Es gibt eine direkte Klangbrücke zwischen Lyon und Bogota, resp. Baranquilla. Fleissige Brückenreisenden sind Aïtawa, das neue Album heisst denn auch entsprechend.
Die mexikanisch-amerikanische Sängerin Lila Downs legt ein Album vor, mit dem sie Abschied nimmt von ihrem Lebenspartner, Paul Cohen, und das Leben neu umarmt.
So groovt es, wenn Klang-Forscher/-Spieler wie das Mexican Institut Of Sound und die Meridian Brothers sich im Studio zusammensetzen, und noch Beck einladen.
Viele Mitglieder von Superfónicos sind Secondos mit kolumbianischen Wurzeln, haben aber immer noch die Cumbia und die Afro-Rhythmen ihrer Vorfahren im Blut.
Die Playlist 24-20 bringt Wiederveröffentlichungen, Reissues. Jüngst erschienen mehrere Alben mit ursprünglichem Zeitstempel in den 70er und 60 Jahren.
Chicharron, das Quintett aus Lyon, pflegt Amazonien-Sounds aus den 60er und 70er Jahren: Latin-Schmelz trifft auf Nostalgie und afro-peruanische Rhythmen.
Die stilistische Vielfalt in Mexikos Musik ist erstaunlich. In der Playlist 23-41 gibt’s ausschliesslich mexikanische Sounds, inkl. diverser Neuigkeiten.
Altes aufgefrischt? Nein! Was die Cotopla Boyz hier «remastered» haben, ist jung: Songs, die während der Pandemie in Bogota schon mal veröffentlicht wurden.
Man beachte den Unterschied: Los Bitchos («die Zicken») wollen nicht «the party», sondern «the festivities» zu beginnen. Es lebe der kleine Unterschied!
Die Playlist 21-45 zeigt die vielen Facetten von Produzent und Musiker Will Holland, besser bekannt als Quantic. Der Weltenbürger lebt heute in New York.