Vorteilhaft ist es, wenn man einen Flair für das französische Chanson besitzt, sonst ist die Stilvielfalt von Gabi Hartmanns Repertoire etwas verwirrend.
Nach sieben Jahren erscheint eine neue Produktion von Yasmine Hamdan. Sie hat die Baupläne ihrer Songs verfeinert und nichts von ihrem Schmelz verloren.
Lagon Nwar ist die aktuelle Wohnadresse von vier Suchenden. Zwischen den Kulturen aufgewachsen definieren sie die Dazwischen-Welt als ihre neue Heimat.
Die Cellistin Nesrine legt ein Chanson-Album vor. Sie verabschiedet sich damit nicht vom Jazz, nur ist sie diesmal mehr Sängerin, erzählt mehr von sich.
Der libanesisch-französische Trompeter Ibrahim Maalouf erinnert sich auf diesem Album an all die Förderung und die Melodien, die er durch seinen Vater erfuhr.
Muddy Gurdy nennen ihre französische Heimat, die Auvergne, die «Appalachen Zentralfrankreichs». Ihre Musik: Blues, Cajun, Zydeco, ohne Akkordeon, dafür mit Drehleier.
Muddy Gurdy haben auf ihrer Reise durch den Süden der USA noch tiefer in der Zydeco- und Roots-Tradition gegraben. Es ist ein Album des Abschieds und des Neubeginns.
Wer nicht nur die Namen der Interpreten auf den CD-Hüllen des Labels Nø Førmat liest, stösst immer wieder auf den Namen Nicolas Repac. Hier steht er im Vordergrund.
Die Fangemeinde atmet auf: Nach 17 Jahren gibt’s endlich wieder ein neues Album von Manu Chao. Der Mestizo-Überflieger ist etwas ruhiger geworden; nur ein klein wenig.
Es muss etwas Spezielles im Trinkwasser von Lyon geben. Anders ist die Existenz von klangvoll experimentierenden Bands, wie z.B. L’Étrangleuse, kaum erklärbar.
Das Trio Delgres hat noch an Schubkraft zugelegt. Ihr Karibik-Kreol-Cajun-Blues-Rock geht in die dritte Runde, und hat sich zusätzliche Muskeln antrainiert.