Oum – eine Marokkanerin auf dem Weg in den Westen

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Oum liebt ihrer Berber-Wurzeln ebenso wie den amerikanischen Gospel oder Jazz. Die Marokkanerin definiert ihre Heimat denn auch als musikalische Wasserscheide.

Gleich die erste Aufnahme von Oum belegte, dass sie mit ihrem Spagat zwischen wetlcieh Harmonien und Magreb-Grooves den Nerv ihrer Altersgenossen zu treffen wusste: «Hamdulillah», erschienen 2004, katapultierte sie in die Herzen der Marokkaner und auch ein bisschen ins Visier der Traditionalisten. Denn denen gefiel die Art, wie sich die Marokkanerin auf der Bühne gab, gar nicht: zu offen, zu westlich.

Oum setzte ihren Weg unbeirrt fort, studierte Architektur und machte nebenher auch noch Musik. 2009 erschien die erste CD, 2012 schob sie ein Album nach, auf dem viele Texte in Englisch gesungen wurden. 2013 schlussendlich das Album, das ihr zum Durchbruch in Europa verhalf: «Soul of Morocco».

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