El Tanbura – Friends of Bamboute

19. Juli 2011  
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El Tanbura ist einerseits eine Bandgeschichte von Musikern aus Port Said, andererseits die Geschichte der Simsimiyya, einem Leier-Instrument, das auf der Sinai-Halbinsel und an den Ufern des Roten Meeres die Lagerfeuer-Geschichten der Beduinen begleitete.

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Friends of Bamboute, Noh El Hamam, Lally

El Tanbura ist auch die Geschichte von Zakaria Ibrahim, der sich aufmachte, die schon fast vergessenen Lieder der Nach-Weltkriegs-Zeit wieder zu entdecken. Lieder, die selber schon eine Fusion waren zwischen Sufisongs, meistens von Trommeln begleitet, und den Beduinen-Geschichten, die zu den Tönen der Leier erzählt wurden. Blütezeit dieser Musik war während der Suez-Krise in den 50er und dem Sinai-Krieg in den 60er Jahren. Das Repertoire ging im Zug der Digitalisierung der Musik, resp. wegen der Alleinunterhalter mit ihren elektronischen Keyboards inkl. Rhythmusmaschinen fast verloren.

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Natacha Atlas – Mounqaliba

5. Oktober 2010  
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Es kommt daher wie ein Konzeptalbum, aber leider wird das Konzept nicht ersichtlich. Dabei hätte man doch eines gehabt: Die Stimme von Natacha Atlas.

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Makaan, River Man, Le Cor Le Vent

Es ist das dritte Album in der Serie, in der Natacha Atlas Abstand nimmt vom englischen Sequenzerdiktat  und den Dancefloor-Produktionen. Sie schöpft aus ihrer eigenen biografischen Vergangenheit, gräbt jene musikalischen Stimmungen aus, die sie in ihrer Jugend begleiteten. Natachas Alben sind immer sehr geprägt vom jeweiligen Produzenten. Für dieses Album zeichnet Samy Bishai verantwortlich, ebenfalls ein Musiker zwischen zwei Heimaten, zwischen Ägypten und England.

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Egypt Noir (Nubian Soul Treasures)

19. August 2010  
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Das Label Piranha hat in seinem Fundus gestöbert, und einige schwarze Perlen aus Nubien, der Region zwischen Ägypten und dem Sudan, zusammengetragen.

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Fathi Abou Greisha: Hager / Salwa Abou Greisha: Albi El Atouf / Hassan Abdel Aziz: Elleya Misafir

Dass die Musik aus Nubien in europäischen Ohren so vertraut tönt, hat mit den Tonleitern zu tun. Dort die Kaf-Gesänge, hier die Kirchentonarten, beides sind pentatonische Tonsysteme. Soul- und Afro-Rhythmen gehören spätestens seit den Zeiten des nubischen «Godfathers» Ali Hassan Kuban zum Standardrepertoire. Und sonst haben die Nubier noch ihre ganz eigene, ansteckende Rhythmen-Sammlung dabei.

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Ali Hassan Kuban – Real Nubian

17. Juli 2009  
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ali-hassan-kuban---real-nubianDer Sänger aus dem Land zwischen Ägypten und dem Sudan hat viele Normen zerschlagen, nur weil er sich fragte: Warum können wir das nicht auch? Diese CD war seine letzte Produktion. Er starb 2001.

Der Nubier Ali Hassan Kuban begann zu singen, wie man halt so singen lernt: An Festen, an Hochzeiten. Er ging als Schneiderlehrling er nach Kairo. Dort lernte er die Feinheiten des Singens und begann zu verstehen, wie Musik überhaupt „funktionierte“. Allerdings war ihm die heimatliche Melodik, die auf klarer Pentatonik aufbaute, lieber als die klassisch ägyptischen Tonleitern. Und dann erlebte zum ersten Mal eine Jazzband, die aus Harlem in ein Hotel in seinem Wohnort Abdin kam. Das war die Intitialzündung.

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Natacha Atlas & das Mazeeka Ensemble – Ana Hina

28. Dezember 2008  
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natacha-atlas-ana-hina-gsGeübt in der Kunst, die westliche und die arabische Welt zu vermischen, harte Beats und weiche Melodien zu verweben macht Natacha Atlas den nächsten Schritt: Sie lässt die Maschinen weg und wird orchestral.

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