Pomegranates – Persian pop, funk, folk and psych of the 60s and 70s
3. April 2010
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Oft erzählt Musik ganz andere Geschichten als die Geschichte – wer diese persische Songs-Sammlung aus den letzten Jahrzehnten des Schah-Regimes hört, erfährt viel, was die Politik später zudeckte.
Musik ist oft eine der letzten, bleibenden Verbindungen zu einer Kultur, die, aus was für Gründen auch immer, unterging. Eine besondere Beziehung haben Vertriebene zu den Liedern, die sie mit in die Diaspora retteten. Hier haben Arash Saedinia und Mahssa Taghinia, beide persische Secondos, die heute in den USA leben, die Schallplatten- und Kassetten-Archive ihrer Eltern und Freunde durchforstet. Sie trugen eine Sammlung von Erinnerungen zusammen, die nicht mehr die ihren waren, aber doch die Geschichten ihrer Eltern vertonten, wenn diese von früher erzählten.
Asita Hamidis Bazaar – S.W.E.N. Blue Butterflys Journey
28. Oktober 2009
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Schweden, Iran, Schweiz sind die geografischen Eckpunkte dieser Band. Ihre musikalische Welt ist noch weiter ausgesteckt.
Im Zentrum des Bazaar-Projekts, das mittlerweile schon die sechste Produktion vorlegt, stehen die Harfenistin Asita Hamidi und der Bassist Björn Meyer. Seit über einem Jahrzehnt komponieren und konzertieren sie zusammen. Um sie herum wechselt das Personal, aber sie halten die Band immer im kammermusikalischen Rahmen. Zur jetzigen Formation gehören der Schlagzeuger Kaspar Rast und der Stimmakrobat Bruno Amstad. Der Grundton der Produktion ist durch Asitas Harfe gegeben. Doch sie reist mit dem Instrument in Harmonien und Rhythmik, wie man sie selten von diesem Instrument hört.
Niyaz – Nine Heavens
5. Januar 2009
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Sufigedichte, Melodien eingefangen zwischen dem Iran und Indien, Technologie aus den Studios von Los Angeles – das ist Niyaz.
Die zweite Produktion des Trios Azam Ali, Loga Ramin Torkian und Carmen Rizzo kommt sicher und ausgereift daher. Mit ihrem Erstling waren sie seit 2005 immer wieder live unterwegs,. Nicht nur in den Staaten sondern auch auf den Bühnen Europas haben sie Fuss gefasst, ihr Soundkonzept verfeinert und ausgebaut. Das Credo des Trios hiess früher Folk Music for the 21st century – sie haben nun das Folk durch World ersetzt. Passt auch besser. Noch besser wäre World-Lounge.


