Vier Konzerte aus vier ganz unterschiedlichen Stilrichtungen – das 7. Transmundial Festival in Zürich hatte Schwierigkeiten, sein Publikum zu finden und zu halten.
Enzo Avitabile und seine unnachahmliche Art Melodien zu kreieren. Die Bottari aus dem Hinterland Neapels und viele Freunde aus Italien und der Welt – fertig, rund, freundlich, etwas traurig.
Money Chicha ist ein weiterer Seitenarm des musikalischen Ozeans rund um die Grupo Fantasma. Vielleicht sollte die CD eher Echo en Peru oder Colombia heissen – aber was soll’s.
Das Renato Borghetti Quarteto bedient sich mit Gaita Na Fabrica aus dem eigenen Archiv. Es sind Aufnahmen, die im Laufe der langjährigen Zusammenarbeit entstanden sind, aber noch nie veröffentlicht wurden.
Die vier Musiker Jean-Guihen Queyras, Sokratis Sinopoulos, Bijan Chemirani und Keyvan Chmirani versuchen einen musikalischen Brückenschlag zwischen Ost und West der etwas anderen Art.
The Orchestra of Syrian Musicians with Damon Albarn & Guests: Live aus London. Gute Nachrichten zu einem aktuellen, trüben Kapitel Menschheitsgeschichte.
Die Schweiz ist musikalisches Balkan-Territory, darum erstaunt es nicht, dass mit «Pandaemonium Gitano» ein Sampler mit Gitano-/Balkan-Tönen hier erscheint.
Die dritte Produktion von Sebass zeigt, dass die Truppe die Balkansounds und -Grooves in die schweizerische DNA eingebaut hat. Das ist aktive Evolution.
Timo Alakotila hat über Jahrzehnte finnische Musiker und Musikerinnen begleitet. Jetzt wagt er sich erstmals an ein Solo-Album – zusammen mit seinem Piano.
Die Stanser Musiktage profilierten sich am ersten Konzertabend gleich als Kaleidoskop: Rock, Griot-Jazz, erneuert Volksmusik und aufgefrischte amerikanische Folksongs.