Inna Zhelannaya – Cocoon
10. Oktober 2011
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Die russische Sängerin ist auf einer fortwährenden Suche nach neuen Zugängen zu den traditionellen Liedern Russlands. Als aktuellen Türöffner nutzt sie vermehrt die digitalen Klangmittel.
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Well, Naya Naya, Early Early
Inna Zheannaya beginnt zur Zeit so was wie eine dritte Karriere. Schon die beiden ersten Abschnitte hatten sie in ganz Russland und darüber hinaus bekannt gemacht. Der Ansatz ist dabei gleich geblieben: mit unterschiedlichen Formationen lotet sie das heimatliche Songbook aus. Oft gaben funky Rhythmustruppen das Tempo vor, während sie und ihr langjähriger Begleiter Sergey Starostin Klangwelten zwischen Folk und Art-Rock um die traditionellen Melodien herum arrangierten. Die Bandstationen damals hiessen «Alliance» oder «The Farlanders».
Yat-Kha – Tuva.Rock
12. August 2010
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Albert Kuvezin hat mit dieser Produktion Rock, Country-Anleihen und Obertongesang aus Tuwa zu einem einmaligen Ganzen zusammengeschweisst.
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Amdy Baryp / Dorug Daiym / Uzhar-La Bar
Yat-Kha ist eine Band mit wechselnder Besetzung, je nachdem ob gerade der Gitarrist und Rocker Albert Kuvezin oder sein Kollege, Komponist und Electronica-Musiker Iwan Sokolowski die Fäden in die Finger nimmt. Für Tuva.Rock hat sich Kuvezin eine schlagkräftige, rockige Truppe zusammen gestellt. Er lässt auch Igil-Spieler Radik Tiuliush für ein paar Songs ans Mikrofon, und hat als Gastsängerin Sailyk Ommun eingeladen.
Markscheider Kunst – Utopia
21. April 2010
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Die Russen sind die besseren Amerikaner könnte man denken, wenn man die neuste Produktion des St.Petersburger Ausnahme-Orchesters hört.
Seit fünfzehn Jahren sind die ehemaligen Bergbau-Studenten lieber im Keller und auf der Bühne, als im Stollen. Die Band selber hat sich von einer stilübergreifenden, genüsslich rumpelnden Allerwelts-Kapelle zu einem Orchester mit dem Schliff einer amerikanischen Big Band entwickelt. Mit Ska, Latin, Rock und Reggae als musikalische Zutaten, und russischem Gesang mit dem Auftritt eines grinsenden Dandys, ist die Band wohl nicht nur in ihrer Heimat ein Unikum.
Rotfront – Emigrantski Raggamuffin
6. August 2009
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Im Lineup fehlt ein Name: Berlin. Ohne die Stadt und seine Partynächte gäbe es diese Band nicht.
Rotfront ist ein Kollektiv um Yurihy Gurzhy und Simon Wahorn. Ersterer ist die eine Hälfte von RussenDisko, der Andere betreibt das HungaroGroover Soundsystem. Fix gehört zur Truppe auch die Schauspielerin/Sängerin Dorka Gryllus und der Rapper Mad Milian. Dazu kommt das Akkordeon von Daniel Kahn, eine Bläsertruppe die auf den Punkt spielt, und mit Stix Pfenning ein Drummer, der zwischen Drum’n’Bass und Hau-schnell-das-Fell zuhause ist.
Markscheider Kunst – Krasivosleva
8. Juli 2009
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Wäre da nicht diese ungewohnte Sprache, kein Ohr käme anfänglich auf die Idee, dass diese Band aus St. Petersburg stammt. Russland liegt doch nicht in den Tropen.
Mit Logik kommt man der Band sowieso nicht bei. Ehrlich: Wer wählt sich schon einen Bandnamen aus der Sprache des Bergbaus? Eben! Einen Teil ihrer Karriere der seltsamen Abwege schieben die Bandmitglieder ihrem ehemaligen Sänger und Tänzer Seraphim Makangila in die Schuhe, und der stammt aus dem Kongo. Das würde eher auf Afrobeat oder Rumba hindeuten, aber hier herrschen Ska und Latin. Als diese Scheibe 2003 auf den Markt kam, musste für einige die musikalische Karte Russlands neu geschrieben werden – so sie überhaupt vorhanden war.
Ersatzmusika – Songs Unrecantable
19. Juni 2009
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Wenn das Heim- oder Herzweh dich ins Glas drückt, die Vergangenheit verwelkt ist, dann ist die richtige Zeit, dieses Album aufzulegen. Melancholie aus dem Osten.
Dreh- und Angelpunkt von Ersatzmusika ist die Malerin, Schreiberin und Musikerin Irina Doubrovskaja. Sie hat einige ehemalige Landsleute in ihrer jetzigen Heimat Berlin um sich geschart. Die Anfänge der Band beschrieb sie als eine Art vertonte Briefe. Als die Möglichkeit, mit all jenen Freunden in Kontakt zu bleiben, welche die Sowjetunion ausgespukt und in alle Ecken der Welt verstreut hatte. Genaueres liest man bei laut.de. Eine andere Beschreibung ihrer Musik versucht Irina auf MySpace: post-soviet urban folk from Berlin.




