Debademba – Debademba
17. Juni 2011
Gespeichert unter Neu in den Läden
So was entsteht, wenn ein Saitenvirtuose aus Burkina Faso, Abdoulaye Traoré, und eine helle Stimme von der Elfenbeinküste, Mohamed Diaby, zusammenspannen und weit über den Rand ihrer eigenen Musiktraditionen hinausblicken. Europa spielt bei dem Mix eine nicht unbedeutende Rolle.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Agnakamina, Takama (part 1), Loundotemena
Debademba heisst auf Bambara «grosse Familie». Ins Leben gerufen hat diese Familie Abdoulaye Traoré. Es ist noch entschieden was er besser kann, Gitarre spielen, Songs komponieren oder sie arrangieren. Seine Lehrjahre verbrachte er mit Leuten wie Victor Démé oder Les Go de Kotéba. Als Sideman lernte er das, was er seinen «tous style» nennt, flexibel bleiben und in allen Stilen spielen können. Von den Mandingue-Strukturen über arabische Skalen bis zu rockigen oder bluesigen Tönen ist ihm nichts fremd. Ins rollen kam die Sache aber erst, als er mit Sänger Mohamed Diaby zusammenspannte. Und dieser wiederum schwärmt:
Alpha Blondy – Vision
31. Mai 2011
Gespeichert unter Neu in den Läden
Der Reggae-Star aus der Elfenbeinküste steht seit Jahren für mindestens diese beiden Werte: Geschmeidigen Afroreggae und Engagement für ein friedliches Zusammenleben. Seinem aktuellen Album packt er als Special-Edition gleich noch eine zweite CD bei: Seine Auswahl aus angesagten Roots-Musikern seiner Heimat.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Rasta Bourgeois, Vuvuzela, Le Cha-Cha-Cha- Du CFA
Er war auch in den letzten Monaten einer der besonnen Stimmen an der Elfenbeinküste: Während sich die Politiker um die Durchsetzung des Wahlergebnisses stritten, unzählige starben und noch mehr fliehen mussten, rief Alpha Blondy zu fairem Verhalten auf. Zuhause und in der Öffentlichkeit. So sagte er gegenüber dem Lausanner Magazin «Vibrations»:
Tiken Jah Fakoly – African Revolution
13. Oktober 2010
Gespeichert unter Neu in den Läden
Soll sich niemand von den feineren, akustischeren Tönen des Reggae-Stars täuschen lassen: So kann man einfach die Klartext-Botschaft besser hören.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Je Dis Non!, Il Faut Se Lever, Je Ne Veux Pas Ton Pouvoir
Tiken Jah Fakoly braucht seine Reggae-Songs nicht zum abschunkeln in irgendwelche Rasta-Dämpfe. Er hat seine Songs schon immer als Hebel eingesetzt um seine Zuhörer zum Nachdenken zu bewegen. Auf diesem Album fährt er die Lautstärke zugunsten der Botschaft enorm zurück. Und die Botschaft heisst: Afrika, nimm deine Sache selber in die Finger. Weil «niemand wird kommen und für uns Afrika verändern». Man ist versucht anzuhängen: Ausser in eine Richtung, in die ihr sicher nicht wollt.
Alpha Blondy – Jah Victory
27. Mai 2010
Gespeichert unter Angespielt
Sicher eines der besten Alben in der langen Karriere der Reggae-Ikone von der Elfenbeinküste. Für den Sound mitverantwortlich zeichnet der Bob-Marley-Weggefährte Tyron Downie.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Sankara / Ne tirez pas sur l’ambuance / Ikafo
Alpha Blondy hat in den vergangenen 30 Jahren 17 Alben veröffentlicht. In dieser Zeit war er nicht nur als exzellenter Songschreiber aufgefallen, sondern auch als einer, der Klartext redete. Trotz seinen klaren Anklagen an die Mächtigen und Macht-Missbrauchenden dieser Welt war er auch ein anerkannter Vermittler und Friedensaktivist. Spiritualität ist eine weitere Quelle seiner Arbeit. Mit diesem Album verabschiedete er sich 2007 aus einer selbstgewählten Produktionspause: In seiner Heimat herrschte Bürgerkrieg und erst nach Unterzeichnung des Waffenstillstands begab er sich wieder ins Studio.
Dobet Gnahoré – Djekpa La You
23. April 2010
Gespeichert unter Neu in den Läden
Dobet Gnahoré ist eine kontrollierte Explosion, und diese dritten Produktion zeigt, dass wir noch lange nicht alle Seiten der Künstlerin kennen gelernt haben.
Hätte diese Frau den Wunsch, Politikerin zu werden, sie wäre die ideale Botschafterin für ganz Afrika. Denn sie verkörpert den gesamten Kontinent. Geprägt durch ihre Kindheit im Künstlerdorf Ki-Yi in Abidjan, Elfenbeinküste, vereint sie heute Stile und Sprachen aus allen Ecken des Kontinentes. Leider ist die Website des Künstlerdorfes heute von einem Möbelladen zweckentfremdet, aber im Netz lässt sich noch ein Beschrieb und ein Interview mit der Gründerin des Dorfes, Weré Weré Liking finden. Hier als PDF abrufbar.
Musiques Métisses – Afrique Atlantique
1. August 2009
Gespeichert unter Neu in den Läden
Lieder aus Ländern entlang der Westküste Afrikas von Angola bis Senegal. Christian Mousset hat sich eine Visitenkarte seines Festivals zusammengestellt.
«Musiques Métisses» heisst das Festival von Christian Mousset. Es ist eine der angesehensten Adressen im französischen Festivalkalender. Deshalb darf man fast blind darauf vertrauen, dass dieser Mann seine Compilations nicht nach markttechnischen Kriterien zusammenstellt, sondern aus Liebe zur Musik und den Musikern. Wahrscheinlich standen alle schon mal in Angoulême auf der Bühne, und dies ist so etwas wie ein thematischer Rundgang durch die CD-Sammlung des Festivaldirektors. Für Weltmusik-Entdecker ein verlässlicher Führer, und für Kenner hat er doch noch die eine oder andere Trouvaille dabei.
Tiken Jah Fakoly – L’Africain
17. April 2009
Gespeichert unter Angespielt
Eine geballte Ladung Kritik an der westlichen Welt, gehüllt in eine Geschenkpackung African-Reggae, das ist die Handschrift des Reggae-Stars von der Elfenbeinküste.
Als Tiken Jah Fakoly den Reggae entdeckte, merkte er, dass es sich bei dieser Stilrichtung um mehr als nur um Musik handelte. In einem älteren Interview mit «Riddim» meinte er: ” Ich entdeckte die Intention des Reggae. Reggae handelt von Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Rassismus… So begann ich Reggae-Songs zu schreiben.” Und er hörte über sieben CD Produktionen lang nicht auf, Klartext zu reden und Ungerechtigkeiten anzuprangern. Diese Produktion bringt er gleich in mehreren Versionen raus: Mal mit DVD, mal mit zusätzlicher CD – er ist ob aller Kritik eben auch businessgewandt.
Podcast 3: Dobet Gnahoré singt Panafrika
20. Januar 2009
Gespeichert unter Podcast
Sie ist Musik durch und durch. Dobet Gnahoré singt, tanzt und hat eine Bühnenpräsenz, die schlicht umwerfend ist. Zur Zeit hat sie kaum mehr Pause zwischen den Tour-Abschnitten. Ich traf sie in Thun beim «Am Schluss»-Festival, und wir sprachen über das aktuelle Album «Na Afriki», den Tourstress und die kulturelle Vielfalt Afrikas.
Wer mit Dobet Gnahoré diskutiert, landet über kurz oder lang beim Ausdruck «Panafrika». An die Idee eines wirtschaftlich und politisch geeinten Afrika glaubt die Künstlerin. Sie hofft auf eine Gemeinsamkeit, ohne dass die kulturellen Schätze der einzelnen Volksgruppen geplündert und entwertet werden. Und in ihrer Musik versucht sie eben dieses Panafrika darzustellen.
Podcast: Play in new window | Download
Dobet Gnahoré – Na Afriki
16. Januar 2009
Gespeichert unter Angespielt
Die zweite Produktion ist immer schwierig! Dobet Gnahoré ist ein schönes Album gelungen, es hätte aber noch schöner werden können.
Sie ist die Tochter des Perkussionisten Boni Gnahoré, tanzte in der Gruppe «Tchè Tchè», verliess Abidjan 1999 und liess sich in der Nähe von Marseille nieder. Sie hat alles, was es zu einem grossen Star braucht: Eine sensationelle Bühnenpräsenz, eine tolle Stimme, eine gute Hausband, sieht blendend aus und wird nicht erst seit ihrer Nomination für den World Music Award 2007 weltweit wahrgenommen. Seither ist sie ständig auf allen Kontinenten unterwegs.







