Orquesta Akokán

Orquesta Akokán PR-FotoDas Orquesta Akokán lebt aus den Rhythmen, den Bläsern und den Emotionen des «alten Kuba», als Son, Mambo und Rumba noch voller Hoffnung waren. Sie sind Transporteure von Geschichte.

Die USA und Kuba, eine dornenvolle, politische Geschichte seit über einem Jahrhundert. Aber auch eine kreative Geschichte, die in Jazz oder Reggaeton mündete. Das Orquesta Akokán der ersten Aufnahme entstand mit Musikern der legendären Kuba-Formationen Los Van Van und Irakere, formiert um den Sänger Jose “Pepito” Gomez.

Als Produzent arbeiten Jacob Plasse und sein Arrangeur Michael Eckroth aus New York mit einem Arbeitsmodell, wie man es aus den klassischen Aufnahmestudios in Havanna kannte: Setz die Band in denselben Raum, und spiel alles direkt in die Aufnahmegeräte. Das gibt Interaktion, Energie und Kompaktheit.

Tradition und Wurzelsuche

Während die ersten Aufnahmen noch direkt an die goldenen Zeiten von Bandleadern und Sängern wie Perez Prado oder Benny Moré anknüpften, gruben die nächsten Aufnahmen tiefer nach den Wurzeln der kubanischen Musik. Die stammen aus dem Kongo, aus Nigeria und ganz Westafrika, und reisten mit den spirituellen Ritualen auf den Sklavenschiffen über den Ozean.

Die politische Realität hat die Band stark verändert: die jungen Musiker verliessen ihre Heimat Richtung Amerika, die älteren Musiker konnten oder dürfen ihre Heimat nicht verlassen. Neben New York wurde Kalifornien zum neuen Produktions-Standort. Eingeladene Sänger und Sängerinnen setzten neue, moderne Melodien und Farben in den Bandsound.

Diskografie (Auszug)

2018: Orquesta Akokán
2021: 16 Rayos
2024: Caracoles
2026: América!

 

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