Amadou & Mariam – Dimanche à Bamako

25. November 2011  
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Als Manu Chao nach Bamako kam und sich mit Amadou und Mariam zusammen tat entstand ein ungemein popiges Album. Einige Songs konnten dem Zahn der Zeit trotzen und grooven noch heute.

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La Réalité, Sénégal Fast-Food, Artistiya

Pop, Mali-Pop war schon immer die musikalische Zielrichtung von Amadou und Mariam. Der Gitarrist und die Sängerin hatten sich in der Blindenschule von Bamako kennen gelernt, um dort u.a. bei Idrissa Soumaoro die Tricks der Pop-Musik zu lernen. Gleichzeitig hatte in Europa Manu Chao seinen ureigenen Mestizo-Sound geschaffen: groovendes upbeat-Tempo, eingängige Melodiephrasen und Mitsing-Refrains. Als sich die beiden Welten 2004  trafen funkte es mächtig.

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António Zambujo – Por Meu Cante

4. Juli 2011  
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Eine Wiederveröffentlichung, aber für die meisten Zentraleuropäer wohl eine Neu-Entdeckung: Die seidene Stimme des Fadosängers Zambujo. Im Tonfall so etwas wie eine transatlantische Liebeserklärung.

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P’ra onde quer que me volte, Noite apressada, O Rapaz da Camisola Verde

Sie teilen nicht nur die Sprache, sondern auch die Melancholie: der portugiesische Fado und der brasilianische Bossa Nova. António Zambujo führte auf dieser, seiner zweiten CD vor, wie eng diese Verwandtschaft ist. Dabei geht es nicht um die musikalischen Strukturen, sondern um die Emotionen, die transportiert werden. Das Liederbuch seiner engeren Heimat, dem Alentejo im Süden Portugals, erzählt von Sehnsucht und Schmerz auch für jene, die kein Portugiesisch können.

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Tarika – 10: Beasts, Ghosts & Dancing with History

4. März 2010  
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Dieser Best-Of-Sammlung fasst die erfolgreichen Jahre von Tarika, einer der erfolgreichsten Bands aus Madagaskar, zusammen.

Treibende Kraft hinter Tarika ist Leadsängerin Hanitra, ihre jahrelange Helferin ihre Schwester Noro. Sie wuchsen auf dem Hochplateau in der Nähe der Haupstadt Antananarivo auf. Madagaskar war bis weit in die 80ziger Jahre hinein eine von der Welt ziemlich isolierte Insel. Singen konnten die beiden Schwester sämtliche lokalen Hits, aber aktiv beschäftigen sie sich erst in den 90ziger Jahren mit der Musik. Doch schnell wurden sie ein der wichtigsten Bands, die die wunderbaren Harmonien Madagaskars in die Welt hinaus trugen. Diese CD umfasst die 10 erfolgreichen Jahre der Band und schöpft aus insgesamt 4 Alben – drei davon sind bei iTunes erhältlich, aber leider nicht dieser Sampler.

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Marsada – Pulo Samosir

7. Januar 2010  
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Wenn es mal ein bisschen süsser sein darf: Die Band aus Sumatra bringt den Schmelz Asiens und die Harmonien der Stringbands Polynesiens zusammen.

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Band mit einem doppelten Inselgefühl lebt: Auf der Insel Sumatra gibt es den See Toba – der grösste Vulkansee der Welt – und in diesem See die Insel Samosir. Von da stammt die Truppe. Und sie pflegen einen Harmonie-Stil, den man eigentlich eher weiter draussen im Pazifik erwartet. Die Batak, die hier leben, sind in ganz Indonesien als grandiose Sänger und Musiker bekannt.

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Enzo Avitabile & Bottari – Salvamm’o munno

29. Mai 2009  
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enzo-avitabile-salvammo-munnoArchaische Perkussion auf Fässern und Kübeln, und Melodien aus dem ganzen Mittelmeer-Raum: Enzo Avitabiles Wieder-Entdeckung der Bottari lässt aufhorchen.

Als Saxofonist spielte Enzo Avitabile mit den Grössen aus Pop-, Jazz- und Worldmusic-Kreisen. Als Komponist  und Bandleader begann er seine Karriere mit Jazz und Funk. Nach  Engagements bei UNICEF (Zusammenarbeit mit Mory Kante), und diversen Theater- und Filmprojekten, fand er im Hinterland von Neapel eine archaische Musikform die ihm aus dem Herzen spielten. Bauern benutzten seit dem  14 Jhd. Fässer und Kübel als  Rhythmus-Geräte, um die bösen Geister auszutreiben oder um gute Ernten herbei zu trommeln.

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