Lagon Nwar ist die aktuelle Wohnadresse von vier Suchenden. Sie sind zwischen den Kulturen aufgewachsen, jetzt definieren sie die Welt dazwischen als ihre neue Heimat.
Lagon Nwar ist aus dem musikalischen Pool von Tricollectif entstanden. Vielleicht die bekannteste der Vier ist Ann O’aro, die Slampoetin aus La Réunion. Bassist Valentin Ceccaldi und Saxophonist / Keyboarder Quentin Biardeau – beide aus dem Jazz kommend – haben auch Marcel Balboné aus Burkina Faso als Perkussionisten und Sänger eingeladen.
Es ist eine seltsam vertraut-fremde Klangwelt, die wir mit diesem Quartett betreten. Aufbegehrende Poesie, getragen von Soundwelten, die von einer vorsichtig drängenden Perkussion angetrieben werden. Songstrukturen sind selten, oder werden ständig gebrochen, aufgelöst. Es sind Geschichten, erzählt in vier Sprachen, in Klänge eingebettet; ausufernde Instrumental-Eruptionen, die wieder Ruhe finden in Erzählungen und Klang-Loops. Das Ganze hat etwas Schamanisches, oder wie das Quartett seine Musik selber umschreibt:
Lagon Nwar ist ein Ort, an dem man seine Geschichte erzählt. Intensität. Ohne Scham.
Am Ufer der „Schwarzen Lagune“ wird die Nacht vertrieben; oder eingeladen, selber am Feuer Platz zu nehmen.
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