June Tabor und die Oyster Band produzierten schon vor 21 Jahren ein epochales Album für die Folkrock-Welt – jetzt machen sie es noch besser. Passt bestens in die neue englische Folk-Szene.
Musik zwischen Herkunft und Popwelt, zwischen Tradition und Produktion ist der Grundgedanke dieses Putumayo-Albums. Der Gedanke durfte nicht gross wachsen. Leider keine innovativen African Beats für Weltmusik-Ohren.
Ry Cooder wird zornig. Eine bissige Abrechnung mit geldgierigen Bankiers und Wirtschaftsbossen, sozial inkompetenten Politikern und hirnlosen Militärs.
Tinariwen haben den rockigen Sahara-Blues des Tuareg-Volks geschaffen, haben die sirrenden Gitarrenriffs zum Markenzeichen gemacht. Jetzt besinnen sie sich auf ihre Anfänge und werden wieder akustisch.
Attwenger sind volle Attacke auf Hörgewohnheiten und wohlige Gemütlichkeit. Das österreichische GrooveSlamPunk-Duo hat ausführlich mit Elektronik gespielt.
Wer weiche Oud-Töne und Melodien à la Fairuz erwartet wird schon mit den ersten Tönen vertrieben. Hier zeigt Beirut sein modernes, globalisiertes, lautes und digitales Musikprofil.
Cáceres hat es schon immer zur afrikanischen Seite des Tangos gezogen. Nun dehnt er den Horizont aus: Swing und ein Hauch von New Orleans finden Platz.
Eine specielle Best of Nidi d’Arac, nicht nur der Songs aus der Feder von Frontmann Alessandro Coppola, sondern einer ganzen Region, dem Süden Italiens.