeit und war in bester Groovelaune, Ben Aylon klopfte einen Beat dazu, der in die Knie ging, und Sharon Mansur an den Keys gab dem Ganzen Gehalt – leider war einmal mehr der Mix so überaus laut, dass die Feinheiten ertränkt wurden.

YouTube-Buzz und Festhütten-Erfahrung

Auftritt des Fräuleinwunders aus Griechenland: Marina Satti. Mit zwei YouTube Videos holte sie über 40 Millionen Views und brachte Griechenland auf ganz unerwartete Art ins Gespräch. Auf der Bühne boten Marina und ihre vier Sängerinnen eine an amerikanischen Vorbildern geschulte Show und ein Repertoire, das neben heimatlichen Melodien auch auf Songs wie z.B. Pescador von Toto la Momposina zurückgriff.

Einen riesigen Zeitsprung gelich anschliessend ins Konzert von Los Wemblers de Iquitos. Die Peruaner gehören zur alten Garde der Chicha-Musiker und spielen ihr Repertoire mit stoischer Ruhe und der Sicherheit von 10’000 Festhütten-Auftritten.

Tango darf bei einem Festival in Finnland nicht fehlen, und natürlich kommt der dieses Jahr aus Argentinien. El Cachivach Quinteto interpretieren ihn mit Kraft, ohne zu übertreiben. Sie mischen gerade mal soviel Jazz hinzu, dass die Genregrenze sich nicht in Selbstzweifel auflösen.

Zum Abschluss des Abends sangen François Castiello und seine Mannen das Lied vom ewigen Neapel: Lalala Napoli. Nix von Italianita mit Patina, sondern ein mediterraner Mix getragen von einer souveränen Band, voller Spielfreude und spitzbübischer Lust an der Dekonstruktion von Vorurteilen. Und aus den Bruchstücken entsteht eine neue, im Geiste, und in der Sinnlickeit, italienische Musik.

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WOMEX 2019 – Bestätigung und Enttäuschung https://www.globalsounds.info/womex-19-bestaetigung-und-enttaeuschung/ https://www.globalsounds.info/womex-19-bestaetigung-und-enttaeuschung/#respond Mon, 28 Oct 2019 08:15:18 +0000 http://www.globalsounds.info/?p=30349 Auch das gehört zur WOMEX: alte Freunde überraschen in neuer Frische, zu hohe Erwartungen werden enttäuscht, manches verpasst man.

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Auch das gehört zur WOMEX: alte Freunde überraschen in neuer Frische, zu hohe Erwartungen werden enttäuscht, manches verpasst man.

Die erste volle Konzertnacht an der 25. WOMEX in Tampere brachte all dies. Ich begann den Konzertmarathon mit Arat Kilo, Mamani Keita und Mike Ladd – die Frankreich / Mali /USA-Melange war gut im Schuss, Mike und Mamani bei bester Laune. Sie hatten das Publikum schon nach dem zweiten Song in der Tasche.

Etwas zu hohe Erwartungen hatte ich gegenüber der neuen Xhosa-Stimme, Bongeziwe Mabandla. Die zerbröselten leider in der Live-Situation: eine gute Stimme, etwas wenig Tonumfang, und kein gutes Songmaterial. Schade.

Der Weltmeister an der Pedal Steel Guitar, Roosevelt Collier, brachte den Blues-Funk knüppeldick, allerdings nicht wirklich innovativ. Er war extrem laut, wurde von einer jungen, schubgebenden Band begleitet, darum gingen im Schallpegel und -druck die instrumentalen Feinheiten total unter. Schade. Ich hätte mich da wohl besser für die Estin Cätlin Mägi und ihre Maultrommeln entschieden – von diesem Konzert hörte ich nur begeisterte Stimmen. Aber auch das gehört zur WOMEX: man kann gar nie alle Konzerte

Ich besuchte noch alte Bekannte: Die Zyprioten Monsieur Doumani haben ihr letztes Album bereits auf fast alle Kontinenten live vorgestellt. Mittlerweile sind die Songs unheimlich kompakt verzahnt, aber ohne dass dadurch Spielfreude und Schalk zu kurz kommen.

Die vier Ladies von Tuuletar setzten am Abend alles auf Risiko: Sie sangen mehrheitlich Songs der neuen CD – eine Herausforderung ans Publikum, doch die waren begeistert. Eine Herauforderung auch technischer Art: wie ich erst am Folgetag erfuhr hatten die Ladies Pech mit ihren In-Ear-Monitoren, d.h. sie waren stimm-kontrolltechnisch über weite Strecken ohne sauberes Monitoring. Man hörte es kaum, chapeau!

Und dann war da noch Maya Kamaty – im Studio kontrolliert und zurückhaltend, auf der Bühne ein Wirbelwind und voller Power. Maloya aus La Réunion, mit manchmal etwas gar viel Pop-Attitüde.

 

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