Sie musizieren seit mehr als der Hälfte ihres Lebens miteinander, Maria Kalaniemi und Timo Alakotila. Und sie haben sich immer noch viel zu erzählen.
Es ist eben nicht wie bei einigen älteren Ehepaaren, dass man sich nach dreieinhalb Jahrzehnten nichts mehr zu sagen hat. Was der Pianist Timo Alakotila und die Akkordeonistin Maria Kalaniemi sich hier in neu Kompositionen erzählen ist nicht bloss handwerkliche Masterclass, sondern freundschaftliche Vertrautheit, empathischer Atem.
Ihre Stimme setzt Kalaniemi nur drei Mal ein: als zusätzliche Melodieführung einer eigenen Komposition, für die Adaption einer traditionellen Melodie, und im Titelstück «Morgondimma». Dort werden die beiden Interpreten für einmal von einem Streichquartett begleitet. Für die anderen Melodien, egal ob eine Komposition von Astor Piazzolla oder eigene Werke, vertrauen die beiden auf die Ausdruckskraft ihres Duetts.
Es ist verblüffend zu hören, wie die beiden mit ihren Instrumenten einander umgarnen, unterstützen, zum Tanz auffordern. Trotz der engen harmonischen Verzahnung der beiden Instrumente bewegen sich beide leicht und frei durch Tangos, Polska oder das finnische Liederbuch.
Timo Alakotila wird zitiert mit den Worten:
Gefühlstiefe und Vertrautheit sind zweifellos zentrale Elemente unserer Zusammenarbeit. Die Akzeptanz und Unterstützung durch den musikalischen Partner in jeder Situation schafft ein tiefes Gefühl der Geborgenheit, von dem wir hoffen, dass es auch auf das Publikum übergeht.
Das ist von der ersten Note bis zum letzten Akkord der Fall! Für Träumerinnen und Liebhaber von Kopfkino.
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