Melodien und Grooves aus dem Atlas-Gebirge, Chaâbi aus Marrakech und der Jazz der europäischen Grossstädte: Aziz Sahmaoui gibt dem Sound der Gnawa ein neues Kleid.
Buskers sind Strassenmusikanten, Theaterleute, Gaukler, Cover-Bands oder manchmal alles zusammen. Flamenco, Salsa, Jazz, Funk, Klassik, Rock, Folk, Weltmusik – egal.
Scharf, schärfer, Egypt 80. Was Seun Kuti mit seiner Truppe hier vorlegt ist Afrobeat vom Feinsten: verschachtelte Rhythmen, kantige Aussagen und scharfes Gebläse. «Rise» zeigt deutlich, dass Seun Kuti und Egypt 80 das Erbe von Fela sehr gut verwalten.
Lässer setzt sein Projekt fort, die traditionelle Schweizer Musik von ihrer Schwere zu befreien. Es gelingt ihm am besten dort, wo er und seine Mitstreiter sich nicht zu stark auf die Vergangenheit verlassen.
Ob der CD-Titel wohl eine leise Anspielung ist auf jene Schmerzen, die eigentlich gar nicht zu spüren sein dürften und die doch ganz real sind? Auf jeden Fall: viel Herzschmerz. Europäische Grossstadt-Lieder mit leisem Pathos und Berliner Melancholie … «alles ist Zwischenzeit».
Blu und Tatou erzählen von Absichten und Zufällen, die sie mit Moussu T E Lei Jovents erlebten. Und warum das Banjo und ein Buch wichtig waren für die Band.
Theatralisch, burlesk, dramatisch, witzig – Eliza Carthy beweist mit diesem Album erneut, dass sie eine der kreativsten Quellen der neuen englischen Folk-Bewegung ist. Wobei die Frage erlaubt sei: Ist das noch Folk?
Nichts für Fastfood-Liebhaber, für schwelgende Gemüter aber ein wahres Fest.
Susheela Raman ist der Hochglanz-Pop-Weltmusik entschlüpft und mit diesem Album unterwegs in eine vielschichtig komponierte, geheimnisvolle Soundlandschaft.
El Tanbura ist eine Bandgeschichte und die Geschichte eines Instruments, das auf der Sinai-Halbinsel die Lagerfeuer-Erzählungen der Beduinen begleitete.
Wenn sich ein junger Genfer Trompeter in die Skalen und Grooves der goldenen Jazz- und Soul-Zeit von Addis Abeba verliebt und mit dieser Liebe noch ein paar Kollegen ansteckt, kann es passieren, dass auch in der Schweiz Tiger geboren werden.
Die Khmer-Rocker aus Kalifornien haben aus ihrer persönlichen Sound-Mischung zwischen Spät-Hippie-Süsse, schräg angesägtem Jazz und exotischen Asienmelodien elf neue Songs wachsen lassen.
Eine erfrischende Brise, die zwischen Pop, Weltmusik, Exotik und alternativem Rock hin und her weht.
Die jüngere Generation der Tamashek-Rocker hat für diese zweite Produktion enorm nachgelegt: im musikalischen Handwerk, dem Songwriting und der Umsetzung.
In den englischsprachigen Teilen Europas wird er als DIE Entdeckung aus Indien gefeiert. Und das alles hat nichts mit Bollywood zu tun. Indien mal ganz anders. Puristen sagen dem wohl verwestlicht. Sollen sie, dem Publikum gefällt dieses Folkrock-Pop-Indien.
Boban & Marko Marković Orchestra vs. Fanfare Ciocărlia – Zwei der heissesten Brassbands aus der Balkanregion treten miteinander, resp. gegeneinander an.