Maciré Sylla – Talitha

8. Juni 2011  
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Es ist kein Wunder, dass die Songs der aktuellen Produktion von Maciré Sylla gleichermassen ins Ohr wie in die Hüften gehen, ist die Künstlerin aus Guinea doch Sängerin und Tänzerin. «Talitha» wurde als europäisches Afropop-Album mit hohem Schmeichelfaktor produziert.

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Aïdara, Frediyo, Moba

Als Maciré als junges Mädchen in Conakry, Guinea, zum ersten Mal die Tanztruppe «Soleil d’Afrique» sah wusste sie: Das ist mein Leben. Und seither sind Tanz und Gesang ihr Lebensinhalt. Der Tanz brachte sie auch nach Europa, erst in die Niederlande, später nach Genf. Seit rund zwei Jahrzehnten pendelt sie nun zwischen ihren diversen Heimaten hin und her. «Talitha» ist die fünfte Produktion der Weltentänzerin, ein Album für lockere Hüften und lächelnde Gesichter.

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Thione Seck – Orientissime

6. Juni 2011  
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Seck hat gegen 30 Scheiben in seiner Heimat veröffentlich, ist dort ein grosser Star – im Westen sind gerade mal mit zwei, drei offizielle und ein paar inoffizielle Veröffentlichungen zu haben. Dabei ist Thione Seck neben Youssou N’Dour oder Baaba Maal eine der grossen Stimmen Senegals.

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Siiw, Assalo (feat Bombay Jay), Ballago

Seit Kindsbeinen singt Thione Seck  an Familienfesten, bei Zeremonien und auf der Bühne. Anfangs der 70er Jahre war er u.a. Leadsänger des Orchestre Baobab. Die musikalischen Inspirationsquellen von Seck sind neben dem einheimischen Mbalax-Erbe vor allem die arabische und die indische Welt. Er liebt die Melodien von Bollywood und baut immer wieder arabische Harmonieläufe in seine geschmeidigen Melodien. Hinzu kommt eine tiefe Spiritualität und eine feste Verwurzelung im Islam.

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Bombino – Agadez

3. Juni 2011  
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Tuareg-Bluesrock in der Version der jüngeren Generation. Bombino kennt die Sahara zwischen Agadez, Algier und Ouagadougou. Bereits die ersten 30 Jahre seines Lebens führten ihn quer durch die Wüste – und einen schönen Teil der restlichen Welt.

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Ahoulaguine Akaline (I Greet My Country), Tar Hani (My Love), Tenere (The Desert My Home)

Omara «Bombino» Moctar lernte aus zwei Quellen: Da waren die Lehr-Songs seines eigenen Tuareg-Volkes, z.B. von Tinariwen, die von Befreiung und Stolz sangen. Und da war die Musik der grossen Gitarristen aus dem Westen und Norden, von Jimi Hendrix bis Mark Knopfler. Schon in jungen Jahren war Bombino ständig auf der Flucht: Vor der Schule, vor den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen seinem Volk und der Armee von Niger. Irgendwann begegnete er auf seiner Reise dem Filmemacher Ron Wyman, der ihn in einem Film auftreten liess und ihn nach Amerika für die ersten Aufnahmen zu diesem Albums einlud.

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Hüsnü Senlendirici & Trio Chios – Both Sides of the Aegean

1. Juni 2011  
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Melodien wanderten früher weiter. Heute hört man dasselbe Lied  auf dem ganzen Globus – in derselben Interpretation, vom selben Tonträger. Früher waren die Musiker diese Tonträger, im wahrsten Sinn des Wortes. Diese Produktion ist auch eine Verbeugung vor den alten Tonträgern.

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Gel Gel Kayikci, Pare Ta Hnaria Mou, Ta Ziliarika Sou Matia

Ein Mitspieler dieser Produktion muss noch dringend genannt werden: das Meer, genauer die Ägäis. Diese CD bringt Melodien, welche in den Ländern um diesen Teil des Mittelmeers und auf allen Inseln bekannt sind. Aber jeder kennt diese Melodien leicht anders, entsprechend der Genauigkeit und des Erinnerungsvermögens der alten “Tonträger”. Das griechische Rembetiko-Trio Chios und der türkische Ausnahme-Klarinettist Hüsnü Senlendirici begegneten sich an einem Konzert. Chios luden Senlendirici auf die Bühne, und sie merkten bald, dass das Liederbuch der Ägäis eine reichhaltige, gemeinsame Melodienschatztruhe war.

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The Faranas – Who Are You?

28. Mai 2011  
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Kaum eine Ecke auf dem Planeten, in der der Afrobeat nicht auf offene Ohren stösst. Der Erfinder dieses Stils, Fela Kuti, hatte schon seit Jahren eine treue Gefolgschaft in der Schweizer Hauptstadt. Nun hat die Truppe den Schritt von der Coverband zum eigenen Profil getan – und den Tanzvirus gleich mit auf den Silberling gepresst.

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Saccarbala, Who Are You?, Die Kaa

In einer globalisierten Welt ist die Frage: Dürfen die das? schlicht hinfällig. Wer Musik macht interessiert sich automatisch für alle möglichen Stilrichtungen. Und verliebt sich in die eine oder andere. So passiert im super-heissen Sommer 2003, als ein paar Musiker in Bern fanden, das der Soundtrack zu den Aussen-Temperaturen fehle. Das Repertoire war schnell gefunden: Die Songliste von Fela Kuti ist lang und reichhaltig. Und an Bläsern mangelt es in Bern eigentlich nie, Jazzschool sei Dank. Als «The Felas» kam der Haufen immer wieder zusammen und brachte an Festen und Konzerten das Publikum in Stimmung.

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Curro Fuentes & The Big Band – Cartagena!

26. Mai 2011  
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Dieser Sampler ist eine Reise in die Vergangenheit Kolumbiens, als sich in den 60er und 70er Jahren die einheimischen Rhythmen und die Arrangements der Big-Band-Kultur Kubas und Nordamerikas vermischten. Cartagena an der Küste war einer der Hot-Spots der Musikszene, und Curro Fuentes der Zeremonienmeister.

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Rosendo Y Su Banda: Me Voy Pa’La Costa, Orquesta Sonora Curro: Patuleco, Los Seven Del Swing: Celoso

Curro Fuentes stammt aus der beherrschenden Produzentenfamilie des Landes. Sein Vater gründete in den 30er Jahren Disco Fuentes, lange Zeit DAS Label Kolumbiens. Damit die Musik auch gehört wird gründete er auch die Radiostation «Emisora Fuentes». So wuchsen die einheimischen Rhythmen von Cumbia über Fandango bis Gaita und der Salsa Big Band Sound aus Kuba und Nordmaerika zusammen. Die Söhne Fuentes trugen die Projekte weiter. Es gab eine Zeit, da konkurrierte Curro mit seinen Aufnahmen von der Küste mit seinem Bruder Toño, der in der Hauptstadt Bogota seine Studios hatte.

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Mariza – Fado Tradicional

23. Mai 2011  
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Die Fadokönigin stöbert im heimischen Liederbuch und bringt Klassiker zum schimmern. Es sind jene Songs, welche die Grundlage der Liederabende in den Casas de Fados bilden, und die sich über die Jahrzehnte immer wieder gewandelt haben.

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Fado Vianinha, Dona Rosa, Promete Jura (mit Artur Batalha)

In den meisten Musiktraditionen gibt es einen Grund-Liederschatz, aus dem sich jede neue Generation neu bedient. Treffen sich Fadistas zum Liederabend, wird oft eine bekannte Melodie aufgegriffen, dazu aber eine neue, persönliche Geschichte gesungen. So verbinden sich Tradition und Gegenwart ständig auf’s Neue. Es gilt aber auch das Umgekehrte: Dass ein bekanntes Gedicht auf einer neuen Melodie ganz neu interpretiert wird,

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Afritanga – The Sound of Afrocolombia

17. Mai 2011  
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Ein Sampler der aufzeigt, dass es in Kolumbien viel mehr Musikstile gibt als nur gerade Cumbia. Eine anregende Reise durch eine musikalisch abwechslungsreiche Landschaft mit historischen Zwischenhalten und Ausblicken in die Zukunft.

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System Solar: Bienvenidos, LA33: Me Quedo, Colombiafrica: Mama Africa

Kolumbien hat sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich einen neuen Platz auf der musikalischen Landkarte definiert. Wobei die Entdeckungsreise in beide Richtungen ging: In die Vergangenheit, weil Labels wie Soundways mit Samplern wie Palenque die afrikanische Komponente in Kolumbiens Musik beleuchten. Oder aber in die Zukunft durch Band wie Choc Quib Town, die ihren Hip Hop auf heimatliche, elektronisch aufgerüstete Rhythmen setzen.

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Ojos de Brujo – Corriente vital

11. Mai 2011  
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Zum Abschluss der 10jährigen Karriere hat sich die Vorzeigetruppe aus Barcelonas Mestizo-Szene einen besonderen Spass erlaubt: Ein Best of Album, aber nicht mit Aufnahmen aus den Archiven, sondern mit Neuaufnahmen und mit Gästen. Ein Familienfest.

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Todos Mortales feat. Roldan, Corre Lola feat. Amaral, Corriente Vital

Marina Abad und ihre Crew haben sich in Laufe ihrer Karriere Freunde in vielen musikalischen Bereichen gemacht. Und sie haben die spanische Musikszene nachhaltig geprägt. So liest sich denn die Songliste wie ein veritables Best-of-Set: Von «Ventilator R-80» aus ihrem  Album Barí, das ihnen 2002 europaweit zum Durchbruch verhalf bis zu «Todos Mortales» aus dem letzten Studioalbum Aocaná sind alle Ohrwürmer versammelt. Und wie es sich für die Remix-geübten Spanier gehört sind die Songs durch einige Verwandlungen gegangen, und haben sich den eingeladenen Gästen angepasst:

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Imam Baildi – Cookbook

9. Mai 2011  
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Die beiden griechischen Brüder Orestis und Lysandro Falireas stellen ihr persönliches Menu zusammen: Melodien aus der griechischen Vergangenheit, schnelles Mundwerk aus Barcelona und LA, Tanzgrooves aus der Büchse – gut abgeschmeckt und mit viel Swing verrührt.

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Akrogialies Dilina feat. Stella Haskil, Logia Adallaxame Varia feat. Marika Ninou, Thilipsi feat. Meri Lida

Der Zweitling des Athener Brüderpaars hat die heimatlichen Gefilde verlassen und sich in der Welt umgehört. Neben den Trouvaillen aus den dem väterlichen Archiv sind die Einflüsse weit über die griechische Heimaterde hinaus gewachsen. Aus LA kommt der Rapper Ives Irie (Delinquent Habits), aus Barcelona der Schnellsprecher Maxwell Wright (Ojos de Brujo). Und eine tüchtige Portion Gypsy-Swing ist auch noch dazu gekommen.

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