Marco Mezquida ist ein spanischer Pianist, der sich mehr um Emotion als um stilistische Genregrenzen kümmert. Er führt seine Melodien in die Klassik, den Jazz, die Weltmusik.
Wer sich bereits als Dreijähriger ans Piano setzt und von dort nicht mehr weg will, hat eine innige Beziehung zu den 88 Tasten. Geboren 1987, hat der Ausnahmekönner Marco Mezquida bis heute bereits rund zwei Dutzend Produktionen als Solist oder mit seinem Trio – Martín Meléndez, Cello und Aleix Tobías, Schlagwerk – eingespielt. Für ebenso vielen Projekte stand er als Studiomusiker für andere Musikerinnen im Einsatz.
Groove-technische Anpassungsfähigkeit, klangliche Feinarbeit, Empathie mit den Mitmusikern sind die Stärken des Pianisten – und ein gewisser Spielwitz, eine Lockerheit, die seinesgleichen sucht. Virtuosität ist für ihn kein Selbstzweck sondern eine abrufbare Spieltechnik.
Diskografie (Auszug)
2013: Marco Mezquida
2018: Amateur
2019: No Hay Dos Sin Tres (mit Chicuelo)
2020: Talisman
2022: Letter to Milos
2024: Del Alma (mit Chicuelo)
2025: O Fado (mit Lina_)
Reportage
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