Siriá ist nicht bloss ein CD-Titel sondern ein musikalisches Genre, verwurzeln im Norden Brasiliens, und Mestre Cupijo war so was wie sein Botschafter.
Tolle Neuigkeiten für die Fans (und solche, die es noch werden) von Criolo. Sein neues Werk «Convoque Seu Buda» gibt’s als gratis download direkt beim Musiker!
Es tönt nach Jazz und ist doch sehr erdverbunden. Das brasilianisch-italienisch-schweizerischen Trio Pèdra-Préta pflegt das Abenteuer in ganz unterschiedlichen Welten.
Die vierte Produktion der Bern-São Paulo-Connection Da Cruz erscheint als Doppel-CD. Getreu der Weisheit, dass jedes Ding zwei Seiten hat heisst der eine Silberling «Bright Side», der andere «Dark Side».
Perkussionist müsste man sein, dann darf man mit allen spielen! Wenn dazu noch ein jazzig schlagendes brasilianisches Herz gehört dann ist die Sitlvielfalt vorprogrammiert, resp. schon fast Pflicht.
Wenn schon zwischen allen Stühle tanzen dann aber richtig. Das muss sich Naná Vasconcelos wohl gedacht haben als er Wasserpfützen, Flammen oder Schritte als Rhythmus-Klanggeber auswählte.
Siba ist seit Jahren auf musikalischer Wurzelsuche und besinnt sich mal wieder auf sein Lieblingsinstrument, die Gitarre. Brasilianisches Songschaffen ganz ohne Elektronik.
Der Untertitel dieses Samplers beschreibt die Klangwelt noch etwas deutlicher: Hip-Hop, Beats, Afro & Dub. Ein aktueller, facettenreicher Einblick in unterschiedlichste Soundküchen Brasiliens auf 2 CDs.
Auch die Grossen haben mal angefangen. Dies hier ist die erste Schallplatte von Gilberto Gil, entstanden 1967 – der Titeltrack aus seiner Feder war schon mal ein Hit für Elis Regina.
Der Titelsong – «alles hängt mit allem zusammen» – bezeichnet auch die stilistische Bandbreite dieses Albums: Samba, Bossa Nova, Jazz. Im Zentrum aber steht eine souveräne, klare Stimme.
Wenn das Akkordeon in bester Forró-Manier einem Cajun-Song Swing verleiht oder schmelzende Balladen mit vertrackten afrobrasilianischen Rhythmen unterlegt werden, dann ist in New York Party angesagt.
Wer die Schnittstelle zwischen nordamerikanischem Soul resp. R&B und brasilianischem Tropicalismo zu Beginn der 70er Jahre kennen lernen möchte: sie ist personifiziert in Tim Maia.
In São Paulo fliegendie Melodien einfach so herum. Oder vielleicht lassen sie sich gerne von Curumin in den Musik-Ateliers der Alternativen Szene einfangen.