Beoga – How To Tune A Fish

20. Dezember 2011  
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Irische Tradition, aber mit überraschenden Schwenkern ins Americana-Territorium, in nordische oder alpenländische Klangregionen – weltoffen und weit gereist.

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Dolan’s 6am, Home cooking, Back in the Lab

Das Line-up ist nicht gerade konventionell: Manchmal geben gleich zwei Akkordeons den Ton an, ausser es sei ein Saiteninstrument gefragt. Dann greift Sean Og Graham zu seiner Sammlung von Gitarren, Mandolinen, Bouzouki oder was gerade gewünscht wird. Diverse Tasteninstrumente sind da, eine Geige, und alles wird angetrieben durch Eamon Murrays Bodhrán. Das Album lässt sowohl träumen wie tanzen.

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Lepisto, Munnelly, Tesi, Le Tron, Laloy – Accordion Samurai

12. Oktober 2011  
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Nur weil fünf Akkordeonisten aus fünf verschiedenen Ländern zusammen spielen bedeutet das noch lange nicht, dass sie das Erbe des Accordion Tribes antreten wollen.

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Trioolé, Polar Balkan, Mia

Die Gemeinsamkeiten erschöpfen sich gerade mal mit der Anzahl der Akkordeonisten – fünf. Schon die Herkünfte sind anders. Ja, es hat einen Finnen dabei: Markku Lepistö, bekannt von seiner Arbeit mit Värttinä und jetzt im Duett mit seinem Bass-Kollegen Pekka Lethi. Dazu kommt David Munnelly, quasi Irland pur. Der Italiener Riccardo Tesi hat neben seiner eigenen Band Banditalia schon mit fast der ganzen Welt gespielt, oder zumindest mit dem ganzen Mittelmeerraum. Der Franzose Bruno Le Tron und der Belgier Didier Laloy sind als Solisten aber auch im Duett sowohl in der Folk- wie der Theaterszene bestens bekannt.

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Island Blues – Entre Mer Et Ciel

6. Oktober 2010  
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Das Network-Label ist bekannt für seine thematischen Sampler. Auf dieser Doppel-CD hat Christian Scholze Musik von den Inseln des gesamten Globus  zusammengetragen.

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Titina: Note di Mindelo / Phoenix Choir: Lutu Sobu Na Yakavi / Donnisulana: Chama Paghjella / Catherine-Ann MacPhee: O Hi Ri Lean

Inselmusik hat immer mit Sehnsucht zu tun. Es hat wohl damit zu tun, dass man sich eher bewusst ist, dass «da draussen» noch ganz viele Menschen, Länder und Kulturen existieren. Andererseits fanden auf Inseln Musik-Stile auch viel leichter zusammen, denn es legt immer wieder ein Schiff an, und ein Musiker kam an Land mit ungehörten Liedern. Für die Kreuzfahrt auf dem Sofa ist dies der geeignete Soundtrack – auch wenn die Reise manchmal fast zu schnell weiter geht.

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Bob Brozman, John McSherry, Dónal O’Connor – Six Days In Down

30. September 2010  
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Ein glückliches Zusammentreffen von drei Musikern, die keine stilistischen Berührungsängste haben und einfach gerne spielen. Hier treffen Zeit, Humor und Können aufeinander.

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Brelydian, A Mháire Bruineall, Portaferry Swing

Sie sind Meister ihres Fachs: Bob Brozman spielt so ziemlich alles was Saiten hat, am liebsten seine National Steel Gitarre. John McSherry spielt auf allem, was Flötenform hat, ob jetzt ein Luftsack dranhängt oder nicht. Und Dónal O’Connor kennt die direkteste Verbindung zwischen Geige und Tanzbein. Nach seinen Abstechern nach Hawaï, Okinawa oder La Réunion hat sich Bob mal für sechs Tage in Downpatrick, Irland, niedergelassen. Dass dabei ein nicht voll-traditionelles Album entstand, dürfte klar sein.

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The Chieftains feat. Ry Cooder – San Patricio

10. März 2010  
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Paddy Moloney von den Chieftains ist sich sicher: Selbst wenn historische Geschehnisse vergessen werden bleibt die Erinnerung in der Musik erhalten.

Die Legende um eine mehrheitlich irische Söldnertruppe, die San Patricios, die auf der Seite der Mexikaner gegen die Amerikaner kämpften, ist die historische Grundlage für dieses Album. Paddy Moloney machte sich daran, die Bruchstücke dieser Erinnerung in der mexikanischen Musik zu suchen. In Ry Cooder fand er einen Mitstreiter, der sich in der Kultur der Grenzregion USA / Mexiko historisch und musikalisch bestens auskennt.

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The Chieftains – Tears of Stone

17. März 2009  
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chieftains-tears-of-stoneZum St.Patricks Day eines der abenteuerlichsten Alben der irischen Musik-Botschafter – ein Liederalbum für Frauenstimmen aus drei Kontinenten.

Im Frühjahr 1994 sass ich mit Paddy Moloney vor einem japanischen Tempel etwas ausserhalb von Nara. Neben ihm rauchte Joni Mitchell eine Zigarette nach der anderen. Drinnen sangen Mönche ihre Gebete – sie würden ein paar Tage später eine der gewagtesten Worldmusic-Liveübertragungen aus dem Hof des ältesten buddhistischen Tempels in Japan eröffnen: The Great Music Experience – und draussen erzählte mir Paddy von seiner Idee, mit all jenen Frauen eine CD zu produzieren, mit denen er und seine Chieftains in den Jahrzehnten ihrer musikalischen Wanderungen zusammen gespielt hatten. Fünf Jahren später erschien «Tears of Stone» – Iren sind hartnäckig. Allerdings: Auf seiner Wunschliste figurierte auch Aretha Franklin, doch die war nicht dabei.

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