Einen ganz wunderbaren Musikkosmos haben Christian Mousset und seine Crew in den letzten 40 Jahren in Angoulême geschaffen: Sie haben Afrika nach Europa geholt.
Die New Yorker Truppe Brooklyn Gypsies überträgt die Bezeichnung «Gypsies» auf musikalische Stile. «Sin Fronteras» ist eine musikalische Grenzüberschreitung.
Auf der vierten Produktion spielt Bassekou Kouyaté eine noch schärfere Ngoni, und er holt Gäste ins Studio. Frontfrau Ami setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf.
Blick Bassy hat sich in seine Erinnerung zurückgezogen, und Songs geschrieben, die an seine Jugend erinnern und sich vor einem Blues-Vorbild Skip James verbeugen.
Vier Frauen, die ihr a capella Quartett nach einer tiefen Höhle in der Region Bari, benennen: Faraualla. Sie erforschen ihre Stimmen seit rund 30 Jahren.
Für Mbongwana Star spannen ein Ire, der sich in Paris niedergelassen hat, und zwei Bandmitglieder der früheren Staff Benda Bilili aus Kinshasa zusammen.
Schwerpunkt des letzten Abends am Babel Med 2015 war die Frankofonie: La Réunion, Martinique, die aktuellen Chanson-Rocker und alte Charmeure aus La Ciotat.