Die zweite Produktion des senegalesischen Korameisters Seckou Keita, und die erste mit einer eigenen Band. Seckou experimentiert hier vor allem mit den Möglichkeiten, über Stilgrenzen hinaus zu wuchern.
Im Dialog mit dem französischen Schlagzeuger und Pianisten Sion Goubert entsteht nicht dieselbe symbiotische Nähe wie in der Zusammenarbeit mit dem deutschen Trompeter Volker Götze.
Kora im Doppelpack: – klassisch, weil Seckou Keita ganz bewusst seine Griot-Rolle spielt. Doch dieser Griot experimentiert und findet auch neue Klänge.
Ba Cissoko vertraut seiner Kora, aber er verlangt von ihr auch sehr viel. Jedes Album ist ein Schritt aus der Tradition in stilistisch fremde Klangwelten.
Einer der wichtigsten Kora-Meister der Gegenwart, Toumani Diabaté, hat mit diesem Album nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch Kritiker auf den Plan gerufen.
Eine ruhige Grenzwanderung zwischen Kontinenten und Stilen, viel Raum und Gelassenheit. Dieses Album findet immer wieder seinen Weg zurück in den CD-Player. […]