Die musikalische Zusammenarbeit zwischen der Musikschule Bobo Dioulassso in Burkina Faso und der Tanzschule Eko-Dance im schweizerischen Marly hat die Bandidee 2012 neu aufgefrischt.
Wo sich Pizzica und die hochgetakteten Arrangements der Balkanländer treffen tanzt der Jazz gerne mit. Diese musikalischen Matrosen haben Heimathafen Lecce, sie bevorzugen aber die rhythmisch stürmische See.
Wer die Schnittstelle zwischen nordamerikanischem Soul resp. R&B und brasilianischem Tropicalismo zu Beginn der 70er Jahre kennen lernen möchte: sie ist personifiziert in Tim Maia.
Im Dialog mit dem französischen Schlagzeuger und Pianisten Sion Goubert entsteht nicht dieselbe symbiotische Nähe wie in der Zusammenarbeit mit dem deutschen Trompeter Volker Götze.
Sie sind – musikalisch und in der Realität – Globetrotter, verlieren oder finden sich in diesem Stil oder jenem Land. Das französische Chanson ist flexibel genug, all diese Turbulenzen aufzufangen.
Da ist viel Fado drin, wo Zambujo drauf steht. Doch da ist mehr, denn er sprengt die klassische Form, und er lässt Instrumente auftreten, die sonst nicht auf der Fado-Bühne stehen.
Zachary Richard hat sein Handwerk über mehr als 200 Songs geschärft und glänzt mit einem wunderbar bunten Liederstrauss. Begleitet wird er von einer akustischen Cajun-Truppe voller Spielfreude.
Mavrika ist das Ergebnis der archäologischen Forschung im elterlich-griechischen Schallplatten-Universum. Dazu gepackt wird eine gehörige Portion englischer Rockattitüde.
Samy Ben Redjeb ist Sammler und Kommunikator. Auf der Suche nach Rythmen ist er im Colombian Melting Pot gelandet, und macht was er am liebsten tut: entdecken, durchforsten, neu veröffentlichen.
Afrikanischer Gospel aus einem der ärmsten Länder Afrikas: Malawi. Diese Musik entstand, weil oder obwohl das Leben sonst nichts, aber auch gar nichts zu bieten hat.
So eine Scheibe entsteht, wenn die drei Genfer Swamp-Rocker von Mama Rosin mit ihrem Cajun-Repertoire in den Schluchten von New York mit dem Stadtführer Jon Spencer spazieren gehen.
Kora im Doppelpack: – klassisch, weil Seckou Keita ganz bewusst seine Griot-Rolle spielt. Doch dieser Griot experimentiert und findet auch neue Klänge.
Im Gegensatz zu ihrer Bandarbeit mit Amparanoia hat sich Amparo Sánchez auf die leiseren Töne zurückgezogen – und viele FreundInnen ins Studio eingeladen.
Nach fünf Jahren Pause meldet sich mit der Gnawa Diffusion eine der profiliertesten Gnawa-Rock-Reggae Bands wieder zurück. Es gibt neue Songs, neues Feuer und sicher auch neue Fans.
Das hat sogar Bellowhead überrascht: Top 20 im Oktober 2012 in den englischen Pop-Charts – mit einem Folk-Album! Und der Albumtitel trifft’s: eine Breitseite britischer Musik von einer Folk-Bigband mit Schub.
«Matanë Malit» ist ein Album mit albanischen Sehsucht- und Lamento-Melodien, die von den jazzigen Arrangements nie verraten oder zerzaust werden. Eine Arbeit voller Respekt.