Mit dieser Produktion in der Tasche machte sich Sara Tavares auf, die Festivalbühnen Europas zu erobern. Es gelang ihr – gerade weil sie manchmal allein auftrat, nur begleitet von ihrer Gitarre.
Mit der ersten Co-Produktion mit dem französischen Multiinstrumentalisten, Produzenten und Hansdampf in allen Genres, Nicolas Repac, fand die malische Sängerin Mamani Keita zu ihrer persönlichen Genre-Mischung.
Die zweite Produktion des senegalesischen Korameisters Seckou Keita, und die erste mit einer eigenen Band. Seckou experimentiert hier vor allem mit den Möglichkeiten, über Stilgrenzen hinaus zu wuchern.
Danyèl Waro ist der Preisträger des WOMEX-Artist-Awards 2010. Dies ist die jüngste Produktion des Dichters und Sängers von der Insel La Réunion: Ein Manifest der Emotionen.
Seit über vierzig Jahre singen die Mahotella Queens ihre wundervollen Harmonien. «Reign & Shine» zeigt, dass Hilda, Nobesotho und Mildred zurecht so was wie ein südafrikanischer Nationalschatz sind.
Think Of One ist eine belgische Groove-Maschine, die sich kopfüber und lachend in sämtliche Stile wirft – auf diesem Album wird mit Brasilien gespielt.
Das Abschiedswerk des grossen Sängers und Gitarristen Ali Farka Touré aus Niafunké hält Geschichten und Einsichten fest, die es verdienen, über die Zeit gerettet zu werden.
Darko Rundek: Eine Theatertruppe beschränkte sich auf die musikalische Facette. So entstand ein Album mit eindrücklichen Toncollagen und einem Ohrwurm.
Chansons tönen in jeder Region Frankreichs anders – in denen aus Marseille singt man ab und zu nicht mal französisch. Aber Paris ist ja schliesslich auch nicht die Welt.
Mit jeder Produktion wächst die Sicherheit der norwegischen Sängerin Mari Boine. Die Songs sind fest geerdet, und einige kommen in die Nähe einer schamanischen Anrufung.
Eine der Sommerplatten des Jahrgangs 2006 war Jehro mit seiner gleichnamigen Produktion. Die luftigen Songs lassen auch heute träumen und gute Laune aufkommen.