Los Lobos – Tin Can Trust
8. September 2010
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Die Wölfe aus Los Angeles machen wieder das, was sie am besten können: Leicht verschleppte, texanisch verwurzelte Rocksongs schreiben und interpretieren.
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On Main Street, Yo Canto, Jupiter Or The Moon
Sie haben sich einige Abstecher gegönnt in den letzten Jahren: Mal begleiteten sie Leute von Elvis Costello über Cafe Tacuba bis Ruben Blades auf «The Ride», dann lieferten sie ein produktionstechnisch spannendes, aber seltsam gefühlsarmes Album wie «The Town And The City» ab, oder spielten ein Album mit lauter Disney-Melodien ein: «Goes Disney». Und jetzt setzen sie dort an, wo sie vor zehn Jahren Erfolge feierten: Songs, ohne Firlefanz, gradlinig gespielt, irgendwo zwischen Hinterhof und Volksfest-Bühne gereift.
Los Cenzontles with David Hidalgo & Taj Mahal – American Horizon
17. Mai 2010
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Wie heisst es im Booklet: Die ist die Geschichte eines Ortes, aber auch einer Haltung…. Das trifft’s. Hier wird mexikanische Kultur gepflegt, und weiter entwickelt. Die CD ist eine überraschende und lockere Stil-Reise.
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La Luna / Carpintero / Tecolote
Los Cenzontles (die Spottdrosseln) sind eine Band, die aus einem Kulturprojekt heraus gewachsen sind. Das Projekt wurde 1989 in San Pablo, Kalifornien, gestartet. Hier können Kindern und Jugendliche lernen, was es mit ihrer mexikanischen Herkunft auf sich hat, wo die Wurzeln ihrer eigenen Kultur liegen. Die musikalische Kerntruppe hat mit ständig wechselnden Gästen die vielen Einflüsse und Farben der mexikanischen Musik auf mittlerweile 18 (!) Alben festgehalten. Einer der treusten Freunde ist des Projekts ist Los Lobos Mastermind David Hidalgo. Los Cenzontles sind auch beteiligt am jüngsten Albums der Chieftains: «San Patricio».
Rupa & The April Fishes – Este Mundo
19. November 2009
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Die singende Ärztin aus San Franzisko und ihre Gauklertruppe lassen den Zweitling von Stapel: farbenfrohe Chansons, Tex-Mex und Gypsy-Grooves zwischen Mittelmeer und Pazifik.
Vor einem Jahr verliess Rupa mit ihrer ersten CD «eXtraOrdinary rendition» den Käfig des bestgehüteten Musikgeheimnisses der Westküste Amerikas. In Windeseile eroberte sie die Ohren der Radio- und Musik-Redaktoren der westlichen Hemisphäre. Eine erste Grosstour in den Staaten und Europa eroberte auch die Herzen des Publikums. Die zweite Produktion kopiert nun nicht einfach den erfolgreichen Erstling kopieren, sondern setzt neue, zusätzliche Akzente.
Groundation – Here I Am
30. August 2009
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Zum Reggae gehörte, neben dem direkten Bezug zum Alltag mit seinen Problemen und Ungerechtigkeiten, schon immer der Traum von der besseren Welt. Groundation spielen den aktuellen Soundtrack zu diesem Traum.
Seit 1998 gibt es die Truppe. Entstanden ist sie aus unterschiedlichen Begegnungen. Da war das einschneidenden Jugenderlebnis von Gitarrist Harrison Stafford: Bob Marley, Black Uhuru, Peter Tosh tönten aus dem Zimmer seines Bruders. Sonoma im Napa-Valley und seine Jazzschule spielen eine Rolle: Hier traf er auf seine zukünftigen Mitstreiter Marcus Urani an der Orgel und den Bassisten Ryan Newman. Gemeinsam teilen sie die Überzeugung, dass Achtsamkeit und Positivity nicht veraltete Tugenden sind. Darum führt die Band im Untertitel auch «Spiritual Roots Reggae».
Dengue Fever – Sleepwalking through the Mekong
24. Juli 2009
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Ein lachender Roadmovie, gedreht in Kambodscha. Dengue Fever bringen die Khmer Songs in die Heimat zurück.
Dengue Fever spielen eine Mischung von kalifornischem Surf-Sound und Khmer-Rock der 60ziger und 70ziger Jahre. Ein Teil ihres Repertoires besteht aus Klassikern aus der gefeierten Rock’n’Roll-Ära in Kambodscha, aus der Zeit vor der brutalen Diktatur von Pol Pot. Selbst nach einem Viertel-Jahrhundert unter einem mörderischen Regime, das beinahe die gesamte kambodschanische Kultur vernichtete, sind die Songs dieser Ära noch immer in den Ohren und Herzen der Kambodschaner.
Das Cooder Dossier – The Title
18. Dezember 2008
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Ry Cooder vor das Mikrofon zu kriegen war früher einiges schwieriger als heute – vielleicht liegt es an seiner Altersweisheit. Sicher aber hat es damit zu tun, dass der Meistergitarrist Sicherheit in seinem Werk und Ausdruck gefunden hat.
Auf der einen Seite ist er ein Sucher: Hawaï, Okinawa, Mali, Roots, Mexiko, Kuba, Jazz, Seeger, R&B, Pop etc. pp. Es schien, als wolle Cooder alle Stile und alle Musik auf seiner Gitarre spielen. Davon ist er anfangs dieses Jahrhunderts abgewichen, und hat sich auf das konzentriert, was als musikalischer Humus rund um ihn herum aufgetürmt war.




