Titi Robin – Les Rives

24. Januar 2012  
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Der Weltenwanderer hat sein Tryptichon vollendet: Indien, Türkei, Marokko – drei wichtige Stationen für die Musik von Titi. Entstanden ist ein musikalischer Erzählband.

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Indien: Farq Hai Kya, Us Dost Ki Taalash Mein, Türkei: Farimaz – Rumba Türkmen, Lorin, Marokko: Asbrrk, Sahara

Dieses Projekt hat Titi Robin die letzten zwei Jahre beschäftigt. Er erzählte auch in einem Podcast davon. Die Grundidee: in den drei Kulturen, die sein musikalisches Handwerk grundlegend geprägt hatten mit jungen Musikern je eine CD einspielen. Produziert für den heimischen Markt und mit der Infrastruktur des jeweiligen Landes. Erst am Schluss wurden die drei Produktionen zu einer 3 CD & 1 DVD Box zusammen gefügt. Die Geschenkpackung für den Westen, der Inhalt aber ist in den Herkunftsländern hergestellt.

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BaBa ZuLa – Gecekondu

17. August 2011  
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Zwischen Naivität und Absicht, zwischen Vorwärtstasten und Strategie, zwischen schallendem Gelächter und schmunzelndem Träumen sind die Lieder dieser türkischen Truppe angesiedelt.

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Abdulcanbaz, Efkarli Yanrak (Worried Leaf), Le Furet dans la Fôret en Feu feat. Julie Loi

Gecekondu ist der türkische Begriff für planlos wuchernde, unkoordinierte Stadtrand-Siedlungen. Und damit auch ein wunderbarer Vergleich für die Musik der Truppe, die einem grösseren Publikum durch den Film von Fatih Akin «Crossing the Bridge – The Sound of Istanbul» bekannt wurden. Die Truppe besteht z.Zt. aus einem stabilen Kern – Saz-Spieler Murat Ertel, Darbuka-Spieler Cosar Kamçi und Perkussionist Levent Akman – und wächst für die Live-Auftritte mit Tänzerinnen und weiteren Musikern gerne auf Grossband-Niveau. Und ins Studio holen sie jeweils Musiker, welche selber an den Rändern der Stile musizieren. Diesmal u.a Titi Robin, Bugge Wesseltoft oder Julie Loi.

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Hüsnü Senlendirici & Trio Chios – Both Sides of the Aegean

1. Juni 2011  
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Melodien wanderten früher weiter. Heute hört man dasselbe Lied  auf dem ganzen Globus – in derselben Interpretation, vom selben Tonträger. Früher waren die Musiker diese Tonträger, im wahrsten Sinn des Wortes. Diese Produktion ist auch eine Verbeugung vor den alten Tonträgern.

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Gel Gel Kayikci, Pare Ta Hnaria Mou, Ta Ziliarika Sou Matia

Ein Mitspieler dieser Produktion muss noch dringend genannt werden: das Meer, genauer die Ägäis. Diese CD bringt Melodien, welche in den Ländern um diesen Teil des Mittelmeers und auf allen Inseln bekannt sind. Aber jeder kennt diese Melodien leicht anders, entsprechend der Genauigkeit und des Erinnerungsvermögens der alten “Tonträger”. Das griechische Rembetiko-Trio Chios und der türkische Ausnahme-Klarinettist Hüsnü Senlendirici begegneten sich an einem Konzert. Chios luden Senlendirici auf die Bühne, und sie merkten bald, dass das Liederbuch der Ägäis eine reichhaltige, gemeinsame Melodienschatztruhe war.

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Aynur – Rewend

14. Dezember 2010  
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Die kurdische Sängerin hat sich fast fünf Jahre Zeit gelassen für ihr neues Album. Mehrheitlich traditionelles Songmaterial enthält es, aber ohne Staub und Patina, sondern in sorgfältigen, modernen  Arrangements.

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Rewend (Nomad), Xivse, Xewn (Dream)

Aynur Dogan ist die Stimme der Kurden in- und ausserhalb der Heimat. Sie lebt aus ihrer Tradition, bezieht viele Lieder aus dem reichhaltigen, kurdischen Kulturschatz, lässt sich aber nicht als kurdisches “Aushängeschild” vereinnamen. Kurdisch hat bei ihr mit kultureller Definition, nicht mit irgendwelchen Nationalismen zu tun. Und sie arbeitet zusammen mit ihrem Saz-Spieler und Arrangeur Cemîl Koçgün daran, die Wurzeln dieser Kultur zu erforschen und zu pflegen.

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«Les Rives»: Titi Robin bloggt über sein neues Projekt

19. November 2010  
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Der französische Weltenbürger und Saitenkünstler Titi Robin verfolgt ein Langzeitprojekt: ein musikalisches Tryptichon ist am entstehen. Jede der drei entstehenden CDs zeigt Titis Begegnungen mit Musikern der drei Kulturkreise Indien, Türkei und Marokko. Den Entstehungsprozess beschreibt er in einem zweisprachigen Blog mit dem Titel «Les Rives / River-Banks».

Robin hat diese drei Länder schon oft bereist, viel dort gespielt und hat viele Freunde unter den dort ansässigen Musikern. Aber es geht nicht nur um die Aufnahmen. Die eingespielten CDs und die Booklets sollen in den jeweiligen Ländern und von einheimischen Produzenten hergestellt werden. Auch der Vertrieb ist lokal organisiert und erfolgt in der ersten Phase exklusiv für das entsprechende Land. Die schlussendlich im Westen erscheinende 3 CD starke Box wird ebenfalls in den musikalischen Herkunftsländern produziert.

Der Blog «Les Rives / River Banks» lässt alle einzelnen Schritte miterleben.

Aynur – Nûpel

13. Mai 2010  
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Die stimmgewaltige Sängerin aus Anatolien setzte mit ihrem dritten Album 2005 erneut auf kurdische und türkische Lieder, obwohl gleichzeitig um das Vorgängeralbum juristisch gestritten wurde.

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Nesrin / Ez Keç Im (Ben Kizim) / Askin Sarabi

Das zweite Album von Aynur Doğan, «Keçe Kurdan» (2004), hatte weltweit für Aufsehen gesorgt. Nicht nur wegen der herausragenden Stimme der Sängerin, sondern weil sie sowohl in kurdisch wie in türkisch sang. Das begeisterte die Musikliebhaber, und erzürnte die Nationalisten. Es gab sogar ein Gerichtsurteil, welches die CD zwischenzeitlich aus den Verkaufs-Gestellen verbannte. Das Urteil wurde jedoch wieder aufgehoben. Auf der Website von Norient gibt es ein ausführliches Porträt der Künstlerin, in welchem sie auch die Geschichte dieser Juristerei erzählt.

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Beyond Istanbul 2 – Urban Sounds of Turkey

22. März 2010  
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Pop, Tango, Rock, Folk, Electronica, Tradition remixed oder adaptiert, Volkslied goes Disko oder wie auch immer: Die Musik der urbanen Türkei ist spannend und farbig.

DJ und Produzentin İpek İpekçioğlu hat für das Münchner Trikont-Label eine zweite Sammlung von türkischen Songs jenseits von Klischees und Tourismus zusammen gestellt. Die Macherin, und diverse MusikerInnen auf dieser Sammlung, kennen ihre ehemalige Heimat vor allem aus der Ferne. Aufgewachsen in anderen Kulturen ist gerade die Musik so was wie eine Nabelschnur zur eigenen Herkunfts-Kultur geworden. Dass gerade in den Städten die Tradition einen enormen Wandel erlebt, sieht man nicht nur in der Türkei.

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Taksim Trio – Taksim Trio

22. April 2009  
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taksim-trio-taksim-trioDrei exzellente Instrumentalisten haben sich ziemlich weit aus dem Studiofenster gelehnt. Eine Produktion, die den Liebhabern von Lounge-Musik den Zugang zur türkischen Musik erleichtern wird.

Sie  heissen Aytaç Doğan, Hüsnü Şenlendirici und Isamil Tunçbilek. Sie sind Meister auf der orientalischen Zither, dem Kanun, der Klarinette und Duduk, und dem Baglama oder Saz. Sie gehören in der türkischen Studioszene zu den Besten, und haben schon viele türkischen Aufnahmen zwischen Pop, Tradition und Jazz veredelt. Die drei haben ihren musikalischen Horizont weit ausgedehnt, und hörbar mit Musikern aus aller Welt gespielt: Von den Gypsygrooves der Roma über die spanischen Flamencoszene bis zu den Funk-Interpreten aus Brooklyn – das ist alles drin.

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Burhan Öçal & The Trakya All Stars feat. Smadj – Trakya Dance Party

6. April 2009  
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burhan-ozal-trakya-all-starsDer Meister-Perkussionist und Multiinstrumentalist erinnert sich seiner Herkunft und baut gleichzeitig auf Electronica.

Burhan Öçal gilt als Ausnahme-Perkussionist. Gleichzeitig beherrscht er auch diverse Saiten- und Blasinstrumente. Ihn als Hans-Dampf-in-allen-Gassen zu bezeichnen wird ihm nicht gerecht. Ja, er hat mit so unterschiedlichen Musikern wie dem Jazzer George Gruntz, den Avantgarde-Streichern vom Kronos Quartett, dem Harfenvirtuosen Andreas Vollenweider oder dem Elektroniker Pete Namlock zusammengearbeitet. Er hat aber auch immer seine Nabelschnur zu seiner Heimat Thrakien bewart. Die türkische Provinz auf europäischem Boden und ihre starken Bindungen zur griechischen Kultur ist vielleicht mitverantwortlich, dass er ein musikalischer Grenzgänger geworden ist.

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Kasbah Rockers (with Bill Laswell) – Kasbah Rockers

5. Januar 2009  
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kasbah-rocckers-kasbahPat Jabbar hat seine Kerntruppe vergrössert und unter einem weiteren Namen erneut zugeschlagen. Obschon da “Rockers” steht, pumpen die Sequenzer und wehen die Hallfahnen.

Die Produktionen des Baslers Electronica und Dub-Produzenten Pat Jabbar finden zwischen Basel, Marrakech und New York statt. In Basel hat er sein eigenes Studio. In New York spielt der Dub-Pionier Bill Laswell in seinem eigenen Studio jeweils die Basslinien ein. Je nach dem, welche zusätzlichen Instrumente aufgenommen werden müssen, welche Sänger aus dem grossen Universum von Pat noch dazu kommen, wird auch noch in Marrakech oder Oran produziert. Die Songs drehen sich um die Lebensbeobachtungen von jungen Muslimen in einer westlichen Wertewelt, und klammern auch Anti-Irak-Kriegs Songs nicht aus (FalluDJah Car).

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