JuJu – In Trance
20. Juli 2011
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Es ist das etwas andere Hörerlebnis. Erwarte keine Sammlung von Songs, sondern interpretiere den CD-Titel richtig: Es geht hier weniger um eine Anhör-CD, sondern um eine Eintauch-CD. Trance eben.
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Nightwalk, Waide Nayde, Deep Sahara
Zuerst zum Namen: Die beiden Frontleute Justin Adams und Juldeh Camara segeln neuerdings unter JuJu – das ist einfacher zu merken, hat aber nichts mit dem gleichnamigen Musikstil zu tun. Und sie haben ein kräftiges Rückgrad zu ihrem Projekt eingeladen. Der Bassist Billy Fuller wird zukünftig nicht nur im Studio sondern auch auf der Bühne mit von der Partie sein. Schlagzeuger Dave Smith wird als einer der innovativsten jungen Drummer Englands bezeichnet und ist irgendwo zwischen Jazz und Roots-Musik zuhause.
Musiques Métisses – Afrique Atlantique
1. August 2009
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Lieder aus Ländern entlang der Westküste Afrikas von Angola bis Senegal. Christian Mousset hat sich eine Visitenkarte seines Festivals zusammengestellt.
«Musiques Métisses» heisst das Festival von Christian Mousset. Es ist eine der angesehensten Adressen im französischen Festivalkalender. Deshalb darf man fast blind darauf vertrauen, dass dieser Mann seine Compilations nicht nach markttechnischen Kriterien zusammenstellt, sondern aus Liebe zur Musik und den Musikern. Wahrscheinlich standen alle schon mal in Angoulême auf der Bühne, und dies ist so etwas wie ein thematischer Rundgang durch die CD-Sammlung des Festivaldirektors. Für Weltmusik-Entdecker ein verlässlicher Führer, und für Kenner hat er doch noch die eine oder andere Trouvaille dabei.
King Kora – Mandingda
23. Juni 2009
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Wie kriegen wir unsere Songs auf den Dancefloor? Diese Frage stellten sich King Kora vor gut drei Jahren. Die Antwort liegt als Silberling vor, und macht Freude.
Als Grossorchester mit scharf arrangiertem Gebläse hat sich King Kora in den vergangenen acht Jahren einen beachtlichen Ruf erarbeitet. Die Fachblätter verliehen den bisherigen zwei Alben gute bis sehr gute Wertungen, die Konzertbesucher in Europa und Afrika schwärmen. Die Band hat zu einem Sound gefunden, der klar die Kora, das Königsinstrument, in die Mitte stellt. Darum herum aber wuselt und groovt es gehörig, die Bläsersätze kommen kompakt und funky daher. Das ging immer schon in die Beine.
Justin Adams & Juldeh Camara: Ya Ta Kaya
21. Juni 2009
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Vom ersten Album «Soul Science» Ya Ta Kaya
Die aktuelle Produktion heisst «Tell no lies»
Justin Adams & Juldeh Camara – Tell no lies
2. Juni 2009
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Der Zweitling sei kritisch, sagt man – stimmt aber in diesem Fall nicht. Die Kombination Bo Diddley-Grooves und Sahara-Songs funktioniert erneut, und die Mischung erhält noch neue, musikalische Würze.
Juldeh Camara, der Ritti spielende Sänger aus Gambia, und Justin Adams, der Gitarren-Groover aus London, lieferten 2007 eine der überzeugendsten Platten des Jahres «Soul Science». Die Scheibe holte Preise landauf, landab; die Konzerte überzeugten. Angst vor einem Zweitling? Wohl kaum. Vielleicht Respekt, denn der Überraschungseffekt der Kombination fällt ja weg. Aber die Zusammenarbeit hat sich vertieft. Diese Produktion überragt den Erstling über weite Strecken.
Justin Adams & Juldeh Camara – Soul Science
14. Dezember 2008
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«Soul Science» ist die umwerfende musikalische Begegnung dreier Ausnahmemusiker, zeugt von wachem musikalischen Vertrauen und ist eine grandiose Produktion.
So ein Trio hat es wahrscheinlich noch nie gegeben: ein Ritti-Spieler (afrikanische Ein-Saiten-Geige) aus Gambia, ein britischer Gitarrist der sich in die Musik der Sahara verliebt hat und ein Perkussionist, der eigentlich ein Rocker ist und bereits mit Gott und der Welt zusammen gespielt hat. Juldeh Camara ist der Initiant dieses Projekts, denn er wollte unbedingt etwas mit Justin Adams machen, einfach weil dieser Engländer so afrikanisch Gitarre spiele. Die enge Wahlverwandtschaft beeindruckte beide, die ersten Songs entstanden. Mit Salah Dawson Miller, einem ehemaligen Mustafa der glorreichen 3 Mustapha 3 war das Trio perfekt.



