Ba Cissoko – Nimissa
4. Februar 2012
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Ba vertraut seiner Kora, aber er verlangt von ihr auch sehr viel. Jedes Album, auch dieses vierte, ist ein Schritt aus der Kultur der Mandingue hinaus in stilistisch fremde Klangwelten.
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Nimissa, Naboran, Djoulo Diata
Seit «Sabolan» (2003) sind Ba und seine Cousins Sekou (Kora) und Kourou Kouyaté (Bass) ein eingespieltes Trio. Für die letzte Produktion «Séno» (2009) kam Gitarrist Abdoulaye Kouyaté hinzu, und für die Live-Auftritte Schlagzeuger d’Artagnan. Für die aktuellen Aufnahmen holte sich Ba Cissoko zusätzlich noch Blasinstrumente ins Studio – in einem Interview meinte er schmunzelnd, ja, jetzt sei die Truppe auf dem Weg eine Big Band zu werden.
Mamadou Diabaté – Courage
18. Juni 2011
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Wie der Niger, die Wasserader seiner Heimat Mali, fliessen die Melodien von Mamadou Diabaté, seine Kora klingt hell und sprudelnd. Der Grammy-Gewinner hat für sein aktuelles Album zwei ausgewiesene Instrumentalisten Malis ins Studio nach Bamako eingeladen.
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Yaka Yaka, Welcome Home, Kita Djely
Die Kora und die Familie Diabaté, das passt bestens zusammen. Mamadou ist der Cousin von Toumani, aber seine Karriere hat ihn einen ganz andern Weg gehen lassen. Sein musikalisches Handwerk war schon so ausgefeilt, dass er bereits als 21jähriger die Möglichkeit erhielt, mit dem Instrumental Ensemble of Mali für eine Tournee in die USA zu reisen. Er blieb in New York hängen, und fand dort schnell auch Kontakt zur Jazzszene. Trotz dieser Stilausweitung blieb seine musikalische Quelle die Melodienwelt der westafrikanischen Griots.
Toumani Diabaté – Mandé Variations
13. Januar 2010
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Einer der wichtigsten Kora-Meister der Gegenwart hat mit diesem Album nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch Kritiker auf den Plan gerufen.
Toumani Diabaté, und vor ihm sein Vater Sidike, haben für die Kora neue Wege geöffnet. Der Vater erhob die Kora zum Soloinstrument, der Sohn nahm 1987 das erste Solo-Album für Kora auf. Gut zwanzig Jahre später folgte diese zweite Solo-Einspielung. Toumani sammelte in der Zwischenzeit viel Erfahrung in ganz unterschiedlichen Projekten. Er spielte mit und für Damon Albarn, Taj Mahal, Björk, experimentierte mit seinem eigenen Symmetric Orchestra, und sass immer wieder mit seinem wohl engsten musikalischen Freund, dem verstorbenen Gitarristen Ali Farka Touré, zusammen im Studio.
Ba Cissoko – Séno
26. Mai 2009
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Ba Cissoko hätte alles was es braucht, um endlich jenes Album zu machen, das seinem Können und dem seiner Band gerecht würde. Leider ist die Chance diesmal vertan.
Ba und seine Mitstreiter sind vor sechs Jahren mit einer ziemlich ungewöhnliche Besetzung ins Rampenlicht getreten: Bass, Perkussion, und zwei Koras. Eine davon elektrisch verstärkt, und machmal sogar über Distortion oder WahWah-Pedal gejagt – eine Art Kora-Rock schien hier zu entstehen. Leider haben die Musiker aus Guinea die Idee zu wenig zielstrebig weiter verfolgt. Die aktuelle Produktion versucht sich anzupassen, wo sie doch aufbrechen wollte zu neuen Ufern.
Ablaye Cissoko und Volker Goetze – Sira
9. April 2009
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Eine ruhige Grenzwanderung zwischen Kontinenten und Stilen, viel Raum und Gelassenheit. Dieses Album findet immer wieder seinen Weg zurück in den CD-Player.
In Saint-Louis, Senegal, ist Ablaye Cissoko zuhause. Dort traf er 2001 den Trompeter Volker Goetze. Was als Vorkonzert für einen Auftritt von Youssou N’Dour begann, setzte sich über die Jahre fort, wurde zu einer Freundschaft, einem Film, einem kulturellen und sozialen Engagement und fand einen ersten Gipfel in dieser gemeinsamen Produktion. Respekt ist die Grundlage der Zusammenarbeit, musikalisches Aufeinander-Zugehen der Bauplan dieser ruhigen Töne. Wobei die Trompete der Kora in vielen Arrangements den Vortritt lässt.
Seckou Keita SKQ – The Silimbo Passage
24. Januar 2009
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Die Kora, das königliche Instrument Westafrikas, wird teilweise aus der Tradition befreit und gewinnt so ganz neue Töne.
Was die Musik von Seckou Keita von andern Kora-Meistern wie Toumani Diabaté oder Djeli Moussa Diawara unterscheidet ist die Freiheit in den Kompositionen. Die Musik ist wohl in der Griot-Tradition geerdet, taucht aber auch in spanische, arabische, soulige, indische Welten ein – die Folge von ausgedehnten Tourneen dem intensiven Austausch mit Musikern aus diesen Kulturkreisen. Und in allen Komposition webt ein jazziger Geist.




